Die wC1 macht es mal wieder spannend - 29:30-Sieg in Fridingen
Zur (zum Glück) letzten weiten Auswärtsfahrt der Saison musste die wC1-Jugend am Sonntagnachmittag anreisen. Man trat bei der HSG Fridingen/Mühlheim an, gegen die man bereits im Hinspiel einen spannenden 25:24-Sieg erkämpft hatte. Auch das Rückspiel war an Spannung nicht zu übertreffen.
Vielleicht noch etwas verschlafen von der langen Autofahrt erwischten die Lurchis keinen guten Start. Besonders im Angriff tat man sich ungewohnt schwer und lag nach sieben Minuten mit 5:1 zurück. Die Trainerinnen Amelie und Nina Haug reagierten mit einer Auszeit und rüttelten ihr Team wach – mit Erfolg. Nun war mehr Bewegung im Angriff und auch die Abwehr stand nun besser. In der 14. Minute glich Paola Sabljic per Tempogegenstoß aus und ließ kurz darauf (ungebremst von einer Auszeit der Gastgeberinnen) den Führungstreffer zum 7:8 folgen. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Ein Team ging in Führung, das andere glich aus. Die beiden Abwehrreihen hatten in dieser Phase nicht viel entgegenzusetzen. Während die HSG mit starken Einzelspielerinnen glänzte, überzeugten die Lurchis mit einem tollen Zusammenspiel im Angriff. Vereinzelte technische Fehler ermöglichten den Gastgeberinen eine knappe 15:14-Führung zur Pause.
Diese begann wie die letzte aufgehört hatte – mit einem Tor des SVK. Und auch ansonsten war das Spiel weiterhin knapp und auf Augenhöhe. Die Lurchis kämpften um jeden Ball, doch trotzdem schlichen sich immer wieder Fehler ein, durch die die Führung wechselte. In der 38.Minute lag man mit 22:21 zurück, die Trainerinnen nahmen eine Auszeit und stellten das Team um. Nun zeigten die Lurchis eine starke Kampf- und Teamleistung. Das Passtempo im Angriff wurde erhöht und immer wieder fand der Rückraum die freistehende Alissa Kämmerer am Kreis, die Tore erzielte oder Siebenmeter herausholte und diese selber erfolgreich verwandelte. Auch in der Abwehr ackerte man mit vollem Körpereinsatz und belohnte sich mit Ballgewinnen, die die Basis für die 23:26-Führung in der 43.Minute bildete. Doch noch war das Spiel nicht gewonnen. Vier Minuten vor Schluss verkürzte die HSG nochmals auf 27:28, aber dieses mal behielten die Lurchis die Nerven. Erst verwandelte Alissa Kämmerer einen weiteren Siebenmeter zum 27:29. Dann nahm sich Paula Kienzle ein Herz und erzielte von Rechtsaußen den Siegtreffer zum 28:30. Der HSG blieb nur noch der Anschlusstreffer, dann war die Spielzeit vorbei.
Nach der ausbaufähigen Leistung in Allensbach zeigten die Kornwestheimerinnen in dieser Partie wieder, wie man mit Kampf- und Teamgeist ein Spiel gewinnen kann. Besonders schön war zu sehen, wie sich jede Spielerin auf und neben dem Spielfeld für ihre Mitspielerinnen freute und jede starke Aktion lautstark gefeiert wurde. Mit so einer Stimmung kann es in die kommenden Topspiele gehen!
Am nächsten Sonntag, dem 25.01, ist das Team auf Revanche aus. Um 14:35 Uhr empfängt man mit der HSG Stuttgart/Metzingen 2 den Tabellenzweiten in der Sporthalle Ost. Gegen diesen musste man im Hinspiel eine ärgerliche 29:26-Niederlage hinnehmen, bei der man den Großteil der Spielzeit in Führung lag. Im Rückspiel möchte man den Favoriten zumindest ärgern und sich vielleicht auch für das Hinspiel revanchieren.
Es spielten: Lotta Himml – Paula Kienzle (3), Alissa Kämmerer (10/4), Elena Ludwig (1), Noemi Addabbo (2), Isabel Noll (1), Hannah Georgoudis (2), Safaa Bensdira (1), Paola Sabljic (7/2), Paula Schuller (2), Carina Bokermann, Sarah Ludwig (1)
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