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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Aktive


  • Lara
  • Frauen 1

Nach schwacher erster Halbzeit Sieg gegen den Tabellenletzten

Am Sonntag waren die Damen des TSV Korntal zu Gast in Kornwestheim. Trotz Startschwierigkeiten gegen den Tabellenletzten gelang es den Damen des SVK zwei Punkte zu erkämpfen. Nach 9 Minuten lagen die Damen des SVK mit 3 Toren zurück (4:7). 100%-ige Chancen wurden leichtsinnig vergeben und auch die Abwehr ließ zu wünschen übrig. So sah sich Trainerin Silke Benner dazu gezwungen, nach 12 Minuten beim Stand von 4:8 eine Auszeit zu nehmen. Da sie offensichtlich die passenden Worte fand, begannen die SVK-Damen eine Aufholjagd.

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  • Sina Schüssler
  • Männer 3

Berg- und Talfahrt mit dem SVK 3

Nicht nur die weite Strecke nach Oppenweiler war langwierig, auch der Weg bis zum Sieg des SVK 3 am vergangenen Sonntag war beschwerlich. Die Mannschaft brachte es fertig, gleich zweimal eine sieben Tore-Führung zu verspielen und damit einen sicher geglaubten Sieg zu gefährden. Am Ende gewann man mit 32:35 beim direkten Tabellennachbarn HC Oppenweiler/Backnang 4. Nicht nur Trainer Marcel Thoms war nach der Partie zwar erleichtert, aber mit den Nerven sichtlich am Ende. Die Spielvereinigung aus Oppenweiler und Backnang ist nicht der Lieblingsgegner der SVKler. Im Hinspiel unterlag das Thoms-Team mit 26:34 und auch in der vergangenen Saison gab es Begegnungen, die man als Anhänger der Kornwestheimer lieber schnell vergessen sollte. Auch diesmal durchlebte der SVK in sechzig Minuten viele Höhen und Tiefen. Die Salamander übernahmen die erste Führung, nach drei Ballverlusten im Angriff zog der HCOB aber schnell vorbei (5:4). Niklas Rohfleisch, an diesem Spieltag starker Rückhalt für sein Team, parierte einen Tempogegenstoß und Timo Kull machte auf der Gegenseite zwei Tore zur erneuten Führung (5:6). Thomas Lauster und Benjamin Schwaderer waren aufmerksam und konnten zwei Tempogegenstöße verhindern. In der Folge legte der SVK zwei Treffer vor (6:8). Das Spiel gewann an Tempo, da die Schiedsrichter auf beiden Seiten viele Stürmerfouls abpfiffen. Den erneuten Ausgleich der HCOB zum 8:8 nahm der SVK zum Anlass, seine Schlagzahl zu erhöhen. Jeweils zweimal Julian Anhorn und Fabio Cacciola brachten die Salamander auf 8:12 in Führung. Trainer Marcel Thoms gab lautstarke Anweisungen von der Seitenlinie, die zu fruchten schienen. Denn obwohl die Gastgeber nach einem vergebenen Strafwurf des SVK erneut bis auf drei Tore herankamen (10:13), ließ man sich nicht aus dem Konzept bringen und legte nach. Der Treffer von Daniel Braig per Konter markierte die erste sieben Tore-Führung zum 11:18. Doch die Gastgeber wollten sich nicht vorschnell abschreiben lassen. Mit zwei schnellen Angriffen überrannten sie die SVKler und konnten ihren Rückstand bis zum Halbzeitpfiff immerhin noch auf 15:20 verkürzen. Niemand, nicht einmal die Mannschaft und Trainer Thoms selbst, hätte mit einer derartigen Dominanz des SVK gerechnet. Und bereits kurze Zeit später sollten sie auch schon eines Besseren belehrt werden. Nach dem Wiederanpfiff musste der eingewechselte Alexander Sack das Spielfeld