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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Aktive


SVK 3 unterliegt im Spitzenspiel

Am vergangenen Samstag verwandelte sich die Halle Ost zur Hölle Ost. Nach der Partie der Frauenmannschaft gegen den TV Aldingen und vor der Zweiten des SVK gegen die HB Ludwigsburg begegneten sich die beiden Spitzenreiter der Kreisliga A. Im Hinspiel vergangenen Oktober war der TV Tamm das erste Team gewesen, dem es gelungen war, den SVK 3 in seine Schranken zu weisen. Damals hatten sich die SVKler zum Ende der Partie zwar noch bis auf einen Treffer herangekämpft, unterlagen am Ende jedoch mit 35:32. Diesmal lernte der SVK gleich am Anfang aus seinen Fehlern der Vergangenheit und nahm Flaviu Onofras von Beginn an in konsequente Manndeckung. Im Hinspiel hatte man den ehemaligen Kornwestheimer Jugendspieler viel zu oft davonziehen lassen und wurde dafür am Ende mit zehn Toren von Onofras bestraft. Mit der taktischen Maßnahme irritierten die Hausherren ihren Gegner und konnten dies zu einer schnellen 3:0-Führung nutzen. Der SVK der Anfangsphase war umtriebig und machte Spaß, war aber leider nicht der SVK, der die restliche Spielzeit auf dem Feld anzutreffen war. Die Führung wurde schnell hergegeben und sollte aus Sicht der SVKler nicht mehr zurückerobert werden. Tamm konterte zur erstmaligen Führung zum 3:4, zunächst konnte Kornwestheim mit einem cleveren Spielzug durch Tim Layher vom Kreis auf 4:4 ausgleichen. Wenig später machte Julian Anhorn durch eine Einzelaktion das 5:5. Dann gelang es Flaviu Onofras, sich erstmals davonzustehlen. Prompt stand es 5:7 für die Gäste aus Tamm. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber mit 6:9 im Rückstand. Aber man blieb dran und verkürzte bis zum 11:13 stets von drei auf zwei Tore. Kornwestheims Coach verlangte mehr Bewegung im Angriff. Doch zündende Ideen seiner Mannschaft blieben aus. Durch die enge Manndeckung wurde das Spiel breit und forderte von den restlichen Spielern ein hohes Laufpensum. In zweiminütiger Unterzahl machte das den SVKlern noch mehr zu schaffen. Tamm nutzte die Phase mit einem Mann mehr auf dem Feld, um gleich drei Treffer zu erzielen und von 11:14 auf 12:17 zu erhöhen. Lediglich Julian Anhorn konnte in dieser Phase aus dem Rückraum einen erfolgreichen Torabschluss verbuchen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Tamms Rückraumspieler mit der Rückennummer 20, Markus Käfer, – mit neun Toren einer von Tamms zwei besten Torschützen – ein weiterer Treffer aus ca. zehn Metern Distanz, sodass die Mannschaften mit 13:18 in die Kabine gingen. Nach dem Seitenwechsel ließ Tamm den Kornwestheimern keine Chance, ihren ersten Angriff