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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte männliche C-Jugend

  • Alexandra Maier
  • männliche C

mC1: Mindestziel Oberliga gesichert – am 9. Mai geht's um die Kür

20260425 mC1 Oftersheim2Dass die mC1 in dieser Saison in der Regionalliga-Qualifikation antreten darf, ist den starken Leistungen der Vorsaison zu verdanken – ein Privileg, das die Lurchis am Samstag, 25. April 2026, bei bestem Frühlingswetter in Oftersheim nutzen wollten.

Noch am Vorabend hatte die Mannschaft unter der Leitung von Sanchia Fidlin und Jochen Bauer ein letztes Freundschaftsspiel gegen den französischen Gast Cavigal Nice absolviert – und dabei wurden nicht nur auf der Platte Eindrücke gesammelt: Die in den Rhein-Neckar-Kreis mitgereisten SVK-Fans hatten sich von den stimmgewaltigen Franzosen anstecken lassen und machten in der Karl-Frei-Sporthalle gehörig Lärm. In der mC-Regionalliga-Quali-Staffel 2 standen für die Lurchis,  die sich auf der Kreisläuferposition und im Rückraum Verstärkung aus der Region geholt haben, vier Partien auf dem Plan. 

Den Auftakt machte der Gastgeber und spätere Gruppensieger. Die HG Oftersheim/Schwetzingen, spielerisch die stärkste Mannschaft des Turniers, legte von Beginn an ein Tempo vor, das den Kornwestheimern kaum Zeit zum Durchatmen ließ. Innerhalb der ersten zwei Minuten stand es bereits 3:0, und obwohl der SVK immer wieder verkürzte und zeitweise auf 5:4 herankam, fanden die Gastgeber stets eine Antwort. Nach dem 9:5 nahm der SVK die Auszeit – doch die HG ließ sich davon nicht beeindrucken, zog weiter davon und gewann am Ende deutlich mit 15:9.

Im zweiten Spiel gegen den HC Oppenweiler/Backnang konnten sich die Lurchis von einer deutlich besseren Seite präsentieren. Die Partie entwickelte sich zum echten Schlagabtausch: Neunmal wechselte die Führung oder glich ein Team aus, ehe der SVK in der zweiten Hälfte erstmals mit zwei Toren in Front ging. Auch als HCOB zum 11:11 ausglich, behielten die Kornwestheimer Jungs die Nerven und zogen in der Schlussphase auf 15:12 davon.

Das dritte Spiel gegen die Jugendhandball-Akademie Neuhausen-Ostfildern begann eigentlich vielversprechend: Der SVK führte zeitweise mit 6:4. Doch die JANO Filder, am Ende Tabellenzweite, bewies eindrucksvoll, warum sie zu den stärksten Teams der Gruppe zählt, während sich die Lurchis zu viele Nachlässigkeiten erlaubten. Nach dem 8:10-Rückstand nahm das Kornwestheimer Trainergespann die Auszeit – der Gegner drehte jedoch weiter auf und ließ bis zum Schlusspfiff nicht mehr nach. Das 11:21 war am Ende eine klare Niederlage gegen eine starke Mannschaft.

Und dann kam das entscheidende Spiel des Tages. Vor der Partie gegen die SG Waldkirch/Denzlingen war die Lage glasklar: Nur ein Sieg würde die Oberliga-Teilnahme sichern und den Traum von der Regionalliga am Leben erhalten. Eine Niederlage hätte beides gekostet – die Regionalliga wäre passé gewesen, und auch um die Oberliga hätte noch weiter gekämpft werden müssen. Was dann folgte, war zunächst ein kleiner Schock: In den ersten dreieinhalb Minuten kassierte der SVK vier Tore ohne Gegenwert – 0:4. Doch die Lurchis blieben im Spiel, nutzten eine Zwei-Minuten-Strafe des Gegners eiskalt zur ersten Aufholjagd und kämpften sich Tor für Tor zurück. Zur Mitte der regulären Spielzeit war das Spiel gedreht: 7:5 für den SVK. Die SG stemmte sich dagegen, glich noch einmal zum 8:8 aus – doch Kornwestheim antwortete mit einem starken Endspurt, zog auf 11:8 davon und ließ sich den Sieg auch durch die Auszeit des Gegners und den anschließenden Anschlusstreffer zum 11:10 nicht mehr nehmen – Endstand: 14:10.

Am Ende steht Platz 3 mit 4:4 Punkten und einem Torverhältnis von 49:58 – hinter zwei starken Spitzenteams, aber mit klarem Blick nach vorne: Am 9. Mai wartet in Quali-Runde 2 die nächste Gelegenheit, sich für die Regionalliga zu empfehlen; Spielort und Gegner stehen noch aus. Die Qualifikation für die Regionalliga wäre ein überwältigender Erfolg, doch bereits die sichere Teilnahme an der Oberliga ist ein hervorragendes Ergebnis, sodass die Lurchis am 9. Mai befreit aufspielen können. Da die Jungs in Runde 1 noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft haben, ist mit ein wenig Glück noch alles drin. Alle Daumen sind gedrückt!

SVK: Alexander Furch, Lorenz Müller (Tor) – Matti Bauer (3), Kirill Donskov (2), Anas Eldakrany, Luca Grippo (1), Matti Hartmann (2), Roy Hönes (3), Ben Jaiser (1), Henrik Kössler (6), Paul Krader, Magnus Löffler (3), Clemens Maier (7), Louis Riegger, Lenny Wascher (21/3). Offizielle: Jochen Bauer, Sanchia Fidlin.

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