bereits nach vierundzwanzig Sekunden wegen einer Zeitstrafe wieder räumen. Der HCOB nutzte dies, um auf 17:20 heranzukommen. Zunächst hielt der starke Julian Anhorn dagegen (17:21), doch auch er musste kurz darauf für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Wieder nutzten die Gastgeber die Situation kaltschnäuzig aus, um diesmal sogar auf zwei Tore zu verkürzen (20:22). Der HCOB nahm einen Kornwestheimer Rückraumspieler durch Manndeckung aus dem Geschehen heraus. Der SVK tat sich damit sichtlich schwer und plötzlich stand es nur noch 21:22. In nur sechs Spielminuten hatten die SVKler ihre Halbzeitführung komplett verspielt und die Partie drohte zu kippen. Mehrmals geriet das Thoms-Team im Angriff unter Zeitdruck. Julian Anhorn bewahrte trotz drohenden Zeitspiels einen kühlen Kopf und ließ den SVK mit seinem Treffer zum 21:23 kurz aufatmen. Der Ausgleich konnte abgewendet werden, doch der HCOB witterte seine Chance und machte sogleich den Anschlusstreffer zum 22:23. Die heimische Ersatzbank wurde lauter und beklatschte ihre Spieler auf dem Feld. Aber der SVK bewies Nerven aus Stahl. Der schnelle Alexander Sack konterte zum 22:24, Benjamin Schwaderer zimmerte kurz darauf einen Freiwurf über die Abwehrmauer ins obere Eck des gegnerischen Tors zum 22:26. Tor um Tor setzte man sich nun wieder ab, bis man knappe zwölf Minuten vor Spielende erneut sieben Zähler vorne lag (23:30). Doch wer glaubte, dass der Sieg nun endlich in trockenen Tüchern war, der irrte. Wieder ließen die SVKler ihren Gegner herankommen. Der HCOB nahm nun zwei Rückraumspieler in enge Manndeckung und innerhalb von drei Minuten stand es prompt nur noch 27:30. Mit dem Versuch eines lässigen Hebers scheiterte der SVK dann auch noch von der Siebenmeterlinie. Die übereifrigen Zwischenrufe des gegnerischen Coachs wurden mit einer Zeitstrafe quittiert, aber trotz Unterzahl verwandelte der HCOB zum 28:31. Es standen noch fünf Minuten auf der Anzeige und wieder schlackerten dem SVK die Knie. Alexander Sack und Thomas Lauster zwangen den Gegner mit ihren Toren zum 29:33 zur Auszeit. Philipp Conrad, der in der ersten Halbzeit bereits Einiges einstecken musste, kam zur richtigen Zeit wieder zurück aufs Spielfeld und machte das 31:34. Oppenweiler verkürzte im Gegenzug auf 32:34. Die Gastgeber gingen nun mit drei offensiven Abwehrspielern in Lauerstellung. Alexander Moosmann traf mit Pech nur die Latte, auf der anderen Seite hatte er dann mehr Glück und verhinderte durch Ballgewinn einen Tempogegenstoß. Philipp Conrad machte den Schlusstreffer zum hart umkämpften 32:35-Sieg. So viel Spannung hätte Kornwestheims Coach definitiv nicht gebraucht. Doch der SVK 3 macht es gerne spannend. So auch bereits beim 29:29-Unentschieden im Hinspiel gegen seinen nächsten Gegner, den TV Großsachsenheim 2. Dieser wird am kommenden Samstag, 12.03.16, um 15:15 Uhr in der Halle Ost zu Gast sein.

 

Niklas Rohfleisch (Tor), Tobias Biegel, Thomas Lauster (3), Julian Anhorn (7), Fabio Cacciola (3), Timo Kull (3), Daniel Braig (5/2), Benjamin Schwaderer (3), Alexander Sack (4), Philipp Conrad (3), Alexander Moosmann (1), Tim Fischer, Tim Layher (3/2)

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  • KWZ, Marius Venturini
  • Männer 2