auszuspielen. Stattdessen schnappten sich die Gäste den Ball, um ihren Vorsprung auf 13:19 zu vergrößern. Beim Spielstand von 14:20 versuchte Marcel Thoms seine Strategie umzustellen und ließ kurzerhand Tamms Nummer 20 ebenfalls in Manndeckung nehmen. Aber auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg und wurde deshalb nur kurze Zeit später wieder aufgegeben. Steven Keith parierte einen Heber von rechts außen, auf der Gegenseite gelang Daniel Braig mit demselben Trick das Tor zum 15:20. Der Plan von Kornwestheims Coach war es, in der Abwehr konsequent zu verschieben und den Gegner von außen werfen zu lassen. Doch auf diese Würfe war Tamm überhaupt nicht angewiesen. Stattdessen waren es wieder Tamms Toptorschützen, die ihr Team bis auf 15:22 voranbrachten. Obwohl Flaviu Onofras am Ende wieder neun Tore aus seinem Konto hatte, hatte der SVK ihn insgesamt gut im Griff. Sechs seiner Treffer erzielte er durch Strafwürfe, aus dem Feld heraus ließen die SVKler damit nur drei Tore des Deutschen B-Jugendmeisters zu. Aber trotzdem glitt dem SVK das Spiel in dieser Phase mehr und mehr aus der Hand. Die Spieler wirkten nervös und fahrig. Sie hatten viele Fehlwürfe und Ballverluste zu verschmerzen. So erhöhte Tamm auf 16:24. Zwanzig Minuten vor Spielende musste der SVK acht Treffer aufholen (18:26) und es war klar zu erkennen, dass ihm das nicht gelingen würde. Dennoch gaben die SVKler vor heimischem Publikum nicht auf. Über Timo Kull gelang ein schneller Tempogegenstoß zum 20:28. Aber in Unterzahl machte Tamm nur wenig später das 20:30. Der eingewechselte Tobias Biegel brachte mit vier Treffern in der Schlussphase neue Impulse auf Seiten des SVK. Nichtsdestotrotz gewann der TV Tamm am Ende mit 28:35, in einem Spiel, bei dem viele sicherlich mehr Spannung erwartet hätten. Auch der SVK selbst war von seiner Leistung enttäuscht, hat er nun drei Niederlagen in seiner Bilanz stehen. Damit haben die Kornwestheimer es fünf Spieltage vor Saisonende nicht geschafft, im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksklasse noch einmal Boden gut zu machen. Zwar verbleibt der SVK 3 zunächst auf dem ersten Tabellenrang, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert als der TV Tamm auf Platz zwei und ein Spiel mehr als die HC Oppenweiler/Backnang 4 auf Platz drei. Letztere wird am Sonntag in zwei Wochen, am 6. März 2016, die nächste Herausforderung sein, der die SVKler sich stellen müssen.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Tobias Biegel (4), Thomas Lauster (3), Julian Anhorn (5), Timo Kull (5), Daniel Braig (5/3), Benjamin Schwaderer (1), Alexander Sack, Philipp Conrad (3), Axel Kieber, Alexander Moosmann, Tim Fischer, Tim Layher (2)

