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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte männliche B-Jugend

mB1: Erste Runde BWOL-Qualifikation

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Nach unzähligen Trainingseinheiten, zwei Trainingslagern, Freundschaftsspiele gegen die 2. Bundesliga-Frauen der SG Schozach-Bottwartal und unserer mA und das Vorbereitungsturnier beim TV Bittenfeld, war es am 29.04. in Pforzheim dann soweit - die erste Qualirunde zur BWOL. Hier durfte man sich gegen den Gastgeber der SG Pforzheim/Eutingen, die HB Ludwigsburg und den TSV Weinsberg messen. Da die HSG Hanauerland zwei Tage zuvor ihre Teilnahme zurückgezogen hatte, schien die Belastung geringer, da man dadurch ein Spiel weniger als die anderen Gruppen hatte.
 
 
So gut die Nachricht mit dem Rückzug eines Gegners war, wurde man gleich mit der Hiobsbotschaft konfrontiert, dass Stammtorwart Aaron mit einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus und sich einer Operation unterziehen musste. Ebenso wusste man bereits im Vorfeld, dass Rückraumspieler Finn erst später zur Qualifikation dazustoßen würde, da er sich auf der Rückreise von einem Schüleraustausch befand. Mit diesen zwei schweren Ausfällen im Nacken machte man sich trotzdem mit voller Bank samstagmorgens nach Pforzheim zur Quali.
 
Beim ersten Spiel erwartete man niemand geringeren als den Gastgeber, der auch im Vorfeld als klarer Favorit galt.  Das Spiel ist schnell erzählt: Bis zum 3:3 in der dritten Spielminute war das Spiel offen bis sich dann unzählige technische Fehler einschlichen. Bei einem Spielstand von 18:10 wechselte man schließlich die Seiten. Für die zweite Halbzeit lautete die Devise das Torverhältnis möglichst eng zu halten und die technischen Fehler niedrig zu halten. In der 27. Minute verkürzte man dann zum Spielstand von 21:16 und ein Fünkchen Hoffnung keimte auf. Doch es folgten unerklärliche vier Spielminuten ohne Torerfolg und man musste dem Favoriten Tribut zollen, der das Spiel dann mit 35:21 unnötig hoch, aber verdient, für sich entschied.
 
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Die HB Ludwigsburg, die ihr Auftaktspiel ebenfalls verlor, wartete zum zweiten Gruppenspiel, was dann gleichzeitig das Endspiel bedeutete. Es war jedem klar, dass der Gewinner der Partie noch Chancen aufs Weiterkommen hatte, während der Verlierer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausscheiden würde. 
Den Gegner kannte man sehr gut und so erwartete man ein sehr enges Spiel. In den ersten Spielminuten war das Momentum auf Seiten der HBL, für die es 6:2 nach sechs Spielminuten stand. Keine zwei Minuten später konnte man zum 6:6 ausgleichen. Bis zum Halbzeitpfiff war es ein enger Schlagabtausch und man wechselte beim Spielstand von 14:14 die Seiten. 
Die zweite Halbzeit versprach nicht weniger spannend zu werden. Vor allem Kreisläufer Magnus konnte hier durch schöne Ballgewinne und Tempogegenstöße brillieren. Zehn Minuten vor Schluss war die Waage wieder auf der Seite der Ludwigsburger und es stand 24:22. Es war dann auch Magnus, der in der 33. Spielminute das 24:24 erzielte und alles war wieder offen. Leider verletzte er sich bei seinem letzten Tor schwer am Knie und konnte dann nicht mehr weiterspielen. 30 Sekunden vor Abpfiff stand es 27:27 unentschieden und Trainer Philipp Wolf nahm eine letzte Auszeit, um die Jungs nochmal einzustellen. Leider kam es - wie so oft - zum unnötigen Ballverlust und man musste das Unentschieden über die Zeit retten, um noch eine Chance aufs Weiterkommen zu wahren. Vier Sekunden vor Schluss bekam Ludwigsburg noch einen Freiwurf zugesprochen, den sie sehr zügig ausführten und so erzielte Nils Skalicky von Linksaußen mit dem Schlusspfiff den 28:27-Siegtreffer für die HB Ludwigsburg. Große Freude herrschte beim Gegner, pure Enttäuschung bei den Lurchis - denn man  musste, man war so gut wie raus. 
 
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Dies wurde durch die Tatsache bestätigt, dass Weinsberg in einem ebenso spannenden Spiel gegen Pforzheim gewonnen hatte. Somit konnte man gegen Weinsberg nur noch Schadensbegrenzung für die zahlreich erschienen Fans betreiben. Die erste Halbzeit war ähnlich spannend wie beim Spiel davor, man lag in der ersten Viertelstunde sogar mit zwei Tore in Führung. Bei -2 wechselte man zwar die Seiten, aber es war alles noch offen. Leider schaffte man es nicht näher ran zu kommen und man lief diesem Zwei-Tore-Rückstand bis zum Ende des Spiels hinterher. Das Spiel entschied Weinsberg dann mit 29:33 für sich und löste somit das Direktticket für die BWOL. 
 
Ludwigsburg und Pforzheim mussten eine Woche später zur zweiten Qualirunde antreten und lösten noch die zwei letzten Tickets für die BWOL. Dies zeigt, was für eine Hammergruppe die SVK-Jungs hatten. Gegeben den Spielverläufen gegen Ludwigsburg und Weinsberg war man jederzeit ein ebenbürtiger Gegner und hätte einen Startplatz in der BWOL nicht weniger verdient. Leider ist es im Sport nun mal so, dass es auch Verlierer gibt und damit muss man sich jetzt abfinden. Nichtsdestotrotz darf man den Kopf nicht in Sand stecken, denn für die anstehende zweite Runde der HVW-Qualifikation am 14.05. gilt man als Favorit, ob man will oder nicht. So heißt das nächste Ziel die direkte Qualifikation für die Württembergliga. Das Zeug dazu hat die Mannschaft allemal, auch wenn sie hierfür erstmal ohne vier Akteure auskommen muss. Einer davon, Magnus, fällt bis mindestens Weihnachten aus. Die Mannschaft wünscht dir erstmal gute Besserung und für die anstehende OP alles Gute! Aaron ist mittlerweile aus dem Krankenhaus draußen und muss sich erstmal von den Strapazen seiner Operation vollständig erholen.
 
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Einen lehrreichen Tag in Pforzheim hatten: Kian Ebeling und Robin Schilling (Tor); Samuel Mory (5), Lion Morcher (14/2), Yarin Davis (2), Jannis Abel (3), Nils Balzer (3/1), Finn Holzapfel (9/1), Benjamin Müller (3), Jan Zeisler, Jonathan Bleile, Magnus Lunz (7), Lasse Fiedler (1), Hugo Jeannel (10), Quirin Oßwald (8) und Lukas Zeeh (12).
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