Drittes Spiel ohne Niederlage: Die Zweite startet eine Serie

Der SV Kornwestheim 2 gewinnt im Kampf um den Klassenverbleib beim Landesliga-Dritten TSF Ditzingen mit 28:26 und ist unter dem neuen Trainerduo noch unbesiegt. Die zweite Mannschaft des SVK hat den Kampf um den Verbleib in der Landesliga endgültig angenommen. Bei den TSF Ditzingen, immerhin Tabellendritter, kamen die Handballer um das neue Trainerduo Christian Fina und Manuel Diederich zu einem 28:26 (14:13)-Sieg. Es war das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage für die abstiegsbedrohte Kornwestheimer Reserve. "Kampfgeist, der Glaube an den Sieg und die mannschaftliehe Geschlossenheit, alles war da", lobte Fina nach dem doch überraschenden Sieg bei einem der Topteams der Liga. Der Schlüssel zum Sieg war sicherlich ein taktischer Kniff auf Seiten des SVK 2: Die Kornwestheimer versahen die beiden Halbspieler im Ditzinger Rückraum, Frank Eisenhardt und Dennis Zwicker, mit einer permanenten Manndeckung und ließen sie so nicht wie gewohnt zum Zuge kommen. Die erste Hälfte war eine absolut ausgeglichene Angelegenheit. Zu keinem Zeitpunkt lag ein Team mit mehr als einem Tor in Führung. In die Pause ging es mit einer 14:13-Führung für den SVK 2. Und die Gäste - diesmal unterstützt von Hans Jungwirthund Marvin Flügel aus der Drittligamannschaft- kamen wacher aus der Kabine. Kornwestheim schraubte den Vorsprung binnen elf Minuten auf 21:16 (41.). Doch die TSF berappelten sich. "Wir konnten nicht erwarten, dass wir sie komplett ausschalten können", so Fina. Knapp vier Minuten vor Schluss hieß es erst 25:25 und gleich darauf 26:26. Hans Jungwirth brachte seine Farben jeweils wieder in Führung. Ditzingen vergab die restlichen Chancen, Nico Dömötör machte 21 Sekunden vor dem Ende mit dem 28:26 alles klar. "In der zweiten Halbzeit haben wir bemerkt, dass Ditzingen anfängt nachzudenken“, sagte Fi­na nach dem Sieg, der den SVK 2 um einen Platz nach oben auf Rang zwölf beförderte. Seine Akteure hätten diszipliniert gespielt und die verordnete 4:2-Deckung sehr gut umgesetzt. "Wenn wir nicht absteigen wollen, müssen wir geschlossen als Mannschaft dastehen“, be­schwor der Coach den Teamgeist . Im kommenden Heimspiel am Samstag, 12. März, muss der SVK 2 um 17.15 Uhr. gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte Neckarsulmer Sport-Union 2 ran. SV Kornwestheim 2 Schneider, Reinhard- Daub (6), Bullinger, N. Dömötör (4), Flügel (2), M. Dömötör (8/5), Blum, Awad (2), Kubera, T. Jüngling, H. Jungwirth (5), Rothermund, Brunner (1)
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  • KWZ, Lutz Selle
  • Männer 2

