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Nina Oral
weibliche D
Bezirksquali: Drei Siege für die weibliche D-Jugend
Ihren ersten gemeinsamen Quali-Spieltag hatte die neu formierte weibliche D-Jugend am vergangen Samstag, an dem das Team des Trainergespanns Daniela Bahmann und Dominik Künzel in Backnang antreten musste.
Als beim 23:27 der Schlusspfiff ertönte, war die Riedhalle in Steinheim/Murr ganz und gar in Kornwestheimer Hand. Begleitet vom Applaus der mitgereisten Anhänger jubelten die Jungs des SVK 3 ausgelassen. Denn der Sieg gegen die HG Steinheim-Kleinbottwar 2 bedeutet gleichzeitig den Aufstieg in die Bezirksklasse. Spannender hätte ein Saisonfinale nicht sein können, denn erst am letzten Spieltag entschied sich bei der Begegnung zwischen Kornwestheim und der Spielgemeinschaft aus Steinheim und Kleinbottwar, welche von beiden Mannschaften den Aufstieg schaffen würde. Vor der Begegnung befanden sich die SVKler als bis dahin Zweitplatzierter in der besseren Ausgangslage als ihr direkter Tabellennachbar. Neben einem Sieg hätte den Salamandern auch ein Unentschieden oder eine Niederlage mit zwei Toren für den Aufstieg gereicht. So spannend wollten es die Jungs um Trainer Marcel Thoms aber nicht machen, deshalb gab es nur eine Devise am letzten Spieltag: Ein Sieg musste her. In der Anfangsphase lief es aber noch nicht ganz rund. Die SVKler brauchten einen Lattentreffer, drei Fehlwürfe, einen vergebenen Strafwurf und einen Ballverlust, bis sie ihre Nervosität abgeschüttelt hatten. Nach dem Ausgleich zum 1:1 hatte man sofort die Möglichkeit, die Führung zu übernehmen, scheiterte aber bei einem Konter durch einen weiteren Fehlpass. Stattdessen erhöhte die HG bis auf 6:3. Kornwestheim verpasste wieder die Chance, von der Siebenmeterlinie zu verkürzen. Insgesamt vergab man bei dieser Begegnung ganze vier Strafwürfe und machte sich damit das Leben selbst schwer. Nichtsdestotrotz kamen die SVKler kurz darauf wieder auf 6:5 heran. Philipp Conrad, der in der Vorwoche noch pausieren musste, war diesmal wieder mit von der Partie und zeigte mit einem Treffer von außen sogleich seinen Wert (7:6). Kornwestheims Coach forderte, das Spiel im Angriff breit zu machen, um sich Lücken zu erarbeiten. Julian Anhorn folgte seinen Anweisungen und erzielte zwei wichtige Tore zum 8:8-Ausgleich. Bis zur 23. Minute legte Steinheim/Kleinbottwar stets einen bzw. zwei Treffer vor. Beim 10:8 verhinderte Niklas Rohfleisch mit einer herausragenden Parade, dass sich die Gastgeber bis auf drei Tore absetzen konnten. Stattdessen setzte Julian Anhorn seinen Triumphmarsch fort. Mit zwei weiteren Toren hielt er sein Team im Spiel (10:10). Jetzt wechselten sich Kornwestheims Rückraumschützen ab. Denn nun war der ebenfalls starke Timo Kull an der Reihe, der seinerseits mit zwei Würfen zum 10:12 den Spielstand erstmals drehte. Die Jubelrufe von der Bank und von der Zuschauertribüne wurden lauter. Zweimal hatten die SVKler daraufhin die Möglichkeit, ihren Vorsprung auszubauen, aber jedes Mal scheiterte man am gegnerischen Torhüter. So verabschiedeten sich