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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Männer 3

 
  • Sina Schüssler
  • Männer 3

SVK 3 erklimmt erneut die Tabellenspitze

Mit seinem Sieg gegen den TV Großsachsenheim 2 hat sich der SVK 3 zwischenzeitlich wieder auf den ersten Tabellenrang in der Kreisliga A vorgeschoben. Mit 31:28 siegte das Thoms-Team vor heimischer Kulisse und konnte seinen Aufstiegsambitionen damit drei Spieltage vor Saisonende noch einmal Nachdruck verleihen. Nach anfänglichem Rückstand übernahmen die SVKler durch einen Doppelpack von Außenspieler Fabio Cacciola erstmals die Führung (4:2). Durch den an diesem Spieltag treffsicheren Siebenmeterschützen Daniel Braig verdoppelte der SVK seinen Vorsprung auf 6:3. Nach einigen Nachlässigkeiten gaben die Hausherren ihrem Gegner dann aber wie bereits bei der Partie gegen den HC Oppenweiler/Backnang 4 in der Vorwoche die Chance, bis auf einen Treffer heranzukommen (8:7). Glücklicherweise merkten die Kornwestheimer schnell, dass sie das Tempo anziehen mussten. In nur drei Minuten vergrößerten Fabio Cacciola, Alexander Sack und Daniel Braig wieder auf 11:7. Mit vier Toren Differenz verabschiedeten sich die Mannschaften nach dreißig Spielminuten in die Halbzeitpause (13:9). Nach dem Seitenwechsel gelang den Großsachsenheimern zwar der Treffer zum 13:10, aber dann drehten die Kornwestheimer auf und nahmen ihrem Gegner sofort den Wind aus den Segeln. Benjamin Schwaderer markierte die erste acht-Tore-Führung für sein Team zum 18:10. Zunächst hielten die SVKler ihren Vorsprung bis zum 20:14 konstant auf sechs bzw. zwischenzeitlich sieben Toren. Dann aber knickten sie ein. Großsachsenheim halbierte seinen Rückstand bis zur 42. Minute auf vier Tore (21:17) und zwang Kornwestheims Coach damit zur Auszeit. Er ahnte, dass seine Jungs Gefahr liefen, das Schauspiel der vergangenen Woche gegen die Spielgemeinschaft aus Oppenweiler und Backnang zu wiederholen. Dort hatten die SVKler es fertig gebracht, zweimal eine sieben-Tore-Führung zu verspielen und einen sicher geglaubten Sieg beinahe noch zu verschenken. Nach dem Timeout verschaffte Tobias Biegel dem SVK mit seinem Treffer zum 22:17 eine kurzzeitige Verschnaufpause. Doch schon kurz darauf stockte Marcel Thoms und seinen Spielern erneut der Atem. Großsachsenheim kam Tor um Tor heran. Eine Viertelstunde vor Spielende stand es auf einmal 22:20. Daniel Braig erzielte das 23:20. Aber dann geriet der SVK ausgerechnet in dieser heiklen Spielphase in Unterzahl. Der TV Großsachsenheim verkürzte erneut auf 23:21. Zu allem Übel musste ein weiterer Kornwestheimer Spieler das Feld verlassen. Dies nutzten die Gäste, um das 23:22 zu erzielen. Es waren noch knapp zehn Minuten zu spielen und die SVKler mussten einmal mehr beweisen, dass sie sich von dieser nervenzerreißenden Situation nicht unter Druck setzen ließen. Tim Layher hielt stand und verwandelte kaltschnäuzig zum 24:22. Auch Großsachsenheim trotze der Anspannung und legte auf der Gegenseite zum 24:23 – kurz darauf zum 25:24 – nach. Thomas Lauster verwandelte schließlich zur erneuten zwei-Tore-Führung zum 26:24. Näher ließen die SVKler den TV nicht noch einmal herankommen. Tim Layher erzielte zweieinhalb Minuten vor Schluss die Tore zum 30:26 und zum 31:27. Der letzte Treffer zum 31:28-Endstand gehörte den Großsachsenheimern, doch auch er konnte nichts mehr am Sieg der SVK 3 ändern. Es scheint, als würden die SVKler nichts aus ihrer Leichtsinnigkeit der Vergangenheit lernen. Die Partie war ein Spiegelbild zu der Begegnung gegen den HC Oppenweiler/Backnang 4. Doch so lange die SVKler am Ende die Punkte einfahren, können sie sich keinen Vorwurf machen. So viel Spannung muss es bei der nächsten Begegnung gegen die HSG Sulz-Murr 2 am Sonntag, 3. April 2016, trotzdem nicht sein. Ein weiterer Sieg nach sechzig Spielminuten wäre dagegen enorm wichtig im Kampf um den Aufstieg.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Tobias Biegel (1), Thomas Lauster (3), Julian Anhorn (3), Fabio Cacciola (5), Timo Kull (3), Daniel Braig (8/4), Benjamin Schwaderer (2), Alexander Sack (3), Alexander Moosmann, Tim Layher (3)

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  • Sina Schüssler
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Berg- und Talfahrt mit dem SVK 3