Der aufopferungsvolle Kampf wird belohnt

Nach dem 22:22 gegen HB Ludwigsburg vor einer Woche sind die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer des SV Kornwestheim 2 im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainergespann Christian Fina/Manuel Diederich zum ersten Sieg gekommen. Und das, obwohl sie beim Tabellenfünften TSV Schmiden 2 zur Halbzeit (12:17) bereits mit fünf Treffern in Rückstand gelegen hatten. „Das Spiel war sehr anstrengend – selbst für mich auf der Bank“, sagt Christian Fina, der Markus Lenz als SVK 2-Coach abgelöst hat. Fina zollt den Kornwestheimer Spielern ein großes Lob: „Sie haben aufopferungsvoll gekämpft und nie aufgegeben.“ Dabei sah es zunächst nicht gut aus für den Tabellenvorletzten. Schon vor Spielbeginn gab es die ersten Nackenschläge zu verkraften, denn das Team stand ohne nominellen Mittelmann im Rückraum da. Während Marco Dömötör aus beruflichen Gründen verhindert war, wird Thorsten Franke in dieser Spielzeit gar keine Partie mehr bestreiten können. Der Spielmacher plagt sich schon seit Wochen mit Rückenbeschwerden herum. Nun ereilte ihn ein Bandscheibenvorfall. Fina reagierte, indem er den jungen Nikolai Brunner, ansonsten ein Halbspieler, in die Mitte beorderte. Und der löste seine neue Aufgabe außerordentlich gut. „Er hat gezeigt, dass er auf der Mittelposition eine Alternative ist, die wir nun auch brauchen.“ Trotzdem lief in der ersten Halbzeit beim SVK 2 bei weitem nicht alles nach Plan. Bis zum Spielstand von 9:10 in der 22. Minute war aus Kornwestheimer Sicht noch alles in Ordnung. Dann setzten sich die Schmidener mit vier Treffern in Folge auf 9:14 ab. Mit zwei Toren hintereinander verkürzte Tobias Daub zwar auf 11:14. Zur Halbzeit stand es aber 12:17. In der Pause wurde Christian Fina in der Kabine etwas lauter, um die Mannschaft wach zu rütteln. Das funktionierte, denn die Kornwestheimer kamen in der Folge Tor um Tor heran. Aus dem 14:19 wurde innerhalb von drei Minuten ein 18:19. Und bereits in der 39. Minute war beim 20:20 der Ausgleich geschafft. „In dem Moment hat jeder in der Mannschaft wieder daran geglaubt, dass ein Sieg möglich ist.“ Schon in der 41. Minute brachte Nico Dömötör die Gäste mit 21:20 in Führung. Und danach lag das Team aus Schmiden nie mehr vorne. Zum letzten Mal gelang den Gastgebern in der 55. Minute der Ausgleich zum 27:27. Dann folgten Tore von Marvin Flügel per Siebenmeter und Brunner zum 29:27. Der aus dem Drittliga-Kader entliehene Marvin Flügel hatte mit insgesamt elf Toren einen erheblichen Anteil am Erfolg des Landesliga-Teams. Aber nicht nur wegen der Tore ist Christian Fina von dessen Leistung angetan: „Marvin hat sich kein bisschen geschont. Er hat sich total reingehauen und ohne Ende gekämpft.“ Nicht nur von Flügel sei es ein „tolles Spiel“ gewesen. „Die gesamte Abwehrleistung der Mannschaft war gut“, lobt der Coach. Torwart Max Schneider habe ebenfalls eine gute Partie abgeliefert. Allein die rote Karte für Timo Jüngling nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe in der 40. Minute sei schmerzlich. Diese Schiedsrichter-Entscheidung sei auch „zu hart“ gewesen. „Jetzt kommen noch sieben Punktspiele, die die Spieler alle ebenso viel Kraft kosten werden“, kündigt Fina an.
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  • Fabi
  • Frauen 1

Frauen verlieren wichtiges Spiel um die Meisterschaft

Mit einer sehr schwachen Mannschaftsleistung verlieren die SVK Damen verdient mit 23:17 gegen den TSV Asperg. Während dem gesamten Spiel gelang es nicht zu überzeugen und mit sonstiger Stärke aufzuspielen. Vor allem an der Torhüterin biss man sich die Zähne aus.

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  • Sina Schüssler
  • Männer 3

