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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Männer 1

  • Melanie Bürkle
  • Männer 1

Der Luxemburger - Lurchi Luke Kaysen bleibt

Der SV Kornwestheim kann weiterhin auf das Rückraumtalent Luke Kaysen bauen. Der 20-jährige luxemburgische Nationalmannschaftsspieler trägt auch in der kommenden Saison das Trikot der Lurchis.

„Das Teamgefüge, das wir hier haben, ist einfach grandios“, erklärt Kaysen. „Ein weiterer Faktor war, dass ich die erhoffte Spielzeit bekommen habe – zuletzt natürlich auch noch verstärkt durch den Ausfall von Jan Reusch, aber auch schon davor. Ich mache super gerne hier weiter.“

Kaysen wechselte zum Saisonbeginn aus der 4. Liga vom TSV Bayer Dormagen nach Kornwestheim. Früh hatte Kaysen nämlich den Schritt nach Deutschland gewagt: Mit zwölf Jahren ging er bereits ins Handball-Internat des VfL Gummersbach.

Beim SVK wurde der Luxemburger zunächst behutsam an die 3. Liga herangeführt. Doch schon nach kurzer Zeit rückte der Rückraumspieler stark in den Fokus. Zuerst nur kurzzeitig, vor allem als Mittelmann Jan Reusch verletzt ausfiel. Seit November 2025 steht der 20-Jährige aber dauerhaft im Mittelpunkt, denn da musste Reusch mit einem Kreuzbandriss die Saison beenden. Kaysen übernimmt seitdem viel Verantwortung im Spielaufbau und wurde extrem schnell zum Leistungsträger.

„Da hat er komplett eingeschlagen und die wichtige Position hervorragend gemeistert“, sagt Sportlicher Leiter Pascal Welz. Vor allem mit seinen starken Schlagwürfen und seiner Durchschlagskraft aus dem Rückraum setzt der junge Luxemburger Akzente. Cheftrainer Alexander Schurr sagt: „Er hat im ersten Halbjahr tolle Entwicklungsschritte gemacht und seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.“ 

Und Kaysen überzeugt nicht nur sportlich. Auch menschlich passt er hervorragend ins Teamgefüge und hat sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft entwickelt.

„Wir sind super happy, dass Luke auch nächste Saison in Kornwestheim spielt“, betonen Schurr und Welz. „Wir werden in Kornwestheim gemeinsam an den nächsten Schritten arbeiten. Das ist glaube ich die vollkommen richtige Entscheidung von ihm“, sagt Schurr abschließend.

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