SVK Frauen verteidigen Tabellenspitze

Sieg in heimischer Halle gegen den TV Aldingen 27:23
Es galt noch eine Scharte auszuwetzen, hatten die Frauen des SV Kornwestheim das Hinspiel  gegen Aldingen im letzten Jahr doch knapp 22:21 verloren. Insofern gingen die SVKlerinnen hoch motiviert und mit dem nötigen Siegeswillen in die Partie. Von Beginn an agierten die Frauen konzentriert und legten ein hohes Tempo vor.

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Spitzenspiel der Männer 3: SVK vs. TV Tamm

Am kommenden Samstag (20.02.2015; 18.00 Uhr, Sporthalle Ost) empfängt die dritte Herrenmannschaft als Tabellenführer im Spitzenspiel Kreisliga A den Tabellenzweiten TV Tamm. Das Hinspiel konnten die Tammer knapp mit 35:32 für sich entscheiden.

Mit einem Sieg möchten die Schützlinge von Marcel Thoms ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Bezirksklasse unterstreichen. In den Reihen des TV Tamm findet sich mit dem Deutschen B-Jugend Meister Flaviu Onofras auch ein alter Kornwestheimer Jugendspieler wieder. Die Männer 3 freuen sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

SVK gibt Markus Lenz und Ralph Teske den Laufpass

Neun Spieltage vor Saisonende kommt es zum Trainerwechsel beim derzeitigen Tabellenvorletzten der Handball-Landesliga, dem SV Kornwestheim 2. Die Abteilungsleitung hat sich zur Trennung vom bisherigen Trainerduo Markus Lenz und Ralph Teske entschlossen und gestern offiziell Christian Fina und den B-Lizenz-Trainer Manuel Diederich als Nachfolger für den Rest der Saison benannt. Nachdem Markus Lenz die Mannschaft in der abgelaufenen Runde nach dem Aufstieg in die Landesliga noch auf Anhieb auf den sechsten Tabellenplatz und zum Bezirkspokalsieg geführt hatte, war der Verlauf der aktuellen Saison überhaupt nicht nach dem Geschmack der Handball-Abteilung und der Trainer. Das Team steht derzeit auf einem Abstiegsplatz. „Die jetzige Tabellensituation in der Landesliga zwingt die Beteiligten zum Handeln“, steht in einer gestern versendeten Pressemitteilung des Vereins. „Alle Verantwortlichen sind der Überzeugung, mit dieser Maßnahme der Mannschaft einen neuen und notwendigen Impuls geben zu können.“ Auf Anfrage erklärt Abteilungsleiterin Daniela Assmann: „Zu der verfahrenen Situation haben auch die vielen Verletzungen beigetragen. Die Trainer haben mit viel Engagement ihr Bestes gegeben. Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen.“ Mit dem neuen Trainergespann müsse sich jetzt jeder Spieler wieder neu beweisen. Von der Entscheidung der Abteilungsleitung sind sowohl Markus Lenz als auch Ralph Teske enttäuscht. Beide zeigen aber auch Verständnis. „Der Verein kann nicht die ganze Mannschaft austauschen, dann probiert man es so“, sagt Ralph Teske. Zwar hätten Markus Lenz und er selbst sowieso schon vor Monaten angekündigt, ihr Traineramt beim SVK 2 aus Zeitmangel am Saisonende abzugeben. „Aber ich hätte die Mannschaft gerne noch bis zum Saisonende betreut und versucht, da unten wieder raus zu kommen. Und ich bin mir sicher, dass wir das noch geschafft hätten.