SVK gibt Markus Lenz und Ralph Teske den Laufpass
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Der SVK 3 legte am vergangenen Samstag bei der Spielgemeinschaft HSG Freiberg-Benningen-Hoheneck 2 einen Blitzstart hin. In weniger als einer Minute verbuchten Fabio Cacciola und Julian Anhorn die ersten beiden Erfolge für ihr Team (0:2). Nach knapp fünf Minuten lagen die Salamander bereits mit 0:4 in Führung. Dann gelang der HSG Neckar der erste Treffer per Tempogegenstoß zum 1:4. Nach einer torarmen ersten Viertelstunde stand es 3:6 für die Gäste aus Kornwestheim. Einige unachtsame Aktionen nutzte die HSG sofort aus, um ihren Rückstand zu verkleinern. Ehe man sich versah stand es nur noch 5:6. Auch wenn der SVK mehrmals zwei Treffer vorlegte, verkürzten die Hausherren bis zum 7:8 immer wieder auf ein Tor. Beim 7:9 durch Timo Kull feuerten sich die SVKler lautstark an, um in der Abwehr keinen Wurf durchzulassen. Das gelang ihnen in den nächsten Minuten sehr gut. Niklas Rohfleisch parierte einen Strafwurf und Kornwestheim konnte sich nach und nach absetzen. Kurz vor der Halbzeit stand es 9:13. Daniel Braig sorgte mit seinem Freiwurf aus dem Stand noch für das i-Tüpfelchen der ersten Hälfte und traf über die Mauer zum 9:14-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legte er direkt nach und machte per Siebenmeter das 9:15. Der Abwehrblock des SVK stand kompakt, auf der Gegenseite stieß Julian Anhorn in die Lücke und traf zum 9:17. Die SVKler kamen nun über viele Einzelaktionen zum Erfolg, so auch durch Timo Kull zum 12:20 und Benjamin Schwaderer zum 13:22. Steven Keith, der jetzt zwischen den Pfosten stand, zeigte ebenfalls gute Paraden und wehrte geschickt einen Gegenstoß ab. Neun Tore Vorsprung schienen ein komfortables Polster zu sein, um die zweite Hälfte locker herunterzuspielen. Doch der SVK belehrte seine Fans nach vierzig Spielminuten eines Besseren. In den letzten zwanzig Minuten gelangen dem Thoms-Team nur noch zwei Tore – Julian Anhorn traf in der 45. und Timo Kull in der 56. Minute. Man ließ die HSG Tor um Tor herankommen und brachte Trainer Marcel Thoms an der Seitenlinie beinahe zur Verzweiflung. Der SVK fand sich nach zwei Zeitstrafen zu viert auf dem Spielfeld wieder. Nichtsdestotrotz gelang es zunächst, die Angriffe der HSG abzuwehren. Kurz darauf geriet diese ebenfalls in doppelte Unterzahl. Die Stimmung auf dem Feld wurde zunehmend aggressiver. Das zeigte sich auch daran, dass in der ersten Halbzeit keine einzige Zeitstrafe gepfiffen wurde, während die Unparteiischen sich ab der 42. Minute gezwungen sahen, insgesamt sieben Hinausstellungen zu vergeben. Noch immer lag der SVK vorne, aber Kornwestheims Coach sah, dass bei seiner Mannschaft der Wurm drin war. Knappe zehn Minuten vor Spielende zückte er die Time Out-Karte. Doch auch seine Ansprache nützte nichts. Zwar ging ein Strafwurf der HSG nur an den Pfosten, aber gleich darauf konterte sie zum 18:23. Der nächste Strafwurf saß und verkürzte auf 19:23. Tim Layher stürzte sich mit vollem Körpereinsatz zwischen den Ball und seinen Gegner, doch es gelang ihm nicht, einen weiteren Gegenstoß zu verhindern (20:23). Nun standen noch sechs Spielminuten auf der Anzeige und den SVKlern begannen die Knie zu zittern. Die Emotionen kochten hoch, die HSG protestierte angesichts einer aus ihrer Sicht ungerechtfertigten weiteren Zeitstrafe. Doch die Schiedsrichter ließen sich von ihrem Kurs nicht abbringen. In Unterzahl wussten die Gastgeber nicht wohin mit dem Ball, kamen aber letzten Endes trotzdem zum Erfolg. Plötzlich stand es 21:23. Wieder geriet die HSG kurzfristig in doppelte Unterzahl. Timo Kull ließ sich von einem drohenden Zeitspiel nicht unter Druck setzen und nutzte die Chance zum 21:24. Aber auch die SVKler mussten kurzzeitig noch einmal auf einen ihrer Feldspieler verzichten, sodass die Spielgemeinschaft erneut auf zwei Tore verkürzte (22:24). Die Nervosität war beiden Teams deutlich anzusehen. Kornwestheim verlor den Ball durch einen Schrittfehler, die HSG durch einen Fehlpass. Um in der letzten Minute noch etwas reißen zu können, entschieden sich die Gastgeber für eine offensive Abwehr direkt hinter der Mittellinie. Aber der SVK gab den Ball und damit den Sieg nicht mehr aus den Händen. Den letzten Strafwurf von Daniel Braig ließen die beiden Unparteiischen wegen abgelaufener Zeit nicht mehr gelten. Aber nichtsdestotrotz atmeten die SVKler tief durch, als das Spiel beim Stand von 22:24 zu Ende war. Im Hinspiel im vergangenen Oktober noch souverän mit 32:19 gewonnen, war die Begegnung diesmal am Ende noch zu einem hart umkämpften Spiel geworden – mit Happy End für den SVK. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt aber nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet eine große Herausforderung auf den SVK 3: Mit dem TV Tamm ist der derzeit Tabellenzweite in der Osthalle beim Spitzenspiel der Kreisliga A zu Gast.
Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Thomas Lauster (3), Christopher Herwig, Julian Anhorn (4), Fabio Cacciola (1), Timo Kull (4), Daniel Braig (8/4), Benjamin Schwaderer (2), Alexander Sack (1), Philipp Conrad, Alexander Moosmann, Tim Fischer, Tim Layher (1)
Gegen das Schlusslicht HABO Bottwar hatten sich die Schützlinge von Trainer Felix Beutel mehr erwartet. In der heimischen Halle Ost konnten sie die HABO Bottwar JSG im Oktober letzten Jahres noch mit 29:25 bezwingen. Beim Spiel in Oberstenfeld sollte es anders kommen.

Peter Jungwirth entwischt den Spielern vom Ligaprimus HSG Konstanz und erzielt kurz darauf eines seiner elf Tore.
(Foto: Horst Dömötör)
Die Handballer des SV Kornwestheim bleiben in der 3. Liga Süd ein Mysterium. Nur zwei Wochen nach ihrem miserablen Auftritt und der klaren 27:37-Heimniederlage gegen den Aufsteiger TSG Haßloch ist der Sieben von Trainer Hans Christensen am Samstagabend vor 550 Zuschauern in der Osthalle nach den Siegen beim Tabellenzweiten und gegen den Tabellendritten in der Hinrunde die dritte Sensation der Saison geglückt. Die SVKler bezwangen zum ersten Mal überhaupt die HSG Konstanz – und das mit 33:27 (13:11) auch noch überdeutlich. Die Gäste vom Bodensee hatten zuvor die Tabelle mit 33:5 Punkten souverän angeführt und seit dem 3. Oktober in 14 Punktspielen keine einzige Niederlage mehr kassiert. In den SVK-Trikots schienen diesmal andere Spieler zu stecken als beim vorherigen Punktspiel. Die effektiv zupackende, dabei aber nicht unfair agierende Kornwestheimer Abwehr stand felsenfest und im Angriff verwerteten die Aktiven mit einer hohen Trefferquote die herausgespielten Tormöglichkeiten. Dabei hat es personell nur eine einzige Veränderung gegeben: Der von der zweiten Mannschaft der SG BBM Bietigheim verpflichtete Hendrik Schoeneck stand in der Startsieben und trat gleich so auf, als würde er schon seit Jahren zur Mannschaft gehören (siehe nebenstehender Artikel). Aber auch seine neuen Mitspieler überraschten den Ligaprimus aus Konstanz und die Zuschauer. Die enorme Leistungssteigerung beim SVK fing bereits zwischen den Pfosten an. Torwart Tobias Tauterat parierte bereits nach zweieinhalb Minuten einen Siebenmeter von Paul Kaletsch, der immerhin der zweitbeste Torschütze der Liga ist. In der ersten Halbzeit folgten noch sieben weitere starke Paraden des Kornwestheimer Mannschaftskapitäns, der insgesamt in der Partie auf 17 parierte Bälle kam. Genauso viele Paraden zeigten zwar auch die ebenfalls stark spielenden Konstanzer Torhüter Konstantin Poltrum und Stefan Hanemann, aber insgesamt agierte die Abwehr der Gastgeber deutlich besser als die des Tabellenführers, der sich zudem ungewohnte technische Fehler bei seinen Angriffsbemühungen leistete. Ein Beleg für die faire Abwehrarbeit des SVK ist die Zeitstrafenbilanz. Während die Gastgeber nur zwei Minuten lang nicht vollzählig waren, gab es für die HSG vier Zeitstrafen. Nach zwölf Minuten führte der SVK bereits mit 6:3 und ließ sich auch nicht durch den 7:8-Rückstand fünf Minuten später aus dem Konzept bringen. Nur noch einmal – beim 9:10 in der 23. Minute – sollte der SVK hinten liegen. Danach ging es über 12:10 (25.) mit einer 13:11-Führung in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff leistete sich die Christensen-Sieben keine Schwächephase mehr. Über 14:11 (32.), 17:13 (35.) und 20:15 (40.) wurde der Vorsprung ausgebaut. Als die Kornwestheimer den Abstand vom 24:19 in der 46. Minute binnen drei Minuten auf 27:19 erhöht hatten, wurde langsam klar, dass die Sensation wahr werden würde. Die Gäste gaben zwar niemals auf und bis zum Schlusspfiff Gas. Näher als bis auf fünf Tore beim 29:24 (55.) per Tempogegenstoß kamen sie aber nicht mehr heran. Nach dem 33:27-Endergebnis tanzten die SVK-Spieler ausgelassen und drehten dann noch eine Ehrenrunde am Spielfeldrand, wobei sie die Fans abklatschten. Eine einleuchtende Erklärung für die Leistungssteigerung des SVK, der mit dem Sieg die Abstiegszone verlassen hat, gab Trainer Hans Christensen nach der Partie nicht: „Beim letzten Mal war eben Fasching, und wir hatten jetzt zwei Wochen Zeit, um ein paar Sachen zu besprechen und gut zu trainieren.“ Der Sieg sei verdient, weil sein Team mehr investiert sowie Mut und Herz gezeigt habe. „Trotzdem hätte ich lieber letztes Mal zwei Punkte gehabt – und diesmal auch“, fügte er hinzu. Auch Daniel Eblen, der bereits seit März 2004 die HSG Konstanz trainiert, lobte die SVKler überschwänglich: „So wie sie heute gespielt haben, werden sie nie absteigen
Seinen erfolgreichen Lauf im aktuellen Ligabetrieb konnte der SVK 3 bei seinem Pokalspiel am vergangenen Sonntag leider nicht nutzen. Beim TV Vaihingen/Enz unterlag das Thoms-Team in einem spannenden Spiel knapp mit 32:29. Damit ist für den SVK in der dritten Runde des Bezirkspokals nun Schluss. Diesmal ohne ihren Trainer zum Spiel angereist, mussten sich die Jungs selbst coachen. Gleich zu Beginn geriet man 2:0 in Rückstand, konnte durch Axel Kieber von außen und Benjamin Schwaderer vom Siebenmeterpunkt jedoch schnell auf 3:2 aufholen. Auf der Gegenseite schockte Vaihingen dann mit drei Treffern in Folge (6:2). Die SVKler zogen direkt die Notbremse und nahmen eine erste Auszeit, um sich zu sammeln. Auch nach dem Wiederanpfiff musste Kornwestheim zunächst einstecken und die Gastgeber zogen beim 7:2 erstmals auf fünf Tore davon. Die Torausbeute des SVK – nach elf Minuten waren ihnen nur zwei Treffer gelungen – war zu wenig, um hier etwas zu reißen. Das war auch den Spielern bewusst. Deshalb nahmen sie sich ein Herz und überraschten ihre Gegner in nur vier Minuten mit schnellen Aktionen, sodass es plötzlich nur noch 9:7 stand. Julian Anhorn machte kurz darauf sogar den Anschlusstreffer zum 9:8. Nun war wieder alles möglich. Der SVK setzte starke Impulse und zeigte seinem Gegner aus der Bezirksklasse, dass er Gegenwehr aus der Kreisliga A zu erwarten hatte. Bis zur Halbzeitpause blieben die SVKler dicht dran. Beim 12:12 gelang knappe sechs Minuten vor der Pause durch Rückraumspieler Timo Kull sogar erstmals der Ausgleich. Obwohl Vaihingen direkt auf der Gegenseite konterte und sich zwischenzeitlich noch einmal bis auf zwei Treffer absetzte, ging der SVK nur mit einem ein-Tore-Rückstand in die Kabine (15:14). Die Kornwestheimer präsentierten sich laufstark und kampfbereit. Sie spürten, dass hier noch alles drin war. Schon in der zweiten Pokalrunde hatten sie es spannend gemacht. Damals hatten die SVKler in der Osthalle mit 28:26 über den TV Großsachsenheim 2 triumphiert. Auch bei der Partie im September waren sie in der ersten Spielhälfte einem Rückstand hinterhergejagt, in der zweiten Halbzeit war es jedoch gelungen, das Spiel noch zu drehen. Auch diesmal sah es in Durchgang zwei so aus, als könnte der SVK diesen Erfolg wiederholen. Nach dem Seitenwechsel musste man wegen einer Zeitstrafe jedoch zunächst mit einem Mann weniger starten. Vaihingen nutzte die Situation und schenkte seinem Kontrahenten gleich drei Treffer ein, sodass der SVK schnell wieder mit 18:14 hinten lag. Besonders ärgerlich in dieser Phase: Wieder hatte Kornwestheim zwei hundertprozentige Chancen vom Siebenmeterpunkt, wieder wurden beide Würfe vergeben. Auch diesmal lag die Quote des SVK unter 50% – von fünf Strafwürfen fanden nur zwei ihr Ziel. Statt auf 18:16 zu verkürzen, musste man weitere Rückschläge einstecken. Vaihingen erhöhte zunächst auf 20:15 und durch sechs Treffer seiner beiden besten Torschützen sogar bis auf 24:18. In weniger als zehn Minuten schien die Hoffnung des SVK im Keim erstickt zu sein. Lediglich Julian Anhorn, mit insgesamt sieben Toren für sein Team, fand in dieser Phase noch den Zug zum Tor. Aber auch er konnte nichts am 25:19-Spielstand eine knappe Viertelstunde vor Schluss ändern. Doch dann begeisterte Kornwestheim mit einem beeindruckenden Endspurt und verringerte seinen Rückstand in einer geschlossenen Teamleistung noch einmal bis auf einen Treffer. Benjamin Schwaderer erzielte das 29:28. Der SVK brachte Vaihingen aus dem Gleichgewicht und die Gastgeber unterbrachen das Spiel sofort. Doch auch die taktische Auszeit nützte ihnen nichts, stattdessen glich Thomas Lauster in der letzten Spielminute auf 29:29 aus. Kornwestheim schnupperte an der Sensation, doch am Ende zerstörte Vaihingen die Pokalträume mit drei schnellen Toren zum 32:29-Endstand. Obwohl es letztendlich nicht ganz reichte und das Ergebnis deutlicher aussah als der Spielverlauf sich dargestellt hatte, gehörte die Schlussphase den SVKlern. Mit ihrer beeindruckenden Aufholjagd hatten sie gezeigt, dass sie mit dem Favoriten aus der Bezirksklasse mithalten konnten. Zwar ist man jetzt aus dem Bezirkspokal ausgeschieden, doch die Jungs können der Begegnung trotzdem etwas Positives abgewinnen. Zum einen können sie sich nun wieder ganz auf den Ligabetrieb konzentrieren, wo sie noch immer auf dem ersten Tabellenrang stehen und um den Aufstieg kämpfen. Zum anderen konnten sie mit der Partie gegen den TV Vaihingen/Enz sehen, was in der kommenden Saison auf sie zukommen könnte, sollte ihnen der Aufstieg in die Bezirksklasse gelingen.
Niklas Rohfleisch, Markus Biehl (beide Tor), Thomas Lauster (3), Christopher Herwig (2/1), Julian Anhorn (7), Timo Kull (3), Fabio Cacciola, Daniel Braig (3), Benjamin Schwaderer (3/1), Alexander Sack (2), Philipp Conrad (3), Axel Kieber (2), Alexander Moosmann (1), Tim Fischer
Kein leichtes Spiel hatte die männliche C1 am vergangenen Sonntag in der Osthalle gegen die HSG Marbach-Rielingshausen, ein Team, das vor allem durch eine konsequente Abwehr besticht. Ein Durchkommen war trotz der bewährten Spielstärke der SVK-ler nicht einfach. So stand es nach der ersten Halbzeit "nur" 13:12 für Kornwestheim.
Die männliche C2 wird intern auch als "Black Panthers" bezeichnet. Am vergangenen Sonntag war leider "nomen et omen": Das Team erwischte in heimischer Halle gegen den TSF Ditzingen einen rabenschwarzen Tag. Zwar war man nach einer 24:27 Niederlage aus dem Hinspiel gewarnt, doch unnötige Ballverluste, viele Abspielfehler und eine mangelhafte Abwehrarbeit brachten dem Gegner leichte Tore. Der Endstand von 29:49 glich einer Höchststrafe.