die beiden Teams mit 10:12 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeber sofort kontra (11:12). Beim 11:13 geriet die HG dann in Unterzahl, aber die SVKler konnten die Situation nicht für sich nutzen. Erst im Anschluss setzten sich Tim Layher und Timo Kull in beeindruckenden Einzelaktionen zum 13:15 und zum 13:16 durch. Aber noch ließen sich die Gastgeber nicht abschreiben. Nach nur zwei Minuten und drei gegnerischen Toren war wieder alles ausgeglichen (16:16). Die SVKler durften in dieser kritischen Phase nicht nachlassen, sonst drohte das Spiel zu kippen. Glücklicherweise hatte man Niklas Rohfleisch zwischen den Pfosten, der zunächst den Ausgleich hielt. Mit etwas Glück fand diesmal der nächste Strafwurf sein Ziel zum 16:17. Aber nun geriet der SVK in Unterzahl und bekam dafür die Quittung in Form eines Gegenstoßes und des erneuten Ausgleichs (18:18). Daraufhin mussten die Kornwestheimer kurz schlucken, denn Steinheim/Kleinbottwar holte sich mit dem Tor zum 19:18 die Führung zurück. Nun wechselten sich die Teams kontinuierlich ab und mussten beim 22:22 beide für zwei Minuten zu fünft agieren; die HG fand sich zwischenzeitlich sogar zu viert auf dem Spielfeld wieder. Dann drehte der SVK in den letzten knapp acht Minuten noch einmal auf und versetzte seinem Gegner damit den Todesstoß. Die SVKler ließen nur noch einen Gegentreffer zu, während sie selbst in der Schlussphase alles aus sich herausholten. Steinheims geringe Gegenwehr in dieser Phase begünstigte Kornwestheims Zug zum Tor und die beiden Treffer von Tim Layher und Julian Anhorn zum 22:23 und zum 22:24. In der Abwehr eroberte man den Ball und traf durch Philipp Conrad vom Kreis zum 22:25. Auf der Gegenseite scheiterte die HG bei einem freien Wurf samt Nachschuss zum wiederholten Mal am starken Kornwestheimer Torhüter. Spätestens jetzt hatte der SVK seinen Gegner endgültig geknackt. Beim letzten Tor zum 23:27-Endstand wurden die SVKler bereits von lauten „Aufsteiger“-Rufen begleitet. Die Ersatzbank hatte sich schon kurz vor Spielende die Aufstiegsshirts übergezogen. Nach dem Spiel dominierten grenzenlose Freude und Euphorie, aber auch Erleichterung. Denn lange Zeit war unklar, wer am Ende Grund zum Jubeln haben würde. Nicht nur die Mannschaft, sondern auch die mitgereisten Zuschauer hatten dem Aufstieg über die volle Spieldistanz entgegengefiebert. Am Ende war der SVK das Team, das den Sieg noch ein wenig mehr gewollt hat. Denn das Zünglein an der Waage waren die letzten zehn Minuten, in denen es der HG Steinheim/Kleinbottwar 2 nicht mehr gelungen war, ihre Kräfte zu mobilisieren, während der SVK 3 noch einmal den Kampfgeist in sich geweckt hatte. Nach dem Spiel hieß es deshalb erst einmal feiern und sich feiern lassen. Damit stehen die beiden Aufsteiger aus der Kreisliga A nun fest: Der TV Tamm belegt mit 36:4 Punkten den ersten Tabellenrang, der SVK 3 folgt als Zweitplatzierter mit 32:8 Punkten. Die SVKler verabschieden sich damit nach zwanzig Spieltagen mit 15 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen aus einer erfolgreichen Saison 2015/2016.