“ Er hege aber keinen Groll gegen den Verein und wünsche den Nachfolgern viel Glück, so Teske weiter. „Vielleicht ist es ja auch gut so. Man wird sehen, was die Saison noch bringen wird.“ „In der jetzigen Situation ist das Wohl des Vereins entscheidend“, sagt Markus Lenz. „Es geht darum, dass die Jungs das, was sie eigentlich können, wieder auf die Platte bekommen. Als Trainer stehe ich in der Verantwortung. Vielleicht habe ich die Köpfe nicht mehr richtig erreicht.“ Er habe vor Weihnachten selbst die Diskussion angestoßen, ob ein anderer die Spieler besser erreichen kann. Daher habe er auch Verständnis für den Schritt der Abteilungsleitung. „Es ist auch kein böses Blut geflossen. Aber natürlich bin ich auch enttäuscht.“ Markus Lenz wird der SVK-Handballabteilung erhalten bleiben. In der kommenden Saison wird er in einer anderen, weniger zeitaufwendigen Funktion tätig. Genaueres wollten gestern aber weder Assmann noch Lenz selbst verraten. Der ehemalige Bundesligaspieler Christian Fina, der bis vor einem Jahr beim SVK noch als A-Jugendtrainer tätig war, hat bereits eine Trainingseinheit beim SVK 2 geleitet. Der 41-Jährige hatte zwar vor einem Jahr sein Traineramt wegen beruflicher Verpflichtungen abgegeben. „Für die absehbare Zeit bis Mai kriege ich das aber hin.“ Allein beim nächsten Spiel an diesem Samstag sei er verhindert. Dann wird Manuel Diederich das Coaching übernehmen, der seit dieser Saison zudem als Individualtrainer der Drittliga-Männer aktiv ist. Durch seine Tätigkeit als A-Jugend-Trainer kenne er schon die meisten SVK 2-Spieler, so Christian Fina. „Ich habe ihnen gesagt, dass wir nun neun Endspiele um den Klassenerhalt haben und Gas geben müssen. Es wird nicht nett und jedem weh tun, aber anders geht es nicht. Jetzt gibt es keine Entschuldigungen mehr.“ Die Spieler seien nun in der Pflicht. Auf persönliche Befindlichkeiten werde er keine Rücksicht nehmen. „Ich kenne keine Stammplätze. Es geht nur noch darum, Punkte zu sammeln – egal wie. Wir werden nicht versuchen, einen Schönheits- oder Fairnesspreis zu erringen“, kündigt Christian Fina an.

Frauen mit knappem Sieg in Großsachsenheim

Die Kornwestheimerinnnen erzielten einen weiteren wichtigen Sieg zur Verteidigung der Tabellenspitze. Ein Spitzenspiel wurde den Zuschauern jedoch trotz eines Endstandes von 22:26 (11:16) nicht geboten.

Das Duell der Bezirksliga Frauenmannschaften, das zu Beginn der Hinrunde verlegt werden musste, fand am Sonntag beim TV Großsachsenheim statt.