SVK 3 unterliegt im Spitzenspiel

Am vergangenen Samstag verwandelte sich die Halle Ost zur Hölle Ost. Nach der Partie der Frauenmannschaft gegen den TV Aldingen und vor der Zweiten des SVK gegen die HB Ludwigsburg begegneten sich die beiden Spitzenreiter der Kreisliga A. Im Hinspiel vergangenen Oktober war der TV Tamm das erste Team gewesen, dem es gelungen war, den SVK 3 in seine Schranken zu weisen. Damals hatten sich die SVKler zum Ende der Partie zwar noch bis auf einen Treffer herangekämpft, unterlagen am Ende jedoch mit 35:32. Diesmal lernte der SVK gleich am Anfang aus seinen Fehlern der Vergangenheit und nahm Flaviu Onofras von Beginn an in konsequente Manndeckung. Im Hinspiel hatte man den ehemaligen Kornwestheimer Jugendspieler viel zu oft davonziehen lassen und wurde dafür am Ende mit zehn Toren von Onofras bestraft. Mit der taktischen Maßnahme irritierten die Hausherren ihren Gegner und konnten dies zu einer schnellen 3:0-Führung nutzen. Der SVK der Anfangsphase war umtriebig und machte Spaß, war aber leider nicht der SVK, der die restliche Spielzeit auf dem Feld anzutreffen war. Die Führung wurde schnell hergegeben und sollte aus Sicht der SVKler nicht mehr zurückerobert werden. Tamm konterte zur erstmaligen Führung zum 3:4, zunächst konnte Kornwestheim mit einem cleveren Spielzug durch Tim Layher vom Kreis auf 4:4 ausgleichen. Wenig später machte Julian Anhorn durch eine Einzelaktion das 5:5. Dann gelang es Flaviu Onofras, sich erstmals davonzustehlen. Prompt stand es 5:7 für die Gäste aus Tamm. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber mit 6:9 im Rückstand. Aber man blieb dran und verkürzte bis zum 11:13 stets von drei auf zwei Tore. Kornwestheims Coach verlangte mehr Bewegung im Angriff. Doch zündende Ideen seiner Mannschaft blieben aus. Durch die enge Manndeckung wurde das Spiel breit und forderte von den restlichen Spielern ein hohes Laufpensum. In zweiminütiger Unterzahl machte das den SVKlern noch mehr zu schaffen. Tamm nutzte die Phase mit einem Mann mehr auf dem Feld, um gleich drei Treffer zu erzielen und von 11:14 auf 12:17 zu erhöhen. Lediglich Julian Anhorn konnte in dieser Phase aus dem Rückraum einen erfolgreichen Torabschluss verbuchen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Tamms Rückraumspieler mit der Rückennummer 20, Markus Käfer, – mit neun Toren einer von Tamms zwei besten Torschützen – ein weiterer Treffer aus ca. zehn Metern Distanz, sodass die Mannschaften mit 13:18 in die Kabine gingen. Nach dem Seitenwechsel ließ Tamm den Kornwestheimern keine Chance, ihren ersten Angriff auszuspielen. Stattdessen schnappten sich die Gäste den Ball, um ihren Vorsprung auf 13:19 zu vergrößern. Beim Spielstand von 14:20 versuchte Marcel Thoms seine Strategie umzustellen und ließ kurzerhand Tamms Nummer 20 ebenfalls in Manndeckung nehmen. Aber auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg und wurde deshalb nur kurze Zeit später wieder aufgegeben. Steven Keith parierte einen Heber von rechts außen, auf der Gegenseite gelang Daniel Braig mit demselben Trick das Tor zum 15:20. Der Plan von Kornwestheims Coach war es, in der Abwehr konsequent zu verschieben und den Gegner von außen werfen zu lassen. Doch auf diese Würfe war Tamm überhaupt nicht angewiesen. Stattdessen waren es wieder Tamms Toptorschützen, die ihr Team bis auf 15:22 voranbrachten. Obwohl Flaviu Onofras am Ende wieder neun Tore aus seinem Konto hatte, hatte der SVK ihn insgesamt gut im Griff. Sechs seiner Treffer erzielte er durch Strafwürfe, aus dem Feld heraus ließen die SVKler damit nur drei Tore des Deutschen B-Jugendmeisters zu. Aber trotzdem glitt dem SVK das Spiel in dieser Phase mehr und mehr aus der Hand. Die Spieler wirkten nervös und fahrig. Sie hatten viele Fehlwürfe und Ballverluste zu verschmerzen. So erhöhte Tamm auf 16:24. Zwanzig Minuten vor Spielende musste der SVK acht Treffer aufholen (18:26) und es war klar zu erkennen, dass ihm das nicht gelingen würde. Dennoch gaben die SVKler vor heimischem Publikum nicht auf. Über Timo Kull gelang ein schneller Tempogegenstoß zum 20:28. Aber in Unterzahl machte Tamm nur wenig später das 20:30. Der eingewechselte Tobias Biegel brachte mit vier Treffern in der Schlussphase neue Impulse auf Seiten des SVK. Nichtsdestotrotz gewann der TV Tamm am Ende mit 28:35, in einem Spiel, bei dem viele sicherlich mehr Spannung erwartet hätten. Auch der SVK selbst war von seiner Leistung enttäuscht, hat er nun drei Niederlagen in seiner Bilanz stehen. Damit haben die Kornwestheimer es fünf Spieltage vor Saisonende nicht geschafft, im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksklasse noch einmal Boden gut zu machen. Zwar verbleibt der SVK 3 zunächst auf dem ersten Tabellenrang, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert als der TV Tamm auf Platz zwei und ein Spiel mehr als die HC Oppenweiler/Backnang 4 auf Platz drei. Letztere wird am Sonntag in zwei Wochen, am 6. März 2016, die nächste Herausforderung sein, der die SVKler sich stellen müssen.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Tobias Biegel (4), Thomas Lauster (3), Julian Anhorn (5), Timo Kull (5), Daniel Braig (5/3), Benjamin Schwaderer (1), Alexander Sack, Philipp Conrad (3), Axel Kieber, Alexander Moosmann, Tim Fischer, Tim Layher (2)

