Oberliga, wir kommen!

Nach drei anstrengenden Qualispieltagen konnte die weibliche B1-Jugend am vergangenen Samstag die erfolgreiche Qualifikation für die Oberliga Baden-Württemberg feiern. Dabei machte man es mal wieder spannend bewies jedoch auch, dass man immer in der Lage war Rückstände zu drehen.
Im Februar startete das Team in die Vorbereitung. Mit dem Jahrgang 2011 rutschten aus der C-Jugend auch die Trainerinnen Amelie und Nina Haug auf. Man konnte sich mit Elina Frank vom TSV Asperg und Laura Seifert vom HSV Stammheim/Zuffenhausen verstärken, musste für die Quali jedoch auf Paula Schuller verzichten, die in der Runde aber wieder für die Lurchis auflaufen wird.
Bei der ersten Vorquali zur Oberliga verschlief die wB1 den Start des ersten Spiels und musste sich unglücklich mit 6:7 der SG Heuchelberg geschlagen geben. Trotz ungefährdeten Siegen gegen den TV Bad Rappenau (5:12) und dem TSV Korntal (9:5) und einem starken Unentschieden gegen die Sport-Union Neckarsulm (10:10) reichte es nicht für einen direkten Startplatz und man musste eine Extrarunde einlegen.
In dieser konnte man dann jedoch alle drei Gegner gekonnt besiegen. Den TV Bad Rappenau besiegte man mit 19:7, den TB Richen mit 9:18 und die HSG Kochertürn/Stein mit 19:16. Somit erreichte man die Oberliga-Qualifikation, auch wenn die Ausgangslage als Rang 5 des Bezirks Neckar-Franken nicht optimal war.
Zum entscheidenden Qualispieltag trat man am vergangenen Samstag beim TV Stetten an. Der erste Gegner war kein Unbekannter, die HSG Fridingen/Mühlheim kannte man bereits aus der C-Jugend und obwohl man damals beide Spiele für sich entschieden hatte, hatte man durchaus Respekt vor dem Regionalliga-Rückkehrer. Evtl war der Respekt zunächst etwas zu groß. Schnell sah man sich mit 1:3 in Rückstand. Eine Überzahl nutzte der SVK aus um von 4:7 auf 6:7 zu verkürzen, doch noch konnte man die Partie nicht drehen. Ein 3:0-Lauf um die 20.Spielminute brachten den SVK erstmals mit 10:9 in Führung. Einmal glich die HSG noch aus, dann ließ der SVK in den letzten fünf Minuten keinen Gegentreffer mehr zu und sicherte sich einen 12:10-Sieg.
Im nächsten Spiel sah man sich mit der HSG Freiburg 2 einer sehr jungen Truppe gegenüber. Diese zeigte sich aber durchaus als abgezockt und war immer wieder ein Stückchen cleverer als der SVK. Zwar führte man zunächst mit 1:2, blieb dann jedoch sechs Minuten ohne Tor und ließ die HSG in dieser Zeit auf 7:2 davonziehen. Auch wenn man sich nach dieser Schwächephase wieder aufrappelte, reichte es nicht mehr aus, um die Partie zu drehen und man verlor mit 15:12.
Gegen den TV Stetten sollte nun unbedingt ein Sieg her, doch man auch gewarnt vor den zweikampfstarken Gastgeberinnen. Nach acht Minuten hatte man sich eine 3:5-Führung erspielt, doch Stetten glich wieder aus und ging in der 11.Minute in Führung. Der SVK wollte sich die Punkte jedoch nicht nehmen lassen und übernahm erneut die Führung. In der Abwehr schaffte man es durch eine Manndeckung der stärksten Gegnerin den Spielfluss zu unterbrechen, doch einige Fehler im Angriff ermöglichten es dem TV trotzdem wieder auszugleichen. Stets legte der SVK einen Treffer vor und Stetten legte nach. Trotz Unterzahl erspielte man sich im letzten Angriff eine Torchance, doch der Wurf landete am Pfosten und so trennte man sich mit einem leistungsrechten 15:15.
Ein Unentschieden gegen den sieglosen TSV Wolfschlugen im letzten Spiel war ausreichend für eine erfolgreiche Qualifikation. Vielleicht deswegen, vielleicht auch wegen den schwindenden Kräften verschlief der SVK erneut den Start. Nach sieben Minuten lag man mit 6:1 zurück, doch dann ging ein Ruck durch das Team. Tor um Tor kämpfte man sich heran und glich in der 19.Spielminute endlich aus. Zwar legte zunächst der TSV immer wieder einen Treffer vor, doch in Unterzahl gelang es der wB1 zunächst eine Zeitstrafe herauszuholen und im Anschluss erstmals in Führung zu gehen. Zwar glich der TSV noch zweimal aus, doch der letzte Treffer der Partie gehörte dem SVK und machte die erfolgreiche Oberliga-Qualifikation somit perfekt!
Es spielten: Lotta Himml, Laura Seifert – Asya Elibol, Noemi Addabbo, Safaa Bensdira, Elina Frank, Carina Bokermann, Paola Sabljic, Kiana Hönes, Alissa Kämmerer, Lena Herrmann, Anisa Sagis, Lina Müller, Lotta Fiedler, Hannah Georgoudis
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