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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Männer 1


„Ich werde mich jetzt sicher nicht ändern“

Hans Christensen ist drei Jahre lang Trainer der SVK-Handballer gewesen. Eine Zeit, die ihn laut eigener Aussage weitergebracht hat. Nun wird er Coach der zweiten Frauenmannschaft der SG BBM Bietigheim. Wie er seine Tätigkeit beim SVK rückblickend bewertet, wie groß die Umstellung wird, welcher Spieler unter seiner Anleitung den größten Sprung nach vorne gemacht hat und wie die letzte Trainingswoche gelaufen ist, das verrät der gebürtige Däne im Gespräch.

Herr Christensen, die letzte Trainingswoche ist vorbei, einige Ihrer früheren Schützlinge spielen aber noch in den Aufstiegs-Relegationspartien der zweiten Mannschaft mit. Verfolgen Sie die Spiele?

Ich verfolge sie nicht in dem Sinne, dass ich mir die Spiele anschaue. Das geht bei mir rein terminlich nicht. Ich schreibe aber sehr wohl mit Trainer Stephan Christ und will wissen, wie es so läuft. Auf der Tribüne werde ich aber nicht sitzen, da bin ich schon verplant.

Wie lief denn die Woche noch so? Es standen ja noch einige Ausstände aus, von Spielern und von Ihnen selbst.

Es war sehr gediegen, wir haben uns absolut keinen Stress mehr gemacht. Wir haben uns zweimal getroffen und ein bisschen Fußball gespielt. Und ja, ich habe meinen Ausstand gefeiert, genau wie Bärlie (Anm. d. Red.: Marc Pflugfelder) auch. Die Ausstände von Tobi Tauterat und Tim Schopf stehen aber noch aus, soviel ich weiß.

Zumindest beim Fest von Tobias Tauterat sind sie ja ziemlich sicher eingeladen, oder? Immerhin beendet da der Kapitän seine Laufbahn.

Ha, und wenn nicht, dann tauche ich einfach uneingeladen auf (lacht). Aber Spaß beiseite, bei Tobias Tauterat ist es gerade jobmäßig nicht so einfach, einen Termin zu finden.

Blicken wir zurück: Sie waren drei Jahre beim SV Kornwestheim, haben einen Ab- und einen Aufstieg mitgemacht. Was hat den größten Eindruck bei Ihnen hinterlassen?

Am meisten beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie konzentriert und fokussiert wir in dieser Runde aufgetreten sind. Es ist sehr schwer und beileibe keine Selbstverständlichkeit, nach einem Abstieg sofort den Wiederaufstieg zu schaffen. Und schon gar nicht so, wie wir das getan haben.

Hört sich so an, als hätten Sie somit auch den perfekten Moment für einen Abschied gefunden.

Da kann ich mich natürlich nicht beschweren. Es ist ein ganz hervorragender Zeitpunkt, sich als Meister und Aufsteiger zu verabschieden. Natürlich hätte ich gerne auf den Abstieg verzichtet, das ist auch klar. Aber ich glaube, dass er einigen der jungen Spieler tatsächlich gut getan hat. Sie haben gemerkt, dass das echt ein bescheidenes Gefühl ist. Aber nochmal: Wie einfach alle vom ersten Spieltag an mitgezogen haben, das war wirklich überragend.

In einem früheren Gespräch vor wenigen Wochen haben Sie zu mir gesagt, dass die Zeit beim SVK sie weitergebracht hat. In welchen Bereichen haben Sie dazugelernt?

Ich habe in dem Sinne dazugelernt, dass ich als Trainer sowohl sportlich als auch mental an Erfahrung gewonnen habe. Sicher, im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich ein paar Sachen anders gemacht und hätte mich auch bei einigen Dingen vehementer durchgesetzt. Aber ich bin als Trainer und auch als Mensch gereift, auch durch den Austausch mit gegnerischen Kollegen. Und ich werde mich jetzt sicher nicht ändern, in meiner Art, zu trainieren und mit Menschen umzugehen.

Apropos Entwicklung: Gibt es Spieler beim SVK, bei denen Sie einen großen Sprung nach vorne beobachten konnten?