Niklas Rohfleisch, Markus Biehl (beide Tor), Thomas Lauster (1), Christopher Herwig, Julian Anhorn (9), Timo Kull (7), Alexander Sack, Philipp Conrad (3), Axel Kieber (1), Tim Fischer, Tim Layher (6/4), Dominik Künzel, Tobias Biegel
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KWZ, Marius Venturini
Männer 1
Christensen: „Wir sind noch nicht tot“
Marvin Flügel (im Wurf) und der SVK brauchen am letzten Spieltag ein Wunder. (Foto: Ralf Porkert)
Die Handballer des SV Kornwestheim stehen kurz vor dem Abstieg aus der 3. Liga. Nach der 25:27 (13:13)-Niederlage beim Tabellenachten SG Kronau-Östringen 2 gibt es nur noch einen äußerst dünnen Strohhalm, an den sich das Team von Coach Hans Christensen als mittlerweile Vorletzter klammern kann. „Wir sind noch nicht tot“, sagt der Trainer dennoch und verweist auf das abschließende Saisonspiel in eigener Halle gegen den Tabellendritten TV Hochdorf. Mit Zweibrücken und Haßloch liegen noch zwei weitere Mannschaften mit dem SVK bei 22:36 Punkten. Es müsste am kommenden Wochenende ergebnismäßig also alles perfekt für die Kornwestheimer laufen. Trotz alledem: Gegen Hochdorf könne sein Team befreit aufspielen, denn „viel weiter runter können wir nicht mehr“, so Christensen. Stimmt. Was aber auch daran liegt, dass Schlusslicht Herrenberg mit 14:44 Zählern schon längst abgestiegen ist. Bei der SG Kronau-Östringen 2 verschlief der SVK den Beginn total. „Wir haben viele Fehler gemacht, waren völlig neben der Spur“, sagt Christensen. So lag sein Team nach einer Viertelstunde mit 4:10 zurück. Doch Kornwestheim berappelte sich bis zur Halbzeit, kam durch Tore von Hendrik Schoeneck, zweimal Peter Jungwirth und einmal Hans Jungwirth erst auf 8:10 heran und in der 26. Minute durch einen weiteren Treffer von Hans Jungwirth sogar zur 13:12-Führung. Mit 13:13 ging es in die Halbzeitpause. In der 35. Minute lag der SVK nach Toren von Hendrik Schoeneck und Kevin Wolf sogar erstmals mit zwei Treffern vorn (16:14), nur wenig später hieß es 17:15. „Und dann haben wir wieder einen Totalausfall“, ärgert sich Christensen. Die Hausherren zogen wieder bis auf 17:20 vorbei, bevor Kornwestheim sich erneut besann und durch zwei Schoeneck-Tore und einen erfolgreichen Abschluss von Marvin Flügel zum 20:20 kam (45.). Die Chance zur Führung blieb allerdings ungenutzt. „Zu viele technische Fehler“, hatte Christensen in dieser Situation ausgemacht. So sollte es nichts werden mit dem ach so wichtigen Auswärtssieg. Auch weil die offensive Deckungsvariante in der Schlussphase zwar zahlreiche Ballgewinne brachte, sie aber viel zu selten in Tore umgemünzt wurden. „Das war Pech, Unvermögen, alles in einem“, konstatiert der Trainer. Am Ende blieben die Punkte also im Badischen, während der SVK endgültig mit dem Rücken zur Wand steht. Ob sich an der Lage im letzten Heimspiel noch etwas ändert, ist ungewiss. „Es ist das letzte Spiel der Runde, das wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Christensen. Vielleicht ist es aber auch das letzte Spiel des SVK in der 3. Liga.
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Susi Kipp
Minis
Minispieltag in Aldingen in neuer Besetzung
Nachdem wir unsere großen Jungs Lion, Sami und Magnus leider in die E-Jugend verabschieden mussten, durften zum ersten Mal Carina, Hannah und Lennart mit auf den Minispieltag nach Aldingen am 24.04.16.
Die weibliche E-Jugend in der Sommerrunde als Löwen und Füchse
In der Sommerrunde starteten die Mädels beim Heimspieltag am 23.04.16 souverän. Alle Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen und zeigten großen Teamgeist!