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  • Marei
  • Frauen 1

SVK Frauen verteidigen Tabellenspitze

Sieg in heimischer Halle gegen den TV Aldingen 27:23
Es galt noch eine Scharte auszuwetzen, hatten die Frauen des SV Kornwestheim das Hinspiel  gegen Aldingen im letzten Jahr doch knapp 22:21 verloren. Insofern gingen die SVKlerinnen hoch motiviert und mit dem nötigen Siegeswillen in die Partie. Von Beginn an agierten die Frauen konzentriert und legten ein hohes Tempo vor.

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  • Alexander Moosmann
  • Männer 3

Spitzenspiel der Männer 3: SVK vs. TV Tamm

Am kommenden Samstag (20.02.2015; 18.00 Uhr, Sporthalle Ost) empfängt die dritte Herrenmannschaft als Tabellenführer im Spitzenspiel Kreisliga A den Tabellenzweiten TV Tamm. Das Hinspiel konnten die Tammer knapp mit 35:32 für sich entscheiden.

Mit einem Sieg möchten die Schützlinge von Marcel Thoms ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Bezirksklasse unterstreichen. In den Reihen des TV Tamm findet sich mit dem Deutschen B-Jugend Meister Flaviu Onofras auch ein alter Kornwestheimer Jugendspieler wieder. Die Männer 3 freuen sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

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  • KWZ, Lutz Selle
  • Männer 2

