- Martin Vochazer
- Männer 2
Lurchis bezwingen mit großem Kampfgeist die Waschbären in Weinstadt
Nach der langen Winterpause war es am Sonntagabend um 18:00 Uhr in Weinstadt endlich wieder so weit: Spieltag und zugleich Auftakt der Rückrunde. Die spielfreien Wochenenden im Januar hatten die Junglurchis zwischenzeitlich auf den vierten Tabellenplatz abrutschen lassen. Mit einem Sieg sollte jedoch nicht nur der Abstand zu den Verfolgern gewahrt, sondern auch der zweite Tabellenplatz zurückerobert werden.
Trotz des parallel stattfindenden EM-Finales zwischen Dänemark und Frankreich fanden knapp 50 handballbegeisterte Zuschauer den Weg in die Halle und sorgten für eine ordentliche Unterstützung der Heimmannschaft.
Die Anfangsphase gestaltete sich zäh. Im Angriffsspiel der M2 hakte es zunächst, sodass die Salamanderstädter es verpassten, früh in Führung zu gehen. Die Defensive hingegen präsentierte sich von Beginn an konzentriert und stabil und setzte den Weinstädtern – insbesondere Kaupp und Schumann – immer wieder klare Grenzen.
Der torarme Start (2:3 nach zehn Minuten) war geprägt von Angriffsschwächen und einer mangelhaften Chancenverwertung auf beiden Seiten. Ein handballerischer Leckerbissen blieb den Zuschauern zunächst verwehrt.
Nach etwa 15 Minuten fand die M2 zunehmend bessere Lösungen im Angriff und konnte durch Rechtsaußen Ramon Rieger die Führung auf 3:6 ausbauen. Dennoch war die lange Spielpause nicht zu übersehen: Fehler in Offensive und Defensive häuften sich, sodass Weinstadt den Rückstand wieder verkürzen konnte. Cheftrainer Martin Vochazer reagierte prompt mit einer Auszeit.
Diese zeigte jedoch nur kurzfristig Wirkung. Das Momentum kippte zugunsten der Gastgeber, insbesondere die Manndeckung gegen Christian Klopfer zeigte spürbare Auswirkungen auf das Kornwestheimer Angriffsspiel. Kurz vor der Halbzeit lag das Spielglück auf Seiten der SG Weinstadt. Der eingewechselte Julian Anhorn übernahm im Offensivspiel der Gäste Verantwortung und führte klug Regie, sodass der Halbzeitrückstand auf 13:11 begrenzt werden konnte.
Eine katastrophale Chancenverwertung sowie Abstimmungsprobleme im Abwehrzentrum machten der M2 das Leben unnötig schwer. Folgerichtig ging man mit einem verdienten Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.
In der Kabine fand Lurchitrainer Martin Vochazer offenbar die richtigen Worte. Die M2 kam wie verwandelt aus der Halbzeitpause: In der Defensive wurde besser verschoben, leidenschaftlich gekämpft und Ballgewinne erzwungen, die im Angriff konsequent in Tore umgemünzt wurden. Schritt für Schritt übernahmen die Junglurchis die Kontrolle über das Spiel und bestimmten fortan das Geschehen.
Die Führung gaben die Männer aus Kornwestheim nicht mehr aus der Hand. In einer hitzigen Schlussphase bewahrten sie Ruhe und Konzentration, zeigten großen Kampfgeist und spielten ihre Chancen konsequent zu Ende.
Auch die dritte Zeitstrafe gegen Adrian Kaupp in der 46. Minute brachte den Spielfluss der M2 nicht ins Wanken – im Gegenteil. Der erfahrene Siebenmeterschütze Marco Dömötör blieb in der Schlussviertelstunde eiskalt vom Punkt und sorgte mit dem Treffer zum 20:25 in der 58. Minute für die endgültige Entscheidung zugunsten der Lurchis.
Nun gilt es, kurz durchzuatmen und die gemachten Fehler zu analysieren, um in drei Wochen gegen den