Der SVK-Trainer Hans Christensen rechnet mit einem Sieg in Östringen.
Nur noch zwei Spieltage stehen in der 3. Liga Süd auf dem Plan-und der SV Kornwestheim steht aktuell auf einem Abstiegsplatz. Nur ein Auswärtssieg am heutigen Samstagabend um 19 Uhr in der Stadthalle in Östringen beim Gastspiel beim Tabellenachten SG Kronau/Östringen 2 wird das Team von Trainer Hans Christensen daher wohl weiterbringen. Denn hinter den Kornwestheimern wartet die um zwei Punkte schlechtere TSG Haßloch auf einen Ausrutscher des SVK, während vor der Christensen-Sieben der SV 64 Zweibrücken punktgleich am rettenden Ufer steht. Möglich ist somit noch alles.
Die Statistik spricht heute allerdings nicht für einen Sieg des SVK. Die Reserve des Bundesliga-Tabellen-führers Rhein-Neckar-Löwen hat seine jüngsten fünf Heimspiele allesamt gewonnen. Der letzte Punktverlust in eigener Halle datiert vom 16. Januar. Da gab es eine 27:29-Heimniederlage der "Kröstis" gegen die TGS Pforzheim. Der SVK hat hingegen bereits das Hinspiel in der Osthalle gegen die SG im Dezember mit 23:28 deutlich verloren.
Nun könnte man meinen, dass es die Gastgeber eigentlich locker angehen lassen können. Mit 28:28 Punkten ist für die Sieben von Trainer Klaus Gärtner weder nach oben noch nach unten noch irgendetwas möglich. Das war allerdings - die SVK-Fans erinnern sich noch gut daran - auch am 10. Mai 2014 so. Da trafen die Kornwestheimer im letzten Saisonspiel in der Osthalle auf die "Kröstis" und hätten sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen entledigen können. Der Ausgang ist bekannt: Das Team aus dem Rhein-Neckar-Raum wurde seinem Namen gerecht, alle Spieler kämpften wie die Löwen, der SVK unterlag mit 30:32 und musste sich anschließend über den Umweg Relegation retten.
"Es soll ja auch so sein, dass sich alle Mannschaften bis zum letzten Spiel reinhängen und spielen, was sie können", sagt SVK-Trainer Hans Christensen. "Das erwarten wir schließlich auch von den Teams, die gegen Zweibrücken und Haßloch spielen." Von den Statistiken will der SVK-Coach ansonsten nichts wissen: "Das spielt alles keine Rolle. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und gewinnen." Dass sich die Nordbadener in ihrem letzten Heimspiel der Runde mit einem Heimsieg vom Publikum verabschieden wollen, weiß er auch. Ebenso ist Christensen bekannt, dass Kronau/Ostringen mit Michel Abt den mit bisher 212 Saisontreffern erfolgreichsten Schützen der Liga in den Reihen hat, wie auch zwei herausragende Torhüter und mit David Ganshorn (81 Saisontore) einen überdurchschnittlichen Kreisläufer.
"Es wird schwer. Aber nichts ist unmöglich in dieser Liga", stellt Christensen fest. "Wenn wir einen richtig guten Tag haben, dann können wir dort gewinnen und hoffen, dass Zweibrücken gleichzeitig Punkte gegen Leutershausen liegen lässt." Bis auf den verletzten Fabian Kugel stehen dem SVK alle Spieler zur Verfügung.
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Katja Haug
weibliche A
Weibliche A-Jugend eine Runde weiter
Am letzten Samstag fand in der Kornwestheimer Osthalle die 1.Runde der Qualifikation zur Verbandsebene statt. Das Team des Trainergespanns Seifert/Beutel/Dömötör eröffnete die Runde gegen die Mannschaft des TSV Bönnigheim.