Bei Marvin Flügel auf jeden Fall. Er hat klasse Voraussetzungen. Natürlich war es auch gut für ihn, dass er so viele Spielzeit und -anteile bekommen hat. Ich hoffe, dass es für ihn auch in der 3. Liga so weitergeht. Auch Fabian Kugel hat einen großen Schritt gemacht, genau wie Dominic Schaffert, der sich bis zu seiner Verletzung (Anm. d. Red.: Kreuzbandriss am 26. November 2016 gegen Herrenberg) richtig gut weiterentwickelt hat. Er war auch mental ohne Aussetzer. Eine Schippe draufgelegt hat auch Christopher Tinti, vor allem in der Defensive. Vielleicht kann ihm sein vierter oder fünfter Trainer nochmal ein paar Sachen vermitteln. Und auch Tim Scholz ist im Verlauf der Runde viel unbekümmerter geworden.

Nun ist die Entwicklung und der Fokus der Mannschaft umso bemerkenswerter, als dass schon Anfang November öffentlich wurde, dass Sie nach der Saison aufhören. Häufig klappt es ja hinten und vorne nicht, so eine Personalie schon frühzeitig zu verkünden. Wie war das für die Mannschaft?

Ganz ehrlich, ich habe sie überhaupt nicht gefragt. Aber eine entsprechende Reaktion hätte mich ja auch nicht umgestimmt. Und jeder Spieler spielt doch für den Erfolg der Mannschaft. Man kann sehr wohl gegen einen Trainer spielen, aber für einen, das wird schwierig. Wir hatten ein gemeinsames Ziel, das die Jungs sofort begriffen haben.

Jetzt zieht es Sie nach Bietigheim, wo Sie die zweite Mannschaft des Frauen-Bundesligisten trainieren werden. Die spielt in der 3. Liga. Wie groß wird die Umstellung werden, zunächst im Wissen darüber, dass das eigene Team im Verein eben nicht die erste Geige spielt?

Meine Aufgabe ist ganz klar: die Spielerinnen sportlich weiter zu entwickeln und auch in Sachen Persönlichkeit voran zu bringen. Ich weiß, dass ich dort auch die eine oder andere Entscheidung mittragen muss, die andere gefällt haben und die zweite Mannschaft dabei manchmal etwas auffangen muss. Wir sind das Bindeglied zwischen A-Jugend und Aktiven.

Neu ist auch die Trainertätigkeit im Frauenbereich. Wobei: In Ihrer dänischen Heimat haben Sie ja auch schon Mädchenmannschaften gecoacht.

Unterschiede gibt es natürlich trotzdem. Die Mädchen in Dänemark waren aber sehr wissbegierig und wollten unbedingt weiterkommen. Das war sehr unkompliziert. Aber am Ende hat man es überall mit Menschen zu tun, auf die man einwirken kann. Das kann eine gute Erfahrung werden – muss es aber nicht (lacht).

Das Team hat in der abgelaufenen Drittligasaison von zwölf Mannschaften den 6. Platz belegt. Ein Hans Christensen will doch sicher mehr. . .

Als zweite Mannschaft in der 3. Liga, wenn du nicht aufsteigen darfst? Nein, das Allerwichtigste ist: Die Spielerinnen sind teilweise sehr jung. Sie sollen sich weiterentwickeln und in zwei bis drei Jahren die Fähigkeit haben, Bundesliga oder Zweite Bundesliga spielen zu können. Ich sehe mich nicht als den besten Trainer, ach, ich sehe mich nicht einmal als besonders guten Trainer. Aber ich habe das Werkzeug, das mir schon als Spieler weitergeholfen hat, und ich weiß, wo man ansetzen muss, wie man Spieler bei Laune hält und solche Dinge. Platz 6, Platz 5, Platz 10, es ist schwierig, zu sagen.

Bietigheims Frauen-Bundesliga-Coach Martin Albertsen hat Sie dem Vernehmen nach persönlich zur SG gelotst. Er ist auch Däne, hat in Ihrer Heimatstadt auch schon die Frauen des Randers HK trainiert. Es liegt daher nahe, dass Sie sich schon ewig kennen. . .