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Nur zwei Tore in zwanzig Minuten

Der SVK 3 legte am vergangenen Samstag bei der Spielgemeinschaft HSG Freiberg-Benningen-Hoheneck 2 einen Blitzstart hin. In weniger als einer Minute verbuchten Fabio Cacciola und Julian Anhorn die ersten beiden Erfolge für ihr Team (0:2). Nach knapp fünf Minuten lagen die Salamander bereits mit 0:4 in Führung. Dann gelang der HSG Neckar der erste Treffer per Tempogegenstoß zum 1:4. Nach einer torarmen ersten Viertelstunde stand es 3:6 für die Gäste aus Kornwestheim. Einige unachtsame Aktionen nutzte die HSG sofort aus, um ihren Rückstand zu verkleinern. Ehe man sich versah stand es nur noch 5:6. Auch wenn der SVK mehrmals zwei Treffer vorlegte, verkürzten die Hausherren bis zum 7:8 immer wieder auf ein Tor. Beim 7:9 durch Timo Kull feuerten sich die SVKler lautstark an, um in der Abwehr keinen Wurf durchzulassen. Das gelang ihnen in den nächsten Minuten sehr gut. Niklas Rohfleisch parierte einen Strafwurf und Kornwestheim konnte sich nach und nach absetzen. Kurz vor der Halbzeit stand es 9:13. Daniel Braig sorgte mit seinem Freiwurf aus dem Stand noch für das i-Tüpfelchen der ersten Hälfte und traf über die Mauer zum 9:14-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legte er direkt nach und machte per Siebenmeter das 9:15. Der Abwehrblock des SVK stand kompakt, auf der Gegenseite stieß Julian Anhorn in die Lücke und traf zum 9:17. Die SVKler kamen nun über viele Einzelaktionen zum Erfolg, so auch durch Timo Kull zum 12:20 und Benjamin Schwaderer zum 13:22. Steven Keith, der jetzt zwischen den Pfosten stand, zeigte ebenfalls gute Paraden und wehrte geschickt einen Gegenstoß ab. Neun Tore Vorsprung schienen ein komfortables Polster zu sein, um die zweite Hälfte locker herunterzuspielen. Doch der SVK belehrte seine Fans nach vierzig Spielminuten eines Besseren. In den letzten zwanzig Minuten gelangen dem Thoms-Team nur noch zwei Tore – Julian Anhorn traf in der 45. und Timo Kull in der 56. Minute. Man ließ die HSG Tor um Tor herankommen und brachte Trainer Marcel Thoms an der Seitenlinie beinahe zur Verzweiflung. Der SVK fand sich nach zwei Zeitstrafen zu viert auf dem Spielfeld wieder. Nichtsdestotrotz gelang es zunächst, die Angriffe der HSG abzuwehren. Kurz darauf geriet diese ebenfalls in doppelte Unterzahl. Die Stimmung auf dem Feld wurde zunehmend aggressiver. Das zeigte sich auch daran, dass in der ersten Halbzeit keine einzige Zeitstrafe gepfiffen wurde, während die Unparteiischen sich ab der 42. Minute gezwungen sahen, insgesamt sieben Hinausstellungen zu vergeben. Noch immer lag der SVK vorne, aber Kornwestheims Coach sah, dass bei seiner Mannschaft der Wurm drin war. Knappe zehn Minuten vor Spielende zückte er die Time Out-Karte. Doch auch seine Ansprache nützte nichts. Zwar ging ein Strafwurf der HSG nur an den Pfosten, aber gleich darauf konterte sie zum 18:23. Der nächste Strafwurf saß und verkürzte auf 19:23. Tim Layher stürzte sich mit vollem Körpereinsatz zwischen den Ball und seinen Gegner, doch es gelang ihm nicht, einen weiteren Gegenstoß zu verhindern (20:23). Nun standen noch sechs Spielminuten auf der Anzeige und den SVKlern begannen die Knie zu zittern. Die Emotionen kochten hoch, die HSG protestierte angesichts einer aus ihrer Sicht ungerechtfertigten weiteren Zeitstrafe. Doch die Schiedsrichter ließen sich von ihrem Kurs nicht abbringen. In Unterzahl wussten die Gastgeber nicht wohin mit dem Ball, kamen aber letzten Endes trotzdem zum Erfolg. Plötzlich stand es 21:23. Wieder geriet die HSG kurzfristig in doppelte Unterzahl. Timo Kull ließ sich von einem drohenden Zeitspiel nicht unter Druck setzen und nutzte die Chance zum 21:24. Aber auch die SVKler mussten kurzzeitig noch einmal auf einen ihrer Feldspieler verzichten, sodass die Spielgemeinschaft erneut auf zwei Tore verkürzte (22:24). Die Nervosität war beiden Teams deutlich anzusehen. Kornwestheim verlor den Ball durch einen Schrittfehler, die HSG durch einen Fehlpass. Um in der letzten Minute noch etwas reißen zu können, entschieden sich die Gastgeber für eine offensive Abwehr direkt hinter der Mittellinie. Aber der SVK gab den Ball und damit den Sieg nicht mehr aus den Händen. Den letzten Strafwurf von Daniel Braig ließen die beiden Unparteiischen wegen abgelaufener Zeit nicht mehr gelten. Aber nichtsdestotrotz atmeten die SVKler tief durch, als das Spiel beim Stand von 22:24 zu Ende war. Im Hinspiel im vergangenen Oktober noch souverän mit 32:19 gewonnen, war die Begegnung diesmal am Ende noch zu einem hart umkämpften Spiel geworden – mit Happy End für den SVK. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt aber nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet eine große Herausforderung auf den SVK 3: Mit dem TV Tamm ist der derzeit Tabellenzweite in der Osthalle beim Spitzenspiel der Kreisliga A zu Gast.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Thomas Lauster (3), Christopher Herwig, Julian Anhorn (4), Fabio Cacciola (1), Timo Kull (4), Daniel Braig (8/4), Benjamin Schwaderer (2), Alexander Sack (1), Philipp Conrad, Alexander Moosmann, Tim Fischer, Tim Layher (1)