Am vergangenen Sonntag hatte der SVK 3 die Chance, den Aufstieg einen Spieltag vor Saisonende perfekt zu machen. Nötig gewesen wäre ein Sieg beim Heimspiel gegen den TSV Korntal. Doch statt vor heimischer Kulisse feiern zu können, rangen die Korntaler dem SVK ein 23:23-Unentschieden ab. Damit geht es jetzt im letzten Spiel um alles. Marcel Thoms musste bei der Partie auf drei seiner erfahrenen Spieler verzichten. Sowohl Daniel Braig als auch Philipp Conrad und Alexander Moosmann fielen aus. Mit Rückraumspieler Tillmann Joost und Torhüter Jonas Birk durften stattdessen zwei relativ neue Gesichter ran. Birk debütierte direkt in der Startaufstellung und machte einen sehr guten Job. Die ersten achteinhalb Minuten gelang es ihm, sein Tor sauber zu halten. Von Korntal ging nur wenig Gefahr aus, sodass auch der gegnerische Trainer angesichts der Lethargie seiner Mannschaft verzweifelt wirkte und sein Team mehrmals dazu aufforderte, auf das Tor zuzugehen. Aber auch Kornwestheim brauchte vier Anläufe für den ersten Treffer und hatte nach fünf Spielminuten gerade einmal einen Zähler auf dem Konto. Die SVKler waren nervös, die Anspannung war ihnen in die Gesichter geschrieben. Im Angriff fehlte der Spielfluss; drei der ersten fünf Tore wurden über Konter erzielt. Dazu kam von der rechten Angriffsseite zu wenig Druck und die Fehlwürfe summierten sich. Nichtsdestotrotz setzten sich die SVKler durch einen Doppelpack von Alexander Sack langsam ab (5:1). Nach seinem Treffer zum 7:3 schrie sich Benjamin Schwaderer die Anspannung von der Seele. Dann war Kornwestheim zweimal in Folge unachtsam, konnte durch einen laufschnellen Tim Fischer und einen starken Jonas Birk zwischen den Pfosten die Gegentore jedoch beide Male verhindern. Beim 10:6 geriet man in Unterzahl und Korntal wachte auf. Die Gäste nutzten ihre Überzahl geschickt aus, indem sie die Abwehr offensiv stellten und die Kornwestheimer aus dem Gleichgewicht brachten. Anstatt sich freizulaufen, versuchten die SVKler mit Prellen bis zum Tor durchzukommen, verloren dabei aber zu oft den Ball. So kamen die Korntaler in nur zwei Minuten bis auf 10:9 heran. Die Chance zum Ausgleich konnte zunächst vereitelt werden. Kurz vor der Pause geriet Kornwestheim seinerseits in Überzahl und konnte noch zwei Tore bis zum 13:11-Halbzeitstand erzielen. Direkt nach dem Seitenwechsel legten die Gäste aber per Siebenmeter nach (13:12). Kurz darauf fand sich Korntal mit zwei Mann weniger auf dem Spielfeld wieder. Doch statt seinen Vorsprung auszubauen, scheiterte der SVK zunächst von der Siebenmeterlinie. Alexander Sack konnte per Gegenstoß dann doch noch zum 16:13 verwandeln. Bis zum 19:15 konnte man seinen Gegner stets vier Tore fernhalten. Per Strafwurf gelang eine Viertelstunde vor Schluss sogar die fünf-Tore-Führung (20:15). Es schien, als hätte der SVK gerade noch einmal die Kurve bekommen. Dann aber agierte die Korntaler Abwehr wieder offensiv und stand den Angriffsspielern bereits kurz nach der Mittellinie auf den Füßen. Erneut mussten sich die SVKler freilaufen, um Anspielstationen zu schaffen. Doch wie bereits in Durchgang eins kamen sie mit der offensiven Abwehr nicht zurecht. Korntal schnappte sich ein ums andere Mal den Ball. Der