Nicht nur die weite Strecke nach Oppenweiler war langwierig, auch der Weg bis zum Sieg des SVK 3 am vergangenen Sonntag war beschwerlich. Die Mannschaft brachte es fertig, gleich zweimal eine sieben Tore-Führung zu verspielen und damit einen sicher geglaubten Sieg zu gefährden. Am Ende gewann man mit 32:35 beim direkten Tabellennachbarn HC Oppenweiler/Backnang 4. Nicht nur Trainer Marcel Thoms war nach der Partie zwar erleichtert, aber mit den Nerven sichtlich am Ende. Die Spielvereinigung aus Oppenweiler und Backnang ist nicht der Lieblingsgegner der SVKler. Im Hinspiel unterlag das Thoms-Team mit 26:34 und auch in der vergangenen Saison gab es Begegnungen, die man als Anhänger der Kornwestheimer lieber schnell vergessen sollte. Auch diesmal durchlebte der SVK in sechzig Minuten viele Höhen und Tiefen. Die Salamander übernahmen die erste Führung, nach drei Ballverlusten im Angriff zog der HCOB aber schnell vorbei (5:4). Niklas Rohfleisch, an diesem Spieltag starker Rückhalt für sein Team, parierte einen Tempogegenstoß und Timo Kull machte auf der Gegenseite zwei Tore zur erneuten Führung (5:6). Thomas Lauster und Benjamin Schwaderer waren aufmerksam und konnten zwei Tempogegenstöße verhindern. In der Folge legte der SVK zwei Treffer vor (6:8). Das Spiel gewann an Tempo, da die Schiedsrichter auf beiden Seiten viele Stürmerfouls abpfiffen. Den erneuten Ausgleich der HCOB zum 8:8 nahm der SVK zum Anlass, seine Schlagzahl zu erhöhen. Jeweils zweimal Julian Anhorn und Fabio Cacciola brachten die Salamander auf 8:12 in Führung. Trainer Marcel Thoms gab lautstarke Anweisungen von der Seitenlinie, die zu fruchten schienen. Denn obwohl die Gastgeber nach einem vergebenen Strafwurf des SVK erneut bis auf drei Tore herankamen (10:13), ließ man sich nicht aus dem Konzept bringen und legte nach. Der Treffer von Daniel Braig per Konter markierte die erste sieben Tore-Führung zum 11:18. Doch die Gastgeber wollten sich nicht vorschnell abschreiben lassen. Mit zwei schnellen Angriffen überrannten sie die SVKler und konnten ihren Rückstand bis zum Halbzeitpfiff immerhin noch auf 15:20 verkürzen. Niemand, nicht einmal die Mannschaft und Trainer Thoms selbst, hätte mit einer derartigen Dominanz des SVK gerechnet. Und bereits kurze Zeit später sollten sie auch schon eines Besseren belehrt werden. Nach dem Wiederanpfiff musste der eingewechselte Alexander Sack das Spielfeld bereits nach vierundzwanzig Sekunden wegen einer Zeitstrafe wieder räumen. Der HCOB nutzte dies, um auf 17:20 heranzukommen. Zunächst hielt der starke Julian Anhorn dagegen (17:21), doch auch er musste kurz darauf für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Wieder nutzten die Gastgeber die Situation kaltschnäuzig aus, um diesmal sogar auf zwei Tore zu verkürzen (20:22). Der HCOB nahm einen Kornwestheimer Rückraumspieler durch Manndeckung aus dem Geschehen heraus. Der SVK tat sich damit sichtlich schwer und plötzlich stand es nur noch 21:22. In nur sechs Spielminuten hatten die SVKler ihre Halbzeitführung komplett verspielt und die Partie drohte zu kippen. Mehrmals geriet das Thoms-Team im Angriff unter Zeitdruck. Julian Anhorn bewahrte trotz drohenden Zeitspiels einen kühlen Kopf und ließ den SVK mit seinem Treffer zum 21:23 kurz aufatmen. Der Ausgleich konnte abgewendet werden, doch der HCOB witterte seine Chance und machte sogleich den Anschlusstreffer zum 22:23. Die heimische Ersatzbank wurde lauter und beklatschte ihre Spieler auf dem Feld. Aber der SVK bewies Nerven aus Stahl. Der schnelle Alexander Sack konterte zum 22:24, Benjamin Schwaderer zimmerte kurz darauf einen Freiwurf über die Abwehrmauer ins obere Eck des gegnerischen Tors zum 22:26. Tor um Tor setzte man sich nun wieder ab, bis man knappe zwölf Minuten vor Spielende erneut sieben Zähler vorne lag (23:30). Doch wer glaubte, dass der Sieg nun endlich in trockenen Tüchern war, der irrte. Wieder ließen die SVKler ihren Gegner herankommen. Der HCOB nahm nun zwei Rückraumspieler in enge Manndeckung und innerhalb von drei Minuten stand es prompt nur noch 27:30. Mit dem Versuch eines lässigen Hebers scheiterte der SVK dann auch noch von der Siebenmeterlinie. Die übereifrigen Zwischenrufe des gegnerischen Coachs wurden mit einer Zeitstrafe quittiert, aber trotz Unterzahl verwandelte der HCOB zum 28:31. Es standen noch fünf Minuten auf der Anzeige und wieder schlackerten dem SVK die Knie. Alexander Sack und Thomas Lauster zwangen den Gegner mit ihren Toren zum 29:33 zur Auszeit. Philipp Conrad, der in der ersten Halbzeit bereits Einiges einstecken musste, kam zur richtigen Zeit wieder zurück aufs Spielfeld und machte das 31:34. Oppenweiler verkürzte im Gegenzug auf 32:34. Die Gastgeber gingen nun mit drei offensiven Abwehrspielern in Lauerstellung. Alexander Moosmann traf mit Pech nur die Latte, auf der anderen Seite hatte er dann mehr Glück und verhinderte durch Ballgewinn einen Tempogegenstoß. Philipp Conrad machte den Schlusstreffer zum hart umkämpften 32:35-Sieg. So viel Spannung hätte Kornwestheims Coach definitiv nicht gebraucht. Doch der SVK 3 macht es gerne spannend. So auch bereits beim 29:29-Unentschieden im Hinspiel gegen seinen nächsten Gegner, den TV Großsachsenheim 2. Dieser wird am kommenden Samstag, 12.03.16, um 15:15 Uhr in der Halle Ost zu Gast sein.

