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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Männer 1

  • Melanie Bürkle
  • Männer 1

Spitzenspiel in der Hölle Ost - die Lurchis laden ein

Am Samstagabend um 19:30 Uhr empfangen die Drittliga-Herren des SV Kornwestheim den VfL Pfullingen in der Sporthalle Ost. Tabellenzweiter gegen Spitzenreiter, zwei Mannschaften mit hohen Ansprüchen und jede Menge Qualität auf der Platte – die Voraussetzungen für einen echten Handball-Leckerbissen könnten kaum besser sein. „Ein richtig tolles Duell“, freut sich auch SVK-Cheftrainer Alexander Schurr auf die Begegnung.

Der VfL Pfullingen gehört seit Jahren zu den Topteams der 3. Liga Süd und ist auch in dieser Saison hervorragend aus den Startlöchern gekommen. Nach fünf Spieltagen stehen die Echazstädter mit 10:0 Punkten an der Tabellenspitze – als einzige Mannschaft der Liga noch ohne Verlustpunkt. Siege gegen die Wölfe Würzburg, die Rhein-Neckar Löwen II, Albstadt, Schwäbisch Gmünd und Heilbronn-Horkheim unterstreichen den starken Saisonstart. „Diese Mannschaft performte in den vergangenen Jahren immer top“, zollt Schurr dem kommenden Gegner Respekt.

Eine Gemeinsamkeit verbindet Pfullingen und Kornwestheim: Auch beim VfL wird auf Kontinuität gesetzt. Der Mannschaftskern ist seit Jahren nahezu unverändert und entsprechend gut eingespielt. Niklas und Mathis Roth, Paul Prinz, Lasse Schiemann und Lukas List gehören längst zu den prägenden Gesichtern des Teams. Mit Felix Zeiler kehrte zudem ein Akteur zurück, der bereits zum Stamm der Mannschaft gehörte. Neu im Pfullinger Rückraum ist Janne Böhm, der vom Regionalligisten HSG Ostfildern zur Mannschaft wechselte.

„Ich würde sagen, in der Breite war Pfullingen noch nie so gut aufgestellt wie in dieser Saison“, schätzt Schurr die personelle Qualität der Gäste ein. Auf allen Positionen sei der VfL stark besetzt. Damit präsentiert sich die Mannschaft in dieser Saison deutlich stabiler als im vergangenen Jahr. Damals wurde Pfullingen von Beginn an durchweg von Verletzungen ausgebremst, die Saison entwickelte sich zu einer regelrechten Achterbahnfahrt.

Dennoch: auch die Lurchis haben allen Grund, selbstbewusst in das Spiel zu gehen. Nach der Niederlage bei den Wölfen Würzburg zeigte die Mannschaft in Pforzheim die richtige Reaktion und meldete sich mit einem überzeugenden 35:28-Auswärtssieg zurück. Nun soll gegen den Spitzenreiter nachgelegt werden. Und dabei setzen die Kornwestheimer einmal mehr auf ihre ganz besondere Heimstärke. Seit dem 18. Oktober 2025 sind die Lurchis in der Liga zu Hause ungeschlagen. „Wir sind zu Hause eine Macht“, sagt Schurr.

Ganz ohne Fragezeichen geht die Mannschaft allerdings nicht in die Partie. Die Trainingswoche verlief aufgrund erkrankter Spieler erneut nicht optimal. Doch spätestens beim Anpfiff soll davon nichts mehr zu spüren sein. Denn dass die Lurchis auch mit schwierigen Voraussetzungen umgehen können, haben sie beim vergangenen Aufeinandertreffen mit dem VfL Pfullingen in der Hölle Ost eindrucksvoll bewiesen. Trotz einer langen Ausfallliste feierte der SVK damals einen umjubelten 33:29-Heimsieg. Peter Jungwirth, Hendrik Schoeneck und Fabian Kugel sprangen seinerzeit kurzerhand wieder ein. Die Partie blieb bis in die Schlussminuten spannend, ehe die Kornwestheimer den entscheidenden Deckel draufmachten.

Am Samstag soll die Geschichte möglichst wieder ein Happy End für die Lurchis bereithalten. Dafür braucht es neben einer starken Mannschaft auf der Platte vor allem eines: eine volle und lautstarke Hölle Ost. „Wir haben brutal Bock auf dieses Spiel – Kornwestheim hoffentlich auch“, sagt Alexander Schurr.

Die Lurchis sind bereit für den nächsten heißen Tanz. Tabellenzweiter gegen Spitzenreiter. Heimstärke gegen bisher makellose Bilanz. 

Am Samstag um 19:30 Uhr heißt es in der Hölle Ost: Alle gemeinsam für die Lurchis!

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