Natürlich. Wir kennen uns schon seit unserer Kindheit, haben beide in kleinen Vorstadtvereinen von Randers gespielt. Er hat auch noch einige Cousins und Cousinen, die teils sehr erfolgreich Handball spielen. Wir haben sogar schonmal eine Mädchenmannschaft gemeinsam trainiert, nämlich die A-Jugend in Viborg. Da war er Chefcoach und ich Assistent. Das ist mittlerweile 18 Jahre her.

Als Grund für Ihren Abgang aus Kornwestheim haben Sie einst Zeitmangel angegeben. Sie seien von Ihrem Wohnort Pforzheim aus zu lange unterwegs. Nun, nach Bietigheim ist der Weg auch nicht viel kürzer. War es einfach Zeit für etwas Neues?

Nein. Damals war ich ziemlich überladen mit Arbeit. Jetzt habe ich aber eine Kollegin und dadurch ganz andere Möglichkeiten. Außerdem bin ich sehr wohl 15 Minuten weniger unterwegs. Und, auch das darf man keinesfalls vergessen: Es sind nur 22 Spiele statt 30, das ist ein Wort.

Wann geht’s denn los in Bietigheim?

Ende Juni, Anfang Juli. Ich habe aber schon mit allen Spielerinnen telefoniert. Viele bleiben, einige kommen noch dazu. Es ist die ganz normale Fluktuation vor einer Saison.

Noch ein letztes Mal zurück nach Kornwestheim, an Ihre alte Wirkungsstätte: Haben Sie mit Ihrem Nachfolger Alexander Schurr gesprochen?

Ja, er war ein paar Mal in der Halle und mit ihm telefoniert habe ich auch. Er soll aber seine Erfahrungen selber machen. Ich gehe davon aus, dass er seine Sache gut machen wird. Er ist der richtige Mann zur richtigen Zeit.

Und die Spieler? Was haben Sie denen mit auf den Weg gegeben?

