Die Abschiedstournee

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Wenn bei einem Handballspiel in den ersten zwanzig Spielminuten alle Tore einer Mannschaft vom selben Spieler erzielt werden, ist das meist kein gutes Zeichen. Trifft dieser Spieler dann ebenfalls nur zweimal ist es sogar ein sehr schlechtes. So geschehen bei der Begegnung am vergangenen Samstag zwischen dem TSV Asperg und dem SV Kornwestheim 3. Nach gut acht Minuten war das Match offiziell eigentlich schon gelaufen: 7:0 – Schneider! Und jeder Hobbysportler weiß, dass man nach einer solchen Machtdemonstration unaufgefordert das Spielfeld verlassen sollte.

Eingefleischte ARD-Zuschauer und Fußballfans wussten, dass am Mittwochabend das Halbfinale des DFB-Pokals im Fernsehen übertragen wurde. Deshalb musst der Mittwochskrimi prompt in die Halle Ost verlegt werden. In der Hauptrolle waren der SV Salamander Kornwestheim 2 und die SG Ober-/Unterhausen.Eine Woche nach der Niederlage beim CVJM Möglingen empfing der von Martin Wittlinger betreute SVK 3 am vergangenen Sonntag die SG BBM Bietigheim 3 in der heimischen Osthalle. Die Bietigheimer reisten zwar als Tabellenletzter in die Salamanderstadt, zeigten zuletzt jedoch eine deutlich aufsteigende Form und haben deshalb nach wie vor Chancen auf den Klassenerhalt. Die Lurchis waren also gewarnt, diesen Gegner trotz des Tabellenstands nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der plötzliche Wintereinbruch am vergangenen Samstag kam manch einem vielleicht wie ein schlechter Aprilscherz vor. War er aber nicht und so reiste der SVK 3 im Schneegestöber ins benachbarte Möglingen und traf auf den dort heimischen CVJM. Trotz der Witterungsbedingungen begannen die Lurchis ihr Spiel eher im Stil einer seichten Frühlingsbrise und lagen schnell 4:1 zurück.