Pokal-Aus für den SVK 3

Seinen erfolgreichen Lauf im aktuellen Ligabetrieb konnte der SVK 3 bei seinem Pokalspiel am vergangenen Sonntag leider nicht nutzen. Beim TV Vaihingen/Enz unterlag das Thoms-Team in einem spannenden Spiel knapp mit 32:29. Damit ist für den SVK in der dritten Runde des Bezirkspokals nun Schluss. Diesmal ohne ihren Trainer zum Spiel angereist, mussten sich die Jungs selbst coachen. Gleich zu Beginn geriet man 2:0 in Rückstand, konnte durch Axel Kieber von außen und Benjamin Schwaderer vom Siebenmeterpunkt jedoch schnell auf 3:2 aufholen. Auf der Gegenseite schockte Vaihingen dann mit drei Treffern in Folge (6:2). Die SVKler zogen direkt die Notbremse und nahmen eine erste Auszeit, um sich zu sammeln. Auch nach dem Wiederanpfiff musste Kornwestheim zunächst einstecken und die Gastgeber zogen beim 7:2 erstmals auf fünf Tore davon. Die Torausbeute des SVK – nach elf Minuten waren ihnen nur zwei Treffer gelungen – war zu wenig, um hier etwas zu reißen. Das war auch den Spielern bewusst. Deshalb nahmen sie sich ein Herz und überraschten ihre Gegner in nur vier Minuten mit schnellen Aktionen, sodass es plötzlich nur noch 9:7 stand. Julian Anhorn machte kurz darauf sogar den Anschlusstreffer zum 9:8. Nun war wieder alles möglich. Der SVK setzte starke Impulse und zeigte seinem Gegner aus der Bezirksklasse, dass er Gegenwehr aus der Kreisliga A zu erwarten hatte. Bis zur Halbzeitpause blieben die SVKler dicht dran. Beim 12:12 gelang knappe sechs Minuten vor der Pause durch Rückraumspieler Timo Kull sogar erstmals der Ausgleich. Obwohl Vaihingen direkt auf der Gegenseite konterte und sich zwischenzeitlich noch einmal bis auf zwei Treffer absetzte, ging der SVK nur mit einem ein-Tore-Rückstand in die Kabine (15:14). Die Kornwestheimer präsentierten sich laufstark und kampfbereit. Sie spürten, dass hier noch alles drin war. Schon in der zweiten Pokalrunde hatten sie es spannend gemacht. Damals hatten die SVKler in der Osthalle mit 28:26 über den TV Großsachsenheim 2 triumphiert. Auch bei der Partie im September waren sie in der ersten Spielhälfte einem Rückstand hinterhergejagt, in der zweiten Halbzeit war es jedoch gelungen, das Spiel noch zu drehen. Auch diesmal sah es in Durchgang zwei so aus, als könnte der SVK diesen Erfolg wiederholen. Nach dem Seitenwechsel musste man wegen einer Zeitstrafe jedoch zunächst mit einem Mann weniger starten. Vaihingen nutzte die Situation und schenkte seinem Kontrahenten gleich drei Treffer ein, sodass der SVK schnell wieder mit 18:14 hinten lag. Besonders ärgerlich in dieser Phase: Wieder hatte Kornwestheim zwei hundertprozentige Chancen vom Siebenmeterpunkt, wieder wurden beide Würfe vergeben. Auch diesmal lag die Quote des SVK unter 50% – von fünf Strafwürfen fanden nur zwei ihr Ziel. Statt auf 18:16 zu verkürzen, musste man weitere Rückschläge einstecken. Vaihingen erhöhte zunächst auf 20:15 und durch sechs Treffer seiner beiden besten Torschützen sogar bis auf 24:18. In weniger als zehn Minuten schien die Hoffnung des SVK im Keim erstickt zu sein. Lediglich Julian Anhorn, mit insgesamt sieben Toren für sein Team, fand in dieser Phase noch den Zug zum Tor. Aber auch er konnte nichts am 25:19-Spielstand eine knappe Viertelstunde vor Schluss ändern. Doch dann begeisterte Kornwestheim mit einem beeindruckenden Endspurt und verringerte seinen Rückstand in einer geschlossenen Teamleistung noch einmal bis auf einen Treffer. Benjamin Schwaderer erzielte das 29:28. Der SVK brachte Vaihingen aus dem Gleichgewicht und die Gastgeber unterbrachen das Spiel sofort. Doch auch die taktische Auszeit nützte ihnen nichts, stattdessen glich Thomas Lauster in der letzten Spielminute auf 29:29 aus. Kornwestheim schnupperte an der Sensation, doch am Ende zerstörte Vaihingen die Pokalträume mit drei schnellen Toren zum 32:29-Endstand. Obwohl es letztendlich nicht ganz reichte und das Ergebnis deutlicher aussah als der Spielverlauf sich dargestellt hatte, gehörte die Schlussphase den SVKlern. Mit ihrer beeindruckenden Aufholjagd hatten sie gezeigt, dass sie mit dem Favoriten aus der Bezirksklasse mithalten konnten. Zwar ist man jetzt aus dem Bezirkspokal ausgeschieden, doch die Jungs können der Begegnung trotzdem etwas Positives abgewinnen. Zum einen können sie sich nun wieder ganz auf den Ligabetrieb konzentrieren, wo sie noch immer auf dem ersten Tabellenrang stehen und um den Aufstieg kämpfen. Zum anderen konnten sie mit der Partie gegen den TV Vaihingen/Enz sehen, was in der kommenden Saison auf sie zukommen könnte, sollte ihnen der Aufstieg in die Bezirksklasse gelingen.