Dass sie sich nicht so anstellen sollen (lacht). Nein, ich habe ihnen natürlich viel Erfolg in der 3. Liga gewünscht. Ich bin überzeugt, dass sie das Zeug haben, das zu packen und eine gute Rolle zu spielen.Kornwestheim - Hans Christensen ist drei Jahre lang Trainer der SVK-Handballer gewesen. Eine Zeit, die ihn laut eigener Aussage weitergebracht hat. Nun wird er Coach der zweiten Frauenmannschaft der SG BBM Bietigheim. Wie er seine Tätigkeit beim SVK rückblickend bewertet, wie groß die Umstellung wird, welcher Spieler unter seiner Anleitung den größten Sprung nach vorne gemacht hat und wie die letzte Trainingswoche gelaufen ist, das verrät der gebürtige Däne im Gespräch.Herr Christensen, die letzte Trainingswoche ist vorbei, einige Ihrer früheren Schützlinge spielen aber noch in den Aufstiegs-Relegationspartien der zweiten Mannschaft mit. Verfolgen Sie die Spiele?
Ich verfolge sie nicht in dem Sinne, dass ich mir die Spiele anschaue. Das geht bei mir rein terminlich nicht. Ich schreibe aber sehr wohl mit Trainer Stephan Christ und will wissen, wie es so läuft. Auf der Tribüne werde ich aber nicht sitzen, da bin ich schon verplant.
Wie lief denn die Woche noch so? Es standen ja noch einige Ausstände aus, von Spielern und von Ihnen selbst.
Es war sehr gediegen, wir haben uns absolut keinen Stress mehr gemacht. Wir haben uns zweimal getroffen und ein bisschen Fußball gespielt. Und ja, ich habe meinen Ausstand gefeiert, genau wie Bärlie (Anm. d. Red.: Marc Pflugfelder) auch. Die Ausstände von Tobi Tauterat und Tim Schopf stehen aber noch aus, soviel ich weiß.
Zumindest beim Fest von Tobias Tauterat sind sie ja ziemlich sicher eingeladen, oder? Immerhin beendet da der Kapitän seine Laufbahn.
Ha, und wenn nicht, dann tauche ich einfach uneingeladen auf (lacht). Aber Spaß beiseite, bei Tobias Tauterat ist es gerade jobmäßig nicht so einfach, einen Termin zu finden.
Blicken wir zurück: Sie waren drei Jahre beim SV Kornwestheim, haben einen Ab- und einen Aufstieg mitgemacht. Was hat den größten Eindruck bei Ihnen hinterlassen?
Am meisten beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie konzentriert und fokussiert wir in dieser Runde aufgetreten sind. Es ist sehr schwer und beileibe keine Selbstverständlichkeit, nach einem Abstieg sofort den Wiederaufstieg zu schaffen. Und schon gar nicht so, wie wir das getan haben.
Hört sich so an, als hätten Sie somit auch den perfekten Moment für einen Abschied gefunden.
Da kann ich mich natürlich nicht beschweren. Es ist ein ganz hervorragender Zeitpunkt, sich als Meister und Aufsteiger zu verabschieden. Natürlich hätte ich gerne auf den Abstieg verzichtet, das ist auch klar. Aber ich glaube, dass er einigen der jungen Spieler tatsächlich gut getan hat. Sie haben gemerkt, dass das echt ein bescheidenes Gefühl ist. Aber nochmal: Wie einfach alle vom ersten Spieltag an mitgezogen haben, das war wirklich überragend.
In einem früheren Gespräch vor wenigen Wochen haben Sie zu mir gesagt, dass die Zeit beim SVK sie weitergebracht hat. In welchen Bereichen haben Sie dazugelernt?
Ich habe in dem Sinne dazugelernt, dass ich als Trainer sowohl sportlich als auch mental an Erfahrung gewonnen habe. Sicher, im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich ein paar Sachen anders gemacht und hätte mich auch bei einigen Dingen vehementer durchgesetzt. Aber ich bin als Trainer und auch als Mensch gereift, auch durch den Austausch mit gegnerischen Kollegen. Und ich werde mich jetzt sicher nicht ändern, in meiner Art, zu trainieren und mit Menschen umzugehen.
Apropos Entwicklung: Gibt es Spieler beim SVK, bei denen Sie einen großen Sprung nach vorne beobachten konnten?
Bei Marvin Flügel auf jeden Fall. Er hat klasse Voraussetzungen. Natürlich war es auch gut für ihn, dass er so viele Spielzeit und -anteile bekommen hat. Ich hoffe, dass es für ihn auch in der 3. Liga so weitergeht. Auch Fabian Kugel hat einen großen Schritt gemacht, genau wie Dominic Schaffert, der sich bis zu seiner Verletzung (Anm. d. Red.: Kreuzbandriss am 26. November 2016 gegen Herrenberg) richtig gut weiterentwickelt hat. Er war auch mental ohne Aussetzer. Eine Schippe draufgelegt hat auch Christopher Tinti, vor allem in der Defensive. Vielleicht kann ihm sein vierter oder fünfter Trainer nochmal ein paar Sachen vermitteln. Und auch Tim Scholz ist im Verlauf der Runde viel unbekümmerter geworden.