erste Konter konnte noch von Jonas Birk entschärft werden, der nächste fand sein Ziel zum 22:18. Trainer Thoms merkte schnell, dass sein Team schwankte und zog über eine Auszeit die Notbremse. Doch es nützte nichts. Stattdessen vergab man im Anschluss einen freien Wurf. Kurz darauf geriet der SVK dann auch noch in Unterzahl. Ein weiterer Konter verhalf Korntal zum 22:19. Die Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, kleinste Fehler wurden sofort bestraft. Durch das angriffslustige Abwehrverhalten wurden Abstände nur selten eingehalten, was nach lautstarken Zurufen des Publikums von den Unparteiischen mit einer Zeitstrafe geahndet wurde. Trotz Unterzahl verkürzte Korntal auf 23:21. Zwei Minuten vor Schluss nahmen die Schiedsrichter die Abstandsregel auch auf Seiten des SVK genau. Somit musste man bis zum Abpfiff in Unterzahl zurechtkommen. Zweimal hatte Kornwestheim die Chance, den Vorsprung wieder zu vergrößern, stattdessen kam Korntal auf 23:22 heran. Die Gäste witterten ihre Chance und provozierten weiterhin Fehler. Und prompt geschah das, was nicht hätte passieren dürfen: Der SVK verlor erneut den Ball und der TSV Korntal glich auf 23:23 aus. Mit dem Schlusspfiff bekamen die SVKler noch einen direkten Freiwurf, bei dem der Ball allerdings unglücklich aus der Hand rutschte und das Unentschieden besiegelte. Die bittere Bilanz der letzten Minuten mit unzähligen Ballverlusten, drei vergebenen Würfen auf dem Silbertablett und vier Gegenstoßtoren setzt den SVK nun gewaltig unter Druck. Denn in der Begegnung des HC Oppenweiler/Backnang 4 gegen die HG Steinheim/Kleinbottwar 2 gewann Letzterer mit 22:24. Damit kommt es nun am letzten Spieltag zur Entscheidung zwischen dem SVK 3 und der HG Steinheim/Kleinbottwar 2. Gleichzeitig beginnt das große Rechnen. Mit einem Sieg steigt Kornwestheim sicher auf. Im Extremfall zählt jedoch der direkte Vergleich. Das Hinspiel hatten die SVKler mit 31:28 für sich entschieden. Das bedeutet, auch bei einem Unentschieden oder eine Niederlage mit zwei Toren bleibt der SVK Zweiter. Dasselbe gilt bei einer Niederlage mit drei Toren, aber 29 oder mehr geschossenen Toren. Noch steht also ein Fragezeichen hinter dem Aufstieg in die Bezirksklasse und es heißt Daumendrücken, damit die SVKler aus diesem Fragezeichen nächsten Samstag ein dickes Ausrufezeichen machen.
Jonas Birk, Niklas Rohfleisch (beide Tor), Thomas Lauster (4), Tobias Biegel, Christopher Herwig, Julian Anhorn (5), Fabio Cacciola (1), Timo Kull (2), Tillmann Joost (2), Benjamin Schwaderer (2/1), Alexander Sack (4), Axel Kieber (1), Tim Fischer, Tim Layher (2)
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Nina Oral
männliche C
Guter Auftakt in der Quali für die männliche C1
In der Qualifikation für die Verbandsliga hat die männliche C1 des SVK am vergangenen Samstag einen guten Start hingelegt.
Im ersten Spiel der Staffel 2 trafen die Kornwestheimer auf den HC Oppenweiler/Backnang. Während man vor wenigen Wochen im Bezirksligaendspiel um die Meisterschaft in Backnang eine Niederlage hinnehmen musste, hatten die Gastgeber dieses Mal nicht den Hauch einer Chance.
Der SVK kommt beim vorletzten Auswärtsspiel der Saison in Pfullingen nicht über ein 29:29 hinaus.