 

Niklas Rohfleisch, Markus Biehl (beide Tor), Thomas Lauster (3), Christopher Herwig (2/1), Julian Anhorn (7), Timo Kull (3), Fabio Cacciola, Daniel Braig (3), Benjamin Schwaderer (3/1), Alexander Sack (2), Philipp Conrad (3), Axel Kieber (2), Alexander Moosmann (1), Tim Fischer

Frauen des SVK wieder an der Tabellenspitze

Am Samstag, den 30.01. konnten die Frauen des SVK einen wichtigen Sieg gegen den starken Tabellendritten aus Vaihingen Enz einfahren. Dadurch und weil die HB Ludwigsburg 2 daheim gegen Großbottwar verloren hat, stehen sie nun mit nur 4 Minuspunkten auf Platz 1 der Bezirksliga.

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Derbysieg gegen Oßweil

Nach einer Woche Pause mussten die Jungs des SVK 3 am vergangenen Samstag wieder ran. In der Oßweiler Mehrzweckhalle trafen sie auf den derzeit Tabellenfünften des SV Ludwigsburg-Oßweil 2. Mit einem gelungenen Start durch Alexander Sack und Thomas Lauster legte der SVK mit 0:2 vor. Auf beiden Seiten fielen in den ersten Minuten einfache Rückraumtore, denen von Seiten der Abwehr kaum Widerstand entgegengebracht wurde. Nach fünf Spielminuten glich Oßweil erstmals auf 4:4 aus. Niklas Rohfleisch zwischen den Pfosten des SVK beeindruckte mit einer Doppelglanztat beim 4:5 und verhinderte damit den erneuten Ausgleich. Vom Siebenmeterpunkt war der SVK dagegen auch diesmal wieder alles andere als glücklich. Es folgte der erste von insgesamt vier von sechs vergebenen Strafwürfen. Ein anschließender freier Wurf von außen verfehlte ebenfalls sein Ziel, sodass die Oßweiler nun doch zum 5:5-Ausgleich kamen. Das ließen die SVKler aber nicht lange auf sich sitzen. Sie zogen kurzerhand das Tempo an und vergrößerten ihren Vorsprung auf 5:9. In den nächsten Minuten waren statt Toren lediglich Verwarnungen zu sehen, dann konterte Oßweil zum 6:9. Anschließend setzte Kornwestheim seinen Triumphmarsch fort und überrannte die Oßweiler Abwehr ein ums andere Mal. Tim Layher rettete den Ball mit starkem Körpereinsatz von der Seitenlinie, im Anschluss waren es zweimal Thomas Lauster und einmal Timo Kull, die den Abstand erstmals verdoppelten (6:12). Auch Kornwestheims Schlussmann Niklas Rohfleisch trug durch seinen zweiten parierten Strafwurf seinen Teil zur Führung des SVK bei. Alexander Sack, mit insgesamt elf Treffern, war an diesem Spieltag der beste Schütze auf beiden Seiten und zeigte kurz vor der Halbzeitpause erneut seine Klasse mit zwei Toren zum 8:16. Philipp Conrad zimmerte den letzten Wurf vor der Pause in das rechte untere Eck des gegnerischen Tors, sodass die Mannschaften beim Spielstand von 9:17 in die Kabine gingen. In Durchgang zwei feierte Christopher Herwig nach langer Verletzungspause sein Comeback und war sogleich vom Siebenmeterpunkt erfolgreich (9:18). Der SVK ließ die Zügel nun ein wenig lockerer. In knapp neun Minuten erzielte man nur zwei Tore, Oßweil verkürzte noch einmal auf 14:20. Nach der kurzen Verschnaufpause waren die Gäste aber wieder da und begeisterten mit einem Tempogegenstoß wie aus dem Bilderbuch. Über mehrere Stationen behielt Fabio Cacciola auf rechts außen die Übersicht und passte im richtigen Moment zu seinem Teamkollegen Alexander Sack auf der linken Außenposition. Schnell zerstörte der SVK jegliche Hoffnung des SV Ludwigsburg-Oßweil. Die Differenz lag nun wieder bei neun Toren (14:23). Kornwestheim geriet in doppelte Unterzahl, aber auch in dieser Phase war auf seine Torhüter Verlass. Nun war es der eingewechselte Markus Biehl, der einen Strafwurf abwehrte. Trotz ihrer hohen Führung spielten die SVKler ihre Angriffe konsequent aus und beeindruckten oftmals mit durchdachten Spielzügen. Ihrerseits nun in Überzahl nutzten die Kornwestheimer diese geschickt aus und setzten Tim Layher mit einem geschickten Kreisanspiel in Szene (16:25). Auch in der Schlussphase hieß der Mann des Spiels Alexander Sack. Mit einem insgesamt hohen Laufpensum erzielte er drei der letzten vier Tore für seinen SVK zum 20:30-Endstand. Nach dem souveränen Sieg gegen den SV Ludwigsburg-Oßweil 2 steht der SVK 3 weiterhin an der Tabellenspitze der Kreisliga A. Aber mit genauso vielen Spielen und nur einer Niederlage mehr auf dem Konto ist die HC Oppenweiler/Backnang 4 den Kornwestheimern dicht auf den Fersen. Damit dürfen sich die SVKler auch bei ihrem nächsten Spiel keinen Fehler erlauben. Am Samstag in zwei Wochen treffen sie im nächsten Auswärtsspiel um 20 Uhr auf die HSG Freiberg-Benningen-Hoheneck 2.

 

Niklas Rohfleisch, Markus Biehl (beide Tor), Thomas Lauster (5), Christopher Herwig (1/1), Julian Anhorn (4), Fabio Cacciola, Timo Kull (3), Benjamin Schwaderer (1), Alexander Sack (11), Philipp Conrad (2), Axel Kieber, Alexander Moosmann (1), Tim Layher (2/1)