 

Niklas Rohfleisch (Tor), Tobias Biegel, Thomas Lauster (3), Julian Anhorn (7), Fabio Cacciola (3), Timo Kull (3), Daniel Braig (5/2), Benjamin Schwaderer (3), Alexander Sack (4), Philipp Conrad (3), Alexander Moosmann (1), Tim Fischer, Tim Layher (3/2)

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  • Sina Schüssler
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SVK 3 unterliegt im Spitzenspiel

Am vergangenen Samstag verwandelte sich die Halle Ost zur Hölle Ost. Nach der Partie der Frauenmannschaft gegen den TV Aldingen und vor der Zweiten des SVK gegen die HB Ludwigsburg begegneten sich die beiden Spitzenreiter der Kreisliga A. Im Hinspiel vergangenen Oktober war der TV Tamm das erste Team gewesen, dem es gelungen war, den SVK 3 in seine Schranken zu weisen. Damals hatten sich die SVKler zum Ende der Partie zwar noch bis auf einen Treffer herangekämpft, unterlagen am Ende jedoch mit 35:32. Diesmal lernte der SVK gleich am Anfang aus seinen Fehlern der Vergangenheit und nahm Flaviu Onofras von Beginn an in konsequente Manndeckung. Im Hinspiel hatte man den ehemaligen Kornwestheimer Jugendspieler viel zu oft davonziehen lassen und wurde dafür am Ende mit zehn Toren von Onofras bestraft. Mit der taktischen Maßnahme irritierten die Hausherren ihren Gegner und konnten dies zu einer schnellen 3:0-Führung nutzen. Der SVK der Anfangsphase war umtriebig und machte Spaß, war aber leider nicht der SVK, der die restliche Spielzeit auf dem Feld anzutreffen war. Die Führung wurde schnell hergegeben und sollte aus Sicht der SVKler nicht mehr zurückerobert werden. Tamm konterte zur erstmaligen Führung zum 3:4, zunächst konnte Kornwestheim mit einem cleveren Spielzug durch Tim Layher vom Kreis auf 4:4 ausgleichen. Wenig später machte Julian Anhorn durch eine Einzelaktion das 5:5. Dann gelang es Flaviu Onofras, sich erstmals davonzustehlen. Prompt stand es 5:7 für die Gäste aus Tamm. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber mit 6:9 im Rückstand. Aber man blieb dran und verkürzte bis zum 11:13 stets von drei auf zwei Tore. Kornwestheims Coach verlangte mehr Bewegung im Angriff. Doch zündende Ideen seiner Mannschaft blieben aus. Durch die enge Manndeckung wurde das Spiel breit und forderte von den restlichen Spielern ein hohes Laufpensum. In zweiminütiger Unterzahl machte das den SVKlern noch mehr zu schaffen. Tamm nutzte die Phase mit einem Mann mehr auf dem Feld, um gleich drei Treffer zu erzielen und von 11:14 auf 12:17 zu erhöhen. Lediglich Julian Anhorn konnte in dieser Phase aus dem Rückraum einen erfolgreichen Torabschluss verbuchen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Tamms Rückraumspieler mit der Rückennummer 20, Markus Käfer, – mit neun Toren einer von Tamms zwei besten Torschützen – ein weiterer Treffer aus ca. zehn Metern Distanz, sodass die Mannschaften mit 13:18 in die Kabine gingen. Nach dem Seitenwechsel ließ Tamm den Kornwestheimern keine Chance, ihren ersten Angriff auszuspielen. Stattdessen schnappten sich die Gäste den Ball, um ihren Vorsprung auf 13:19 zu vergrößern. Beim Spielstand von 14:20 versuchte Marcel Thoms seine Strategie umzustellen und ließ kurzerhand Tamms Nummer 20 ebenfalls in Manndeckung nehmen. Aber auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg und wurde deshalb nur kurze Zeit später wieder aufgegeben. Steven Keith parierte einen Heber von rechts außen, auf der Gegenseite gelang Daniel Braig mit demselben Trick das Tor zum 15:20. Der Plan von Kornwestheims Coach war es, in der Abwehr konsequent zu verschieben und den Gegner von außen werfen zu lassen. Doch auf diese Würfe war Tamm überhaupt nicht angewiesen. Stattdessen waren es wieder Tamms Toptorschützen, die ihr Team bis auf 15:22 voranbrachten. Obwohl Flaviu Onofras am Ende wieder neun Tore aus seinem Konto hatte, hatte der SVK ihn insgesamt gut im Griff. Sechs seiner Treffer erzielte er durch Strafwürfe, aus dem Feld heraus ließen die SVKler damit nur drei Tore des Deutschen B-Jugendmeisters zu. Aber trotzdem glitt dem SVK das Spiel in dieser Phase mehr und mehr aus der Hand. Die Spieler wirkten nervös und fahrig. Sie hatten viele Fehlwürfe und Ballverluste zu verschmerzen. So erhöhte Tamm auf 16:24. Zwanzig Minuten vor Spielende musste der SVK acht Treffer aufholen (18:26) und es war klar zu erkennen, dass ihm das nicht gelingen würde. Dennoch gaben die SVKler vor heimischem Publikum nicht auf. Über Timo Kull gelang ein schneller Tempogegenstoß zum 20:28. Aber in Unterzahl machte Tamm nur wenig später das 20:30. Der eingewechselte Tobias Biegel brachte mit vier Treffern in der Schlussphase neue Impulse auf Seiten des SVK. Nichtsdestotrotz gewann der TV Tamm am Ende mit 28:35, in einem Spiel, bei dem viele sicherlich mehr Spannung erwartet hätten. Auch der SVK selbst war von seiner Leistung enttäuscht, hat er nun drei Niederlagen in seiner Bilanz stehen. Damit haben die Kornwestheimer es fünf Spieltage vor Saisonende nicht geschafft, im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksklasse noch einmal Boden gut zu machen. Zwar verbleibt der SVK 3 zunächst auf dem ersten Tabellenrang, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert als der TV Tamm auf Platz zwei und ein Spiel mehr als die HC Oppenweiler/Backnang 4 auf Platz drei. Letztere wird am Sonntag in zwei Wochen, am 6. März 2016, die nächste Herausforderung sein, der die SVKler sich stellen müssen.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Tobias Biegel (4), Thomas Lauster (3), Julian Anhorn (5), Timo Kull (5), Daniel Braig (5/3), Benjamin Schwaderer (1), Alexander Sack, Philipp Conrad (3), Axel Kieber, Alexander Moosmann, Tim Fischer, Tim Layher (2)