SVK gibt Markus Lenz und Ralph Teske den Laufpass

Neun Spieltage vor Saisonende kommt es zum Trainerwechsel beim derzeitigen Tabellenvorletzten der Handball-Landesliga, dem SV Kornwestheim 2. Die Abteilungsleitung hat sich zur Trennung vom bisherigen Trainerduo Markus Lenz und Ralph Teske entschlossen und gestern offiziell Christian Fina und den B-Lizenz-Trainer Manuel Diederich als Nachfolger für den Rest der Saison benannt. Nachdem Markus Lenz die Mannschaft in der abgelaufenen Runde nach dem Aufstieg in die Landesliga noch auf Anhieb auf den sechsten Tabellenplatz und zum Bezirkspokalsieg geführt hatte, war der Verlauf der aktuellen Saison überhaupt nicht nach dem Geschmack der Handball-Abteilung und der Trainer. Das Team steht derzeit auf einem Abstiegsplatz. „Die jetzige Tabellensituation in der Landesliga zwingt die Beteiligten zum Handeln“, steht in einer gestern versendeten Pressemitteilung des Vereins. „Alle Verantwortlichen sind der Überzeugung, mit dieser Maßnahme der Mannschaft einen neuen und notwendigen Impuls geben zu können.“ Auf Anfrage erklärt Abteilungsleiterin Daniela Assmann: „Zu der verfahrenen Situation haben auch die vielen Verletzungen beigetragen. Die Trainer haben mit viel Engagement ihr Bestes gegeben. Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen.“ Mit dem neuen Trainergespann müsse sich jetzt jeder Spieler wieder neu beweisen. Von der Entscheidung der Abteilungsleitung sind sowohl Markus Lenz als auch Ralph Teske enttäuscht. Beide zeigen aber auch Verständnis. „Der Verein kann nicht die ganze Mannschaft austauschen, dann probiert man es so“, sagt Ralph Teske. Zwar hätten Markus Lenz und er selbst sowieso schon vor Monaten angekündigt, ihr Traineramt beim SVK 2 aus Zeitmangel am Saisonende abzugeben. „Aber ich hätte die Mannschaft gerne noch bis zum Saisonende betreut und versucht, da unten wieder raus zu kommen. Und ich bin mir sicher, dass wir das noch geschafft hätten.“ Er hege aber keinen Groll gegen den Verein und wünsche den Nachfolgern viel Glück, so Teske weiter. „Vielleicht ist es ja auch gut so. Man wird sehen, was die Saison noch bringen wird.“ „In der jetzigen Situation ist das Wohl des Vereins entscheidend“, sagt Markus Lenz. „Es geht darum, dass die Jungs das, was sie eigentlich können, wieder auf die Platte bekommen. Als Trainer stehe ich in der Verantwortung. Vielleicht habe ich die Köpfe nicht mehr richtig erreicht.“ Er habe vor Weihnachten selbst die Diskussion angestoßen, ob ein anderer die Spieler besser erreichen kann. Daher habe er auch Verständnis für den Schritt der Abteilungsleitung. „Es ist auch kein böses Blut geflossen. Aber natürlich bin ich auch enttäuscht.“ Markus Lenz wird der SVK-Handballabteilung erhalten bleiben. In der kommenden Saison wird er in einer anderen, weniger zeitaufwendigen Funktion tätig. Genaueres wollten gestern aber weder Assmann noch Lenz selbst verraten. Der ehemalige Bundesligaspieler Christian Fina, der bis vor einem Jahr beim SVK noch als A-Jugendtrainer tätig war, hat bereits eine Trainingseinheit beim SVK 2 geleitet. Der 41-Jährige hatte zwar vor einem Jahr sein Traineramt wegen beruflicher Verpflichtungen abgegeben. „Für die absehbare Zeit bis Mai kriege ich das aber hin.“ Allein beim nächsten Spiel an diesem Samstag sei er verhindert. Dann wird Manuel Diederich das Coaching übernehmen, der seit dieser Saison zudem als Individualtrainer der Drittliga-Männer aktiv ist. Durch seine Tätigkeit als A-Jugend-Trainer kenne er schon die meisten SVK 2-Spieler, so Christian Fina. „Ich habe ihnen gesagt, dass wir nun neun Endspiele um den Klassenerhalt haben und Gas geben müssen. Es wird nicht nett und jedem weh tun, aber anders geht es nicht. Jetzt gibt es keine Entschuldigungen mehr.“ Die Spieler seien nun in der Pflicht. Auf persönliche Befindlichkeiten werde er keine Rücksicht nehmen. „Ich kenne keine Stammplätze. Es geht nur noch darum, Punkte zu sammeln – egal wie. Wir werden nicht versuchen, einen Schönheits- oder Fairnesspreis zu erringen“, kündigt Christian Fina an.
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  • Iris
  • Frauen 1

Frauen mit knappem Sieg in Großsachsenheim

Die Kornwestheimerinnnen erzielten einen weiteren wichtigen Sieg zur Verteidigung der Tabellenspitze. Ein Spitzenspiel wurde den Zuschauern jedoch trotz eines Endstandes von 22:26 (11:16) nicht geboten.

Das Duell der Bezirksliga Frauenmannschaften, das zu Beginn der Hinrunde verlegt werden musste, fand am Sonntag beim TV Großsachsenheim statt.

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