Pflichtsieg gegen das Schlusslicht

Mit zu diesem Zeitpunkt null Siegen war die HSG Strohgäu 2 in die Partie gegen die Jungs des SVK 3 gestartet. Und auch an diesem Spieltag gelang es der HSG nicht, ihre ersten Punkte in der Saison 2015/2016 einzufahren. Stattdessen triumphierten die Kornwestheimer souverän mit 16:40. Schon im Hinspiel hatten die SVKler mit 40 Treffern auftrumpfen können. Doch während die HSG damals mit 34 Toren nicht ganz so deutlich unterlegen war, hatte sie diesmal keine Chance gegen den derzeit Tabellenersten aus Kornwestheim. Mit diesem Status waren die SVKler als klarer Favorit in die Begegnung gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten gestartet. Bezeichnend für die Dominanz des SVK war an diesem Spieltag, dass sich jeder der mitgereisten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Zwar brauchten die SVKler mehr als vier Minuten, um ihren ersten Treffer zu erzielen, dann jedoch demonstrierten sie sofort ihre Stärke. Nach dem 1:0 gewährten sie den Gastgebern bis zum 1:5 keinen erfolgreichen Abschluss. Vom 3:7 durch Julian Anhorn über das 5:9 per Siebenmeter durch Tim Layher bis zum 6:10 durch Timo Kull hielten die Kornwestheimer ihren Vorsprung konstant auf vier Toren. Dann begann der Triumphmarsch des SVK. Beim 6:14, ebenfalls durch Kornwestheims Rückraumspieler Timo Kull, verschaffte sich die HSG mit einem Timeout eine erste Verschnaufpause. Doch trotz ihrer souveränen Führung legten die SVKler noch eine Schippe drauf. Ganze neun Minuten am Stück kam Strohgäu nicht mehr zum Zug. Eine Zeitspanne, in der der SVK seinen Vorsprung weiter ausbaute. So lag das Thoms-Team kurzerhand mit 9:15 vorne. Die HSG wartete auf den erlösenden Halbzeitpfiff, während ein stark auftretender SVK keine Gnade kannte. Zwar gehörte der letzte Treffer der ersten Hälfte den Gastgebern, doch davor katapultierten Alexander Sack und Julian Anhorn ihr Team noch einmal weiter nach vorne. In die Pause gingen die beiden Teams beim Spielstand von 10:19 und der SVK stand bereits nach einer Spielhälfte als Sieger fest. Zwar gab es in der Vergangenheit bereits Partien, in denen die SVKler eine komfortable und sicher geglaubte Führung wieder verspielt hatten, doch diesmal war es keine Frage des ‚Ob‘, sondern nur des ‚Wie hoch‘, wenn es um die Frage nach dem Kornwestheimer Sieg ging. Nach dem Wiederanpfiff machte Thomas Lauster die erste zehn-Tore-Führung perfekt. Wieder folgte eine zehnminütige torlose Phase für die HSG, der SVK führte sein Schützenfest fort. Über Tim Layher, Alexander Moosmann und Axel Kieber kam man zum 12:27. Für Strohgäu wurde die Partie allmählich zum Desaster. In Durchgang zwei gelangen den Gastgebern insgesamt nur sechs Treffer, im gleichen Zeitraum erzielte der SVK mehr als dreimal so viele Tore. Jeder der Kornwestheimer Feldspieler konnte seine individuellen Stärken ausspielen und seinem Coach sein Potential beweisen. Marcel Thoms wiederum konnte munter durchwechseln und jedem seiner Jungs ausreichend Spielzeit gewähren. Benjamin Schwaderer verwandelte den dreißigsten Treffer zum 12:30, seine Teamkollegen bauten den Vorsprung weiter und weiter aus. Die letzten starken Impulse setzten Alexander Sack und Tim Fischer mit jeweils drei Treffern zum 16:40-Endstand. Trotz einer eher unspektakulären Partie, konnte der SVK die Begegnung nutzen, um seine Tordifferenz zu verbessern und seinen ersten Tabellenrang zu verteidigen. Kommende Woche können sich die Jungs und ihr Trainer erst einmal auf ihrem Kantersieg ausruhen. Erst am Samstag, den 30. Januar 2016, muss die Mannschaft wieder ran. Dann geht es um 16 Uhr im nächsten Auswärtsspiel gegen den SV Ludwigsburg-Oßweil 2.

 

Niklas Rohfleisch (Tor), Thomas Lauster (4), Julian Anhorn (5), Fabio Cacciola (1), Timo Kull (5), Benjamin Schwaderer (4), Alexander Sack (6), Philipp Conrad (1), Axel Kieber (2), Alexander Moosmann (2), Tim Fischer (5), Tim Layher (5/1)