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  • Alexander Moosmann
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Spitzenspiel der Männer 3: SVK vs. TV Tamm

Am kommenden Samstag (20.02.2015; 18.00 Uhr, Sporthalle Ost) empfängt die dritte Herrenmannschaft als Tabellenführer im Spitzenspiel Kreisliga A den Tabellenzweiten TV Tamm. Das Hinspiel konnten die Tammer knapp mit 35:32 für sich entscheiden.

Mit einem Sieg möchten die Schützlinge von Marcel Thoms ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Bezirksklasse unterstreichen. In den Reihen des TV Tamm findet sich mit dem Deutschen B-Jugend Meister Flaviu Onofras auch ein alter Kornwestheimer Jugendspieler wieder. Die Männer 3 freuen sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

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  • Sina Schüssler
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Nur zwei Tore in zwanzig Minuten

Der SVK 3 legte am vergangenen Samstag bei der Spielgemeinschaft HSG Freiberg-Benningen-Hoheneck 2 einen Blitzstart hin. In weniger als einer Minute verbuchten Fabio Cacciola und Julian Anhorn die ersten beiden Erfolge für ihr Team (0:2). Nach knapp fünf Minuten lagen die Salamander bereits mit 0:4 in Führung. Dann gelang der HSG Neckar der erste Treffer per Tempogegenstoß zum 1:4. Nach einer torarmen ersten Viertelstunde stand es 3:6 für die Gäste aus Kornwestheim. Einige unachtsame Aktionen nutzte die HSG sofort aus, um ihren Rückstand zu verkleinern. Ehe man sich versah stand es nur noch 5:6. Auch wenn der SVK mehrmals zwei Treffer vorlegte, verkürzten die Hausherren bis zum 7:8 immer wieder auf ein Tor. Beim 7:9 durch Timo Kull feuerten sich die SVKler lautstark an, um in der Abwehr keinen Wurf durchzulassen. Das gelang ihnen in den nächsten Minuten sehr gut. Niklas Rohfleisch parierte einen Strafwurf und Kornwestheim konnte sich nach und nach absetzen. Kurz vor der Halbzeit stand es 9:13. Daniel Braig sorgte mit seinem Freiwurf aus dem Stand noch für das i-Tüpfelchen der ersten Hälfte und traf über die Mauer zum 9:14-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legte er direkt nach und machte per Siebenmeter das 9:15. Der Abwehrblock des SVK stand kompakt, auf der Gegenseite stieß Julian Anhorn in die Lücke und traf zum 9:17. Die SVKler kamen nun über viele Einzelaktionen zum Erfolg, so auch durch Timo Kull zum 12:20 und Benjamin Schwaderer zum 13:22. Steven Keith, der jetzt zwischen den Pfosten stand, zeigte ebenfalls gute Paraden und wehrte geschickt einen Gegenstoß ab. Neun Tore Vorsprung schienen ein komfortables Polster zu sein, um die zweite Hälfte locker herunterzuspielen. Doch der SVK belehrte seine Fans nach vierzig Spielminuten eines Besseren. In den letzten zwanzig Minuten gelangen dem Thoms-Team nur noch zwei Tore – Julian Anhorn traf in der 45. und Timo Kull in der 56. Minute. Man ließ die HSG Tor um Tor herankommen und brachte Trainer Marcel Thoms an der Seitenlinie beinahe zur Verzweiflung. Der SVK fand sich nach zwei Zeitstrafen zu viert auf dem Spielfeld wieder. Nichtsdestotrotz gelang es zunächst, die Angriffe der HSG abzuwehren. Kurz darauf geriet diese ebenfalls in doppelte Unterzahl. Die Stimmung auf dem Feld wurde zunehmend aggressiver. Das zeigte sich auch daran, dass in der ersten Halbzeit keine einzige Zeitstrafe gepfiffen wurde, während die Unparteiischen sich ab der 42. Minute gezwungen sahen, insgesamt sieben Hinausstellungen zu vergeben. Noch immer lag der SVK vorne, aber Kornwestheims Coach sah, dass bei seiner Mannschaft der Wurm drin war. Knappe zehn Minuten vor Spielende zückte er die Time Out-Karte. Doch auch seine Ansprache nützte nichts. Zwar ging ein Strafwurf der HSG nur an den Pfosten, aber gleich darauf konterte sie zum 18:23. Der nächste Strafwurf saß und verkürzte auf 19:23. Tim Layher stürzte sich mit vollem Körpereinsatz zwischen den Ball und seinen Gegner, doch es gelang ihm nicht, einen weiteren Gegenstoß zu verhindern (20:23). Nun standen noch sechs Spielminuten auf der Anzeige und den SVKlern begannen die Knie zu zittern. Die Emotionen kochten hoch, die HSG protestierte angesichts einer aus ihrer Sicht ungerechtfertigten weiteren Zeitstrafe. Doch die Schiedsrichter ließen sich von ihrem Kurs nicht abbringen. In Unterzahl wussten die Gastgeber nicht wohin mit dem Ball, kamen aber letzten Endes trotzdem zum Erfolg. Plötzlich stand es 21:23. Wieder geriet die HSG kurzfristig in doppelte Unterzahl. Timo Kull ließ sich von einem drohenden Zeitspiel nicht unter Druck setzen und nutzte die Chance zum 21:24. Aber auch die SVKler mussten kurzzeitig noch einmal auf einen ihrer Feldspieler verzichten, sodass die Spielgemeinschaft erneut auf zwei Tore verkürzte (22:24). Die Nervosität war beiden Teams deutlich anzusehen. Kornwestheim verlor den Ball durch einen Schrittfehler, die HSG durch einen Fehlpass. Um in der letzten Minute noch etwas reißen zu können, entschieden sich die Gastgeber für eine offensive Abwehr direkt hinter der Mittellinie. Aber der SVK gab den Ball und damit den Sieg nicht mehr aus den Händen. Den letzten Strafwurf von Daniel Braig ließen die beiden Unparteiischen wegen abgelaufener Zeit nicht mehr gelten. Aber nichtsdestotrotz atmeten die SVKler tief durch, als das Spiel beim Stand von 22:24 zu Ende war. Im Hinspiel im vergangenen Oktober noch souverän mit 32:19 gewonnen, war die Begegnung diesmal am Ende noch zu einem hart umkämpften Spiel geworden – mit Happy End für den SVK. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt aber nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet eine große Herausforderung auf den SVK 3: Mit dem TV Tamm ist der derzeit Tabellenzweite in der Osthalle beim Spitzenspiel der Kreisliga A zu Gast.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Thomas Lauster (3), Christopher Herwig, Julian Anhorn (4), Fabio Cacciola (1), Timo Kull (4), Daniel Braig (8/4), Benjamin Schwaderer (2), Alexander Sack (1), Philipp Conrad, Alexander Moosmann, Tim Fischer, Tim Layher (1)