Nun ist die Entwicklung und der Fokus der Mannschaft umso bemerkenswerter, als dass schon Anfang November öffentlich wurde, dass Sie nach der Saison aufhören. Häufig klappt es ja hinten und vorne nicht, so eine Personalie schon frühzeitig zu verkünden. Wie war das für die Mannschaft?
Ganz ehrlich, ich habe sie überhaupt nicht gefragt. Aber eine entsprechende Reaktion hätte mich ja auch nicht umgestimmt. Und jeder Spieler spielt doch für den Erfolg der Mannschaft. Man kann sehr wohl gegen einen Trainer spielen, aber für einen, das wird schwierig. Wir hatten ein gemeinsames Ziel, das die Jungs sofort begriffen haben.
Jetzt zieht es Sie nach Bietigheim, wo Sie die zweite Mannschaft des Frauen-Bundesligisten trainieren werden. Die spielt in der 3. Liga. Wie groß wird die Umstellung werden, zunächst im Wissen darüber, dass das eigene Team im Verein eben nicht die erste Geige spielt?
Meine Aufgabe ist ganz klar: die Spielerinnen sportlich weiter zu entwickeln und auch in Sachen Persönlichkeit voran zu bringen. Ich weiß, dass ich dort auch die eine oder andere Entscheidung mittragen muss, die andere gefällt haben und die zweite Mannschaft dabei manchmal etwas auffangen muss. Wir sind das Bindeglied zwischen A-Jugend und Aktiven.
Neu ist auch die Trainertätigkeit im Frauenbereich. Wobei: In Ihrer dänischen Heimat haben Sie ja auch schon Mädchenmannschaften gecoacht.
Unterschiede gibt es natürlich trotzdem. Die Mädchen in Dänemark waren aber sehr wissbegierig und wollten unbedingt weiterkommen. Das war sehr unkompliziert. Aber am Ende hat man es überall mit Menschen zu tun, auf die man einwirken kann. Das kann eine gute Erfahrung werden – muss es aber nicht (lacht).
Das Team hat in der abgelaufenen Drittligasaison von zwölf Mannschaften den 6. Platz belegt. Ein Hans Christensen will doch sicher mehr. . .
Als zweite Mannschaft in der 3. Liga, wenn du nicht aufsteigen darfst? Nein, das Allerwichtigste ist: Die Spielerinnen sind teilweise sehr jung. Sie sollen sich weiterentwickeln und in zwei bis drei Jahren die Fähigkeit haben, Bundesliga oder Zweite Bundesliga spielen zu können. Ich sehe mich nicht als den besten Trainer, ach, ich sehe mich nicht einmal als besonders guten Trainer. Aber ich habe das Werkzeug, das mir schon als Spieler weitergeholfen hat, und ich weiß, wo man ansetzen muss, wie man Spieler bei Laune hält und solche Dinge. Platz 6, Platz 5, Platz 10, es ist schwierig, zu sagen.
Bietigheims Frauen-Bundesliga-Coach Martin Albertsen hat Sie dem Vernehmen nach persönlich zur SG gelotst. Er ist auch Däne, hat in Ihrer Heimatstadt auch schon die Frauen des Randers HK trainiert. Es liegt daher nahe, dass Sie sich schon ewig kennen. . .
Natürlich. Wir kennen uns schon seit unserer Kindheit, haben beide in kleinen Vorstadtvereinen von Randers gespielt. Er hat auch noch einige Cousins und Cousinen, die teils sehr erfolgreich Handball spielen. Wir haben sogar schonmal eine Mädchenmannschaft gemeinsam trainiert, nämlich die A-Jugend in Viborg. Da war er Chefcoach und ich Assistent. Das ist mittlerweile 18 Jahre her.
Als Grund für Ihren Abgang aus Kornwestheim haben Sie einst Zeitmangel angegeben. Sie seien von Ihrem Wohnort Pforzheim aus zu lange unterwegs. Nun, nach Bietigheim ist der Weg auch nicht viel kürzer. War es einfach Zeit für etwas Neues?
Nein. Damals war ich ziemlich überladen mit Arbeit. Jetzt habe ich aber eine Kollegin und dadurch ganz andere Möglichkeiten. Außerdem bin ich sehr wohl 15 Minuten weniger unterwegs. Und, auch das darf man keinesfalls vergessen: Es sind nur 22 Spiele statt 30, das ist ein Wort.
Wann geht’s denn los in Bietigheim?
Ende Juni, Anfang Juli. Ich habe aber schon mit allen Spielerinnen telefoniert. Viele bleiben, einige kommen noch dazu. Es ist die ganz normale Fluktuation vor einer Saison.
Noch ein letztes Mal zurück nach Kornwestheim, an Ihre alte Wirkungsstätte: Haben Sie mit Ihrem Nachfolger Alexander Schurr gesprochen?
Ja, er war ein paar Mal in der Halle und mit ihm telefoniert habe ich auch. Er soll aber seine Erfahrungen selber machen. Ich gehe davon aus, dass er seine Sache gut machen wird. Er ist der richtige Mann zur richtigen Zeit.
Und die Spieler? Was haben Sie denen mit auf den Weg gegeben?
Dass sie sich nicht so anstellen sollen (lacht). Nein, ich habe ihnen natürlich viel Erfolg in der 3. Liga gewünscht. Ich bin überzeugt, dass sie das Zeug haben, das zu packen und eine gute Rolle zu spielen.

