Seit 2015 steht Tim Scholz im Kader des SVK und feierte gleich in seiner ersten Saison den Wiederaufstieg in die 3.Liga. Vor dem Auswärtsspiel bei dem TSB Horkheim sprach das 20-jährige Nachwuchstalent in einem Interview über die bisherige Saison, seine Rolle im Team und seine Zukunftspläne.
Am Samstag müssen die Schützlinge von Trainer Alexander Schurr beim letztjährigen Vizemeister ran.
Große Erleichterung herrschte nach dem Handballkrimi vergangenen Samstag, in dem Kornwestheim mit 29:28 als Sieger gegen die Gäste aus Pforzheim hervorging. Bereits am Montag im Training zog Trainer Alexander Schurr aber bereits wieder die Zügel an. „Wir werden versuchen Horkheim in heimischer Halle solange wie möglich Paroli zu bieten. Sobald sie uns eine kleine Chance bieten, die Partie für uns zu entscheiden, werden wir da sein“, so der Tübinger Sportwissenschaftler.
Hohe Hürde Horkheim: Schurr sieht’s als „Bonusspiel“
Kampfstark: Julius Emrich (am Ball) und der SVK stellen sich auf ein schwieriges Spiel in Heilbronn-Horkheim ein. Foto: Archiv/Horst Dömötör
SVK-Trainer Alexander Schurr ist sich sicher: „Ich lehne mich da gerne weit aus dem Fenster, aber ich sage: Horkheim wird am Ende der Saison ganz dick mit oben dabei sein.“
Axel Steffens (im Wurf) und der SVK sind nicht aufzuhalten – auch nicht von Pforzheims Top-Scorer Florian Taafel (Zweiter von rechts).
Foto: Christine Biesinger
Am Ende war es Freude pur. SVK-Trainer Alexander Schurr rannte wie von Sinnen durch die Osthalle, jubelnd, im Siegestaumel. Auch bei seinen Schützlingen fiel nach dem 29:28 (16:15)-Heimsieg gegen die TGS Pforzheim sämtliche Anspannung ab. Und noch etwas einte fast alle Beteiligten: das Bewusstsein darüber, dass der Kornwestheimer Drittliga-Tabellenführer über weite Strecken keineswegs brilliert hatte.
Die beiden Teams beim Gruppenfoto. Foto: Marius Venturini
Von wegen tiefenentspannt. Da konnte SVK-Coach Alexander Schurr vor der Begegnung viel erzählen. Während des Freundschaftsspiels gegen die Nationalmannschaft der Ukraine tigerte er wie immer gestikulierend, grübelnd und hochengagiert die Seitenlinie entlang – wie in einem echten Ligaspiel eben auch. Ein ganz anderes Bild bot sich bei der 30:37 (17:17)-Niederlage der Kornwestheimer auf der Gegenseite: Ukraine-Trainer Vitaliy Andronov verharrte fast stoisch in sich ruhend fast die gesamte Partie über an einem Fleck.
TVKler Pascal Morgant sucht 2006 die Lücke in der ukrainischen Abwehr. Foto: Archiv/Hans Georg Rödel
Es ist nicht wirklich eine Duplizität der Ereignisse. Obwohl auf den ersten Blick wieder eine Handball-Europameisterschaft ansteht und die erste Kornwestheimer Männermannschaft davor wieder gegen die Nationalmannschaft der Ukraine antritt. Vor zwölf Jahren, ebenfalls im Januar, gastierten die Osteuropäer schon einmal in der Osthalle. 2006 allerdings hatte sich die Auswahl im Gegensatz zu diesem Jahr erfolgreich für die EM qualifiziert – und der SVK hieß noch TVK und trat in der 2. statt in der 3. Liga an.Mit 25:34 (8:16) unterlag Kornwestheim in einem munteren Spielchen.
Wie man Euphorie bremst, warum der SVK eigentlich zu viele Tore gemacht hat, was es zum neuen Modus im DHB-Pokal zu sagen gibt: Alexander Schurr steht Rede und Antwort.
Kapitän Christopher Tinti (weißes Trikot) und der SVK überwintern an der Tabellenspitze. Am 13. Januar 2018 geht’s weiter gegen die TGS Pforzheim. Foto: Peter Mann
Die Drittliga-Handballer des SV Kornwestheim haben sich 14 Tage vor Heiligabend schon mal ein vorweihnachtliches Geschenk gemacht. Das Team von Trainer Alexander Schurr gewann das Derby gegen den HC Oppenweiler/Backnang am Sonntagabend mit 35:28. „Jetzt können wir erst mal ein bisschen durchschnaufen“, sagte ein zufriedener Coach, nachdem das Spiel lange Zeit Spitz auf Knopf gestanden hatte.