Noch zwei Spieltage stehen für die Handballer in der 3. Liga Süd aus. Und das Team des SV Kornwestheim rangiert nach dem 29:29 (14:12)-Unentschieden in Pfullingen noch immer auf dem drittletzten Tabellenplatz. Sechs Sekunden haben am Ende nicht mehr für einen erfolgreichen Angriff des SVK in der Kurt-App-Halle gereicht. Die Kornwestheimer waren zwar noch einmal in Ballbesitz, im Netz landete das Spielgerät aber nicht. Die Anzeigetafel blieb nach 6o Spielminuten beim 29:29 stehen - und die Spieler waren wieder geknickt. Trainer Hans Christensen schüttelte enttäuscht den Kopf.
Gute Torchancen für einen Sieg hatte die SVK -Sieben beim Auswärtsspiel in der Echazstadt bereits zu Beginn der Partie zahlreich vergeben. Mehrfach donnerte der Ball an die Latte und den Pfosten oder landete gar gänzlich neben den Kasten. Selbst Alleingänge der Kornwestheimer blieben erfolglos. Gerade einmal drei Treffer wies in den ersten zehn Minuten das Konto der Gäste auf.
Doch die Hausherren spielten keineswegs bedeutend besser. Dennoch wurden die Abschlussschwierigkeiten der Kornwestheimer bestraft. Nach 19 Minuten führten die Pfullinger 6:9. Zwar kamen die SVKler durch Treffer von Christopher Tinti, Kevin Wolf, Hendrik Schoeneck und Peter Jungwirth wieder heran. Zur Halbzeit lag das Team von Coach Christensen aber noch mit 12:14 hinten.
Die zweite Spielhälfte begann wie die erste. Bei den Kornwestheimern klappte es nicht mit den Torerfolgen, und die Hausherren setzten sich um vier Tore ab. Doch die Sieben aus der Sala-manderstadt zeigte sich kämpferisch. In der 45. Minute gelang Simon Lorenz der verdiente 21:21-Ausgleichstreffer. Es war wieder alles offen. Beide Mannschaften gaben alles und kämpften in der Folge um den Siegtreffer. Die letzten Spielminuten wurden zur Zitterpartie. 70 Sekunden vor Spielende wehrte SVK-Torhüter Felix Beutel beim Spielstand von 28:28 einen Wurf gekonnt ab. Im Gegenzug verwandelte Peter Jungwirth einen Siebenmeter zur 29:28-Führung für die Kornwestheimer. Sechs Sekunden vor Spielende fiel dann jedoch der Ausgleichstreffer durch Florian Möck.
"Wir haben uns super zurückgekämpft. Doch so viele Fehler wie in der ersten Hälfte dürfen einfach nicht passieren", lautete das Resümee von Trainer Hans Christensen. Das Spiel spiegele die gesamte Saison wider, durch die sich der Kampfgeist und die vielen Fehler wie ein roter Faden ziehen. Letztendlich waren sich Christensen und VfL-Trainer Till Fernow einig, dass das Unentschieden gerecht ist.
Rein rechnerisch ist mit diesem Remis noch nichts verloren, da die direkten Konkurrenten SV 64 Zweibrücken und TSG Haßloch ebenfalls Punkte liegen ließen. "Der eine Punkt ist noch einigermaßen im Rahmen", meint Christensen. Nichtsdestotrotz bleibt der SVK damit weiter auf einem potenziellen Abstiegsplatz.
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weibliche C
Weibliche C1 startet in die Qualifikation zur Verbandsebene
19 Spielerinnen der Jahrgänge 2002 und 2003 sind dieses Jahr in der C-Jugend am Start. Um allen Mädchen viel Spielpraxis und ausreichend Spielanteile geben zu können, hat sich das Trainergespann Sanchia Fidlin und Adrian Awad entschlossen, zwei Mannschaften für die Qualifikation zu melden. Die C1 tritt in der HVW-Qualifikation, die C2 in der Bezirksqualifikation an.