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Pokal-Aus für den SVK 3

Seinen erfolgreichen Lauf im aktuellen Ligabetrieb konnte der SVK 3 bei seinem Pokalspiel am vergangenen Sonntag leider nicht nutzen. Beim TV Vaihingen/Enz unterlag das Thoms-Team in einem spannenden Spiel knapp mit 32:29. Damit ist für den SVK in der dritten Runde des Bezirkspokals nun Schluss. Diesmal ohne ihren Trainer zum Spiel angereist, mussten sich die Jungs selbst coachen. Gleich zu Beginn geriet man 2:0 in Rückstand, konnte durch Axel Kieber von außen und Benjamin Schwaderer vom Siebenmeterpunkt jedoch schnell auf 3:2 aufholen. Auf der Gegenseite schockte Vaihingen dann mit drei Treffern in Folge (6:2). Die SVKler zogen direkt die Notbremse und nahmen eine erste Auszeit, um sich zu sammeln. Auch nach dem Wiederanpfiff musste Kornwestheim zunächst einstecken und die Gastgeber zogen beim 7:2 erstmals auf fünf Tore davon. Die Torausbeute des SVK – nach elf Minuten waren ihnen nur zwei Treffer gelungen – war zu wenig, um hier etwas zu reißen. Das war auch den Spielern bewusst. Deshalb nahmen sie sich ein Herz und überraschten ihre Gegner in nur vier Minuten mit schnellen Aktionen, sodass es plötzlich nur noch 9:7 stand. Julian Anhorn machte kurz darauf sogar den Anschlusstreffer zum 9:8. Nun war wieder alles möglich. Der SVK setzte starke Impulse und zeigte seinem Gegner aus der Bezirksklasse, dass er Gegenwehr aus der Kreisliga A zu erwarten hatte. Bis zur Halbzeitpause blieben die SVKler dicht dran. Beim 12:12 gelang knappe sechs Minuten vor der Pause durch Rückraumspieler Timo Kull sogar erstmals der Ausgleich. Obwohl Vaihingen direkt auf der Gegenseite konterte und sich zwischenzeitlich noch einmal bis auf zwei Treffer absetzte, ging der SVK nur mit einem ein-Tore-Rückstand in die Kabine (15:14). Die Kornwestheimer präsentierten sich laufstark und kampfbereit. Sie spürten, dass hier noch alles drin war. Schon in der zweiten Pokalrunde hatten sie es spannend gemacht. Damals hatten die SVKler in der Osthalle mit 28:26 über den TV Großsachsenheim 2 triumphiert. Auch bei der Partie im September waren sie in der ersten Spielhälfte einem Rückstand hinterhergejagt, in der zweiten Halbzeit war es jedoch gelungen, das Spiel noch zu drehen. Auch diesmal sah es in Durchgang zwei so aus, als könnte der SVK diesen Erfolg wiederholen. Nach dem Seitenwechsel musste man wegen einer Zeitstrafe jedoch zunächst mit einem Mann weniger starten. Vaihingen nutzte die Situation und schenkte seinem Kontrahenten gleich drei Treffer ein, sodass der SVK schnell wieder mit 18:14 hinten lag. Besonders ärgerlich in dieser Phase: Wieder hatte Kornwestheim zwei hundertprozentige Chancen vom Siebenmeterpunkt, wieder wurden beide Würfe vergeben. Auch diesmal lag die Quote des SVK unter 50% – von fünf Strafwürfen fanden nur zwei ihr Ziel. Statt auf 18:16 zu verkürzen, musste man weitere Rückschläge einstecken. Vaihingen erhöhte zunächst auf 20:15 und durch sechs Treffer seiner beiden besten Torschützen sogar bis auf 24:18. In weniger als zehn Minuten schien die Hoffnung des SVK im Keim erstickt zu sein. Lediglich Julian Anhorn, mit insgesamt sieben Toren für sein Team, fand in dieser Phase noch den Zug zum Tor. Aber auch er konnte nichts am 25:19-Spielstand eine knappe Viertelstunde vor Schluss ändern. Doch dann begeisterte Kornwestheim mit einem beeindruckenden Endspurt und verringerte seinen Rückstand in einer geschlossenen Teamleistung noch einmal bis auf einen Treffer. Benjamin Schwaderer erzielte das 29:28. Der SVK brachte Vaihingen aus dem Gleichgewicht und die Gastgeber unterbrachen das Spiel sofort. Doch auch die taktische Auszeit nützte ihnen nichts, stattdessen glich Thomas Lauster in der letzten Spielminute auf 29:29 aus. Kornwestheim schnupperte an der Sensation, doch am Ende zerstörte Vaihingen die Pokalträume mit drei schnellen Toren zum 32:29-Endstand. Obwohl es letztendlich nicht ganz reichte und das Ergebnis deutlicher aussah als der Spielverlauf sich dargestellt hatte, gehörte die Schlussphase den SVKlern. Mit ihrer beeindruckenden Aufholjagd hatten sie gezeigt, dass sie mit dem Favoriten aus der Bezirksklasse mithalten konnten. Zwar ist man jetzt aus dem Bezirkspokal ausgeschieden, doch die Jungs können der Begegnung trotzdem etwas Positives abgewinnen. Zum einen können sie sich nun wieder ganz auf den Ligabetrieb konzentrieren, wo sie noch immer auf dem ersten Tabellenrang stehen und um den Aufstieg kämpfen. Zum anderen konnten sie mit der Partie gegen den TV Vaihingen/Enz sehen, was in der kommenden Saison auf sie zukommen könnte, sollte ihnen der Aufstieg in die Bezirksklasse gelingen.

 

Niklas Rohfleisch, Markus Biehl (beide Tor), Thomas Lauster (3), Christopher Herwig (2/1), Julian Anhorn (7), Timo Kull (3), Fabio Cacciola, Daniel Braig (3), Benjamin Schwaderer (3/1), Alexander Sack (2), Philipp Conrad (3), Axel Kieber (2), Alexander Moosmann (1), Tim Fischer

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Derbysieg gegen Oßweil

Nach einer Woche Pause mussten die Jungs des SVK 3 am vergangenen Samstag wieder ran. In der Oßweiler Mehrzweckhalle trafen sie auf den derzeit Tabellenfünften des SV Ludwigsburg-Oßweil 2. Mit einem gelungenen Start durch Alexander Sack und Thomas Lauster legte der SVK mit 0:2 vor. Auf beiden Seiten fielen in den ersten Minuten einfache Rückraumtore, denen von Seiten der Abwehr kaum Widerstand entgegengebracht wurde. Nach fünf Spielminuten glich Oßweil erstmals auf 4:4 aus. Niklas Rohfleisch zwischen den Pfosten des SVK beeindruckte mit einer Doppelglanztat beim 4:5 und verhinderte damit den erneuten Ausgleich. Vom Siebenmeterpunkt war der SVK dagegen auch diesmal wieder alles andere als glücklich. Es folgte der erste von insgesamt vier von sechs vergebenen Strafwürfen. Ein anschließender freier Wurf von außen verfehlte ebenfalls sein Ziel, sodass die Oßweiler nun doch zum 5:5-Ausgleich kamen. Das ließen die SVKler aber nicht lange auf sich sitzen. Sie zogen kurzerhand das Tempo an und vergrößerten ihren Vorsprung auf 5:9. In den nächsten Minuten waren statt Toren lediglich Verwarnungen zu sehen, dann konterte Oßweil zum 6:9. Anschließend setzte Kornwestheim seinen Triumphmarsch fort und überrannte die Oßweiler Abwehr ein ums andere Mal. Tim Layher rettete den Ball mit starkem Körpereinsatz von der Seitenlinie, im Anschluss waren es zweimal Thomas Lauster und einmal Timo Kull, die den Abstand erstmals verdoppelten (6:12). Auch Kornwestheims Schlussmann Niklas Rohfleisch trug durch seinen zweiten parierten Strafwurf seinen Teil zur Führung des SVK bei. Alexander Sack, mit insgesamt elf Treffern, war an diesem Spieltag der beste Schütze auf beiden Seiten und zeigte kurz vor der Halbzeitpause erneut seine Klasse mit zwei Toren zum 8:16. Philipp Conrad zimmerte den letzten Wurf vor der Pause in das rechte untere Eck des gegnerischen Tors, sodass die Mannschaften beim Spielstand von 9:17 in die Kabine gingen. In Durchgang zwei feierte Christopher Herwig nach langer Verletzungspause sein Comeback und war sogleich vom Siebenmeterpunkt erfolgreich (9:18). Der SVK ließ die Zügel nun ein wenig lockerer. In knapp neun Minuten erzielte man nur zwei Tore, Oßweil verkürzte noch einmal auf 14:20. Nach der kurzen Verschnaufpause waren die Gäste aber wieder da und begeisterten mit einem Tempogegenstoß wie aus dem Bilderbuch. Über mehrere Stationen behielt Fabio Cacciola auf rechts außen die Übersicht und passte im richtigen Moment zu seinem Teamkollegen Alexander Sack auf der linken Außenposition. Schnell zerstörte der SVK jegliche Hoffnung des SV Ludwigsburg-Oßweil. Die Differenz lag nun wieder bei neun Toren (14:23). Kornwestheim geriet in doppelte Unterzahl, aber auch in dieser Phase war auf seine Torhüter Verlass. Nun war es der eingewechselte Markus Biehl, der einen Strafwurf abwehrte. Trotz ihrer hohen Führung spielten die SVKler ihre Angriffe konsequent aus und beeindruckten oftmals mit durchdachten Spielzügen. Ihrerseits nun in Überzahl nutzten die Kornwestheimer diese geschickt aus und setzten Tim Layher mit einem geschickten Kreisanspiel in Szene (16:25). Auch in der Schlussphase hieß der Mann des Spiels Alexander Sack. Mit einem insgesamt hohen Laufpensum erzielte er drei der letzten vier Tore für seinen SVK zum 20:30-Endstand. Nach dem souveränen Sieg gegen den SV Ludwigsburg-Oßweil 2 steht der SVK 3 weiterhin an der Tabellenspitze der Kreisliga A. Aber mit genauso vielen Spielen und nur einer Niederlage mehr auf dem Konto ist die HC Oppenweiler/Backnang 4 den Kornwestheimern dicht auf den Fersen. Damit dürfen sich die SVKler auch bei ihrem nächsten Spiel keinen Fehler erlauben. Am Samstag in zwei Wochen treffen sie im nächsten Auswärtsspiel um 20 Uhr auf die HSG Freiberg-Benningen-Hoheneck 2.

 

Niklas Rohfleisch, Markus Biehl (beide Tor), Thomas Lauster (5), Christopher Herwig (1/1), Julian Anhorn (4), Fabio Cacciola, Timo Kull (3), Benjamin Schwaderer (1), Alexander Sack (11), Philipp Conrad (2), Axel Kieber, Alexander Moosmann (1), Tim Layher (2/1)

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Pflichtsieg gegen das Schlusslicht

Mit zu diesem Zeitpunkt null Siegen war die HSG Strohgäu 2 in die Partie gegen die Jungs des SVK 3 gestartet. Und auch an diesem Spieltag gelang es der HSG nicht, ihre ersten Punkte in der Saison 2015/2016 einzufahren. Stattdessen triumphierten die Kornwestheimer souverän mit 16:40. Schon im Hinspiel hatten die SVKler mit 40 Treffern auftrumpfen können. Doch während die HSG damals mit 34 Toren nicht ganz so deutlich unterlegen war, hatte sie diesmal keine Chance gegen den derzeit Tabellenersten aus Kornwestheim. Mit diesem Status waren die SVKler als klarer Favorit in die Begegnung gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten gestartet. Bezeichnend für die Dominanz des SVK war an diesem Spieltag, dass sich jeder der mitgereisten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Zwar brauchten die SVKler mehr als vier Minuten, um ihren ersten Treffer zu erzielen, dann jedoch demonstrierten sie sofort ihre Stärke. Nach dem 1:0 gewährten sie den Gastgebern bis zum 1:5 keinen erfolgreichen Abschluss. Vom 3:7 durch Julian Anhorn über das 5:9 per Siebenmeter durch Tim Layher bis zum 6:10 durch Timo Kull hielten die Kornwestheimer ihren Vorsprung konstant auf vier Toren. Dann begann der Triumphmarsch des SVK. Beim 6:14, ebenfalls durch Kornwestheims Rückraumspieler Timo Kull, verschaffte sich die HSG mit einem Timeout eine erste Verschnaufpause. Doch trotz ihrer souveränen Führung legten die SVKler noch eine Schippe drauf. Ganze neun Minuten am Stück kam Strohgäu nicht mehr zum Zug. Eine Zeitspanne, in der der SVK seinen Vorsprung weiter ausbaute. So lag das Thoms-Team kurzerhand mit 9:15 vorne. Die HSG wartete auf den erlösenden Halbzeitpfiff, während ein stark auftretender SVK keine Gnade kannte. Zwar gehörte der letzte Treffer der ersten Hälfte den Gastgebern, doch davor katapultierten Alexander Sack und Julian Anhorn ihr Team noch einmal weiter nach vorne. In die Pause gingen die beiden Teams beim Spielstand von 10:19 und der SVK stand bereits nach einer Spielhälfte als Sieger fest. Zwar gab es in der Vergangenheit bereits Partien, in denen die SVKler eine komfortable und sicher geglaubte Führung wieder verspielt hatten, doch diesmal war es keine Frage des ‚Ob‘, sondern nur des ‚Wie hoch‘, wenn es um die Frage nach dem Kornwestheimer Sieg ging. Nach dem Wiederanpfiff machte Thomas Lauster die erste zehn-Tore-Führung perfekt. Wieder folgte eine zehnminütige torlose Phase für die HSG, der SVK führte sein Schützenfest fort. Über Tim Layher, Alexander Moosmann und Axel Kieber kam man zum 12:27. Für Strohgäu wurde die Partie allmählich zum Desaster. In Durchgang zwei gelangen den Gastgebern insgesamt nur sechs Treffer, im gleichen Zeitraum erzielte der SVK mehr als dreimal so viele Tore. Jeder der Kornwestheimer Feldspieler konnte seine individuellen Stärken ausspielen und seinem Coach sein Potential beweisen. Marcel Thoms wiederum konnte munter durchwechseln und jedem seiner Jungs ausreichend Spielzeit gewähren. Benjamin Schwaderer verwandelte den dreißigsten Treffer zum 12:30, seine Teamkollegen bauten den Vorsprung weiter und weiter aus. Die letzten starken Impulse setzten Alexander Sack und Tim Fischer mit jeweils drei Treffern zum 16:40-Endstand. Trotz einer eher unspektakulären Partie, konnte der SVK die Begegnung nutzen, um seine Tordifferenz zu verbessern und seinen ersten Tabellenrang zu verteidigen. Kommende Woche können sich die Jungs und ihr Trainer erst einmal auf ihrem Kantersieg ausruhen. Erst am Samstag, den 30. Januar 2016, muss die Mannschaft wieder ran. Dann geht es um 16 Uhr im nächsten Auswärtsspiel gegen den SV Ludwigsburg-Oßweil 2.

 

Niklas Rohfleisch (Tor), Thomas Lauster (4), Julian Anhorn (5), Fabio Cacciola (1), Timo Kull (5), Benjamin Schwaderer (4), Alexander Sack (6), Philipp Conrad (1), Axel Kieber (2), Alexander Moosmann (2), Tim Fischer (5), Tim Layher (5/1)

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  • Sina Schüssler
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Erfolgreicher Start ins neue Jahr

Am vergangenen Samstag trat der SVK 3 zu seiner ersten Begegnung im Jahr 2016 an. Zu Gast in der Halle Ost war die Mannschaft des EK Besigheim, mit dem sich die SVKler bereits in der letzten Partie vor der Winterpause ein spannendes Duell geliefert hatten. Trotz Spannung und Emotionen aus dem Hinspiel begegneten sich die beiden Teams auch diesmal mit sportlicher Fairness. Doch am Ende hatte der SVK wie bereits im Dezember 2015 die Nase vorn und siegte diesmal mit 30:24. Obwohl Thomas Lauster zu Beginn für den SVK vorlegte, zog der EK mit fünf Treffern in Folge schnell vorbei (1:5). Julian Anhorn und Tobias Biegel versuchte ihren SVK wieder auf Kurs zu kriegen, aber dennoch hatten die Hausherren in den ersten Minuten sichtbare Probleme. Nach zehn Spielminuten lag Besigheim bereits mit 3:7 in Führung. Dann aber wachte Kornwestheim auf. Fabio Cacciola traf von außen, Daniel Braig verwandelte einen Tempogegenstoß zum 5:7 und Tim Fischer verkürzte mit seinem Tor zum 6:7 wieder auf einen Treffer. Beim 7:8 gerieten die Gäste durch ein grobes Foul in Unterzahl, Benjamin Schwaderer machte das Siebenmeter-Tor zum 8:8-Ausgleich. Mit dem 9:8 nahm der SVK erstmals seit dem 1:0 die Führung wieder an sich und sollte diese von da an nicht mehr abgeben. Nun waren es die Gastgeber, die die Nachlässigkeiten ihres Gegners geschickt ausnutzten und ihren Vorsprung nach und nach ausbauten. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause lagen die SVKler durch einen wachsamen Konter von Thomas Lauster mit 14:10 vorn. Zwei Strafwürfe hätten den SVK noch weiter in Führung bringen können, wurden jedoch vergeben. So trennten sich die beiden Mannschaften nach dreißig gespielten Minuten beim Spielstand von 14:10 in die Kabinen. Durchgang zwei starteten die Kornwestheimer nun mit Steven Keith zwischen den Pfosten. Doch auch er konnte nicht kompensieren, dass seine Vorderleute den Beginn der zweiten Halbzeit zu verschlafen drohten. Wie schon in der ersten Hälfte startete der EK gut in das Spiel und überraschte den SVK mit konsequenten Aktionen. Die Führung der SVKler verkleinerte sich schnell auf 15:13. In den nächsten Minuten blieb der EK dicht auf den Fersen und konnte den zwei Tore-Rückstand bis zum 17:15 beibehalten. Dann aber startete der SVK in Person von Tim Layher, Fabio Cacciola und Julian Anhorn wieder durch. Mit ihren drei Toren entschärften sie die Situation für ihr Team, zumindest vorerst. Kornwestheim führte nun wieder mit 20:15. Doch wieder kämpfte sich Besigheim Tor um Tor heran und dem SVK gelang es nicht, dies durch konsequente Abwehraktionen und eigene Treffer abzuwenden. Zweimal nacheinander gerieten die SVKler in Unterzahl und sahen sich daraufhin erneut nur noch mit einer zwei Tore-Führung konfrontiert (22:20). Wie bereits im Hinspiel durften die SVKler sich von emotional agierenden EK-Fans nicht aus dem Konzept bringen lassen. Stattdessen bäumten sie sich wieder auf und zeigten in nur wenigen Minuten mehrere starke und erfolgreiche Aktionen. Der SVK traf unbeirrt und vergrößerte den Vorsprung mit einem Hechtsprung durch Tim Layher in den gegnerischen Kreis bis auf 27:21. So schnell war der EK wieder aus dem Konzept gebracht und der gegnerische Trainer sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Doch auch das nützte nichts, denn gleich nach Wiederanpfiff traf Benjamin Schwaderer per Tempogegenstoß zum 28:21. Damit hatte der SVK den Sack endgültig zugemacht. Zwar kam der EK Besigheim noch einmal bis auf fünf Tore heran (28:25), aber die SVKler ließen nichts mehr anbrennen und machten mit dem letzten Treffer durch Alexander Moosmann den ersten Sieg im neuen Jahr perfekt (30:24). Die Disqualifikation eines Besigheimer Feldspielers wenige Sekunden vor Schluss, der trotz Abpfiffs den Ball mit dem Fuß gefährlich in Richtung Steven Keith brachte, tat dem Jubel des SVK keinen Abbruch, war aber Ausdruck der Frustration Besigheims angesichts der zweiten Niederlage gegen den SVK 3 in so kurzer Zeit. Mit einer Partie mehr auf dem Konto als der bisherige Tabellenerste TV Tamm hat sich der SVK 3 nun kurzerhand auf den ersten Rang vorgeschoben und steht damit, zumindest bis kommende Woche, an der Spitze der Kreisliga A. Die SVKler dürfen sich aber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn gleich nächstes Wochenende geht es weiter. Dann treffen sie im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres am Samstag, den 16. Januar 2016, um 18 Uhr auf die HSG Strohgäu 2.

 

Niklas Rohfleisch, Steven Keith (beide Tor), Tobias Biegel (1), Thomas Lauster (4), Julian Anhorn (5), Fabio Cacciola (2), Timo Kull (4), Daniel Braig (2), Benjamin Schwaderer (2/1), Alexander Sack (2), Axel Kieber, Alexander Moosmann (1), Tim Fischer (3), Tim Layher (4)

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