Teddybär, Rucksack und ein privates Geschenk

Der Aufstieg in die dritte Liga schien am Sonntagabend nach dem letzten Handball-Saisonspiel des SV Kornwestheim gegen den TSV Deizisau eher wie eine Nebensächlichkeit. Denn neben dem lachenden Auge für den gelungenen Wiederaufstieg hatten sehr viele Spieler, Vereinsmitglieder und Fans vor allem eines: ein ganz großes weinendes Auge.

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Für Hans Christensen fällt in der Osthalle der letzte Vorhang

Nun ist es soweit: Hans Christensen wird am späten Sonntagnachmittag das letzte Mal als Coach der SVK-Handballer an der Seitenlinie stehen. Um 17 Uhr trifft der Oberliga-Meister in der Sporthalle Ost auf den TSV Deizisau (11.). Ob ihm vor seinem Abschied schon etwas flau in der Magengegend ist? „Ich habe keinen Grund dafür, ein mulmiges Gefühl zu haben“, antwortet Christensen, „ich habe es ja selbst so entschieden.“ Es sei eine schöne Zeit gewesen, mit vielen Höhen und einigen Tiefen. „Und sie hat mich ein Stück weitergebracht.“

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Mit offenem Visier in Plochingen

Mit offenem Visier in Plochingen
Mit einem 33:26-Heimsieg über den TSV Blaustein haben sich die Handball-Herren des SV Kornwestheim am vergangenen Spieltag den Meistertitel in der Baden-Württemberg-Oberliga gesichert. Danach hat das Team noch ausgiebig zusammen gefeiert – zunächst in der Sporthalle Ost und später in einer Kornwestheimer Kneipe. Zwei Punktspiele stehen allerdings in der laufenden Saison noch aus.

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Die SVKler sind endlich „1 Meister vong Handball her“

20170425 M1 Hallo I bimsDie SVKler: 1 Meister vong Handball her.
Foto: Horst Dömötör
Wenn wir in die Stern blicken und den Unenlichkeit des Umiversuns klar wird dann wird 1 bewusst wie klein wir in Vergleich die Menschen sind.“ Alles klar? Oder der hier: „Erfolg ist wie 1 Telefom man sollte eimfach nicht abheben wenn die falschem Leute (heise Girls) was vong dir wollen umd evl ausnutzen.“ Ja, so geht das mittlerweile im Internet. Kein Scherz. Korrektes, fehlerfreies Deutsch war im World Wide Web zwar noch nie vonnöten. Doch seit einigen Monaten ist es Trend, möglichst viele Worte möglichst grausig falsch zu schreiben.

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SVK muss sich den Meistertitel erkämpfen

Vor dem Anpfiff des vorletzten Oberliga-Heimspiels der ersten Handball-Herrenmannschaft des SV Kornwestheim hat das zweite Frauenteam des Vereins den Meisterwimpel für den Titelgewinn in der Kreisliga B überreicht bekommen. Anschließend haben auch die Herren ihr Meisterstück gemacht. Nach dem 33:26 (13:12)-Sieg gegen den Tabellenzehnten TSV Blaustein kann keiner mehr die Truppe von Trainer Hans Christensen vom ersten Tabellenplatz verdrängen.

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Der Trainer plant noch keine Feier

Dreimal müssen die Handballer des SV Kornwestheim noch in der Baden-Württemberg-Oberliga antreten. Danach kommen die Gegner wieder aus der dritten Liga. Beim Heimspiel an diesem Samstag um 20 Uhr gegen den Tabellenzehnten TSV 1899 Blaustein hat die Sieben von Trainer Hans Christensen eine gute Chance, in der Osthalle auch die Oberliga-Meisterschaft perfekt zu machen.

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