Quali zur Jugendbundesliga: mA1 erkämpft sich eine Chance
Die neuformierte A-Jugend durfte am Mai-Feiertag die Quali zur Jugendbundesliga spielen. Die Spiele der Qualistaffel 2 fanden in Wangen statt. Doch bereits vor Antritt der Reise plagten das Trainergespann Martin Vochazer und Rafet Oral große Sorgen, denn verletzungsbedingt und aufgrund der anstehenden Realabschluss- und Abiprüfungen konnten sie nur mit einem Rumpfteam antreten. Nur zwei Auswechselspieler hatten sie zur Verfügung, von denen Nathan Tesfay aufgrund eines Außenbandrisses nur im äußersten Notfall hätte eingesetzt werden können. So mussten acht Spieler die drei Spiele à 40 Minuten Spielzeit durchstehen. Denen steckte aber auch noch das SATA-Osterturnier am Ostermontag und der Pokalsonntag in den Knochen, teils waren sie noch durch Verletzungen gehandicapt. Und erschwerend kam noch hinzu, dass ausgerechnet der SVK zwei direkt aufeinanderfolgende Spiele austragen musste. Also keine guten Vorzeichen für einen Quali-Spieltag.
Aber das Team hatte ja bereits in der vergangenen Saison gezeigt, dass es leidenschaftlich kämpfen kann und in der Lage ist, Spiele zu drehen.
Die männliche B1 krönt die Hallenrunde 2018/2019 mit dem Titel des Vize-Meisters im BW-Pokal.
Jedes Jahr bildet der HBW-Pokal den Abschluss der Runde im baden-württembergischen Jugendhandball. Der SVK durfte vergangenen Sonntag in der Osthalle den Pokal der B-Jugenden männlich und weiblich ausrichten. Dazu reisten die Staffelsieger der Baden-, Südbaden und Württembergligen mit ihren Anhängern an.
Im Mädchenbereich setzte sich die TG Biberach gegen die WSG Neuenbürg/Pforzheim und die SG Maulburg/Steinen durch.
Zum Auftakt bei den Jungs spielte das von Rafet Oral und Martin Vochazer trainierte SVK-Team als Meister der Württembergliga gegen den Badischen Meister, die TGS Pforzheim. In einem packenden Spiel gelang es den Kornwestheimern wieder einmal einen Rückstand zu drehen und die Pforzheimer mit 19:18 zu schlagen. Leider hinterließ dies Spuren: Torwart Julian Sickinger zog sich - wie sich später herausstellte - eine Gehirnerschütterung zu, Spielmacher Yannik Oral verletzte sich an Daumen und Knie.
Beide liefen trotzdem bei dem zweiten Spiel gegen den Südbadischen Meister TuS Schutterwald auf. Der hatte zuvor ebenfalls gegen Pforzheim mit 25:23 gewonnen, so dass das letzte Spiel die Entscheidung bringen würde, wer den BW-Pokal in Händen halten wird. Leider sollte es nicht sein. Trotz der tollen Unterstützung durch die SVK-Trommlerinnen und zahlreicher Fans in der Halle gelang es den SVK-Jungs nicht, ein weiteres Spiel herumzureißen. Sie hatten in der Partie zuvor zu viel Substanzverlust, Schutterwald war an diesem Tag zu stark. Mit dem Endstand von 22:17 holte sich das Südbadenligateam den Pokal.
Trotzdem können die Salamanderstädter stolz auf diese Saison sein, die sie mit einem Meister- und einem Vize-Meister-Titel nun beenden. Leider bleiben nun nur Montag und Dienstag zum Regenerieren, da am Mai-Feiertag bereits die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga in der A-Jugend ansteht, für die die Mannschaft aufgrund der guten Leistungen zugelassen wurde. Doch die beiden Trainer werden wohl lediglich mit einem Rumpfteam nach Wangen reisen können, da eine Reihe von Verletzungen vor und während den Pokalspielen den Spielerkader stark ausdünnen.
Für den SVK spielten: Die Torhüter Julian Sickinger und Kai Pappert, Maximilian Dachtler (2), Luca Klinger (1), Nico Schöck (3), Nico Huband (3), Fynn Winterfeld (6), Yannik Oral (5), Roman Salathe (10), Jakob Vyzina, Juan Hoinle, Ivan Stange (4), Nils Becker (2), Quang Tran.
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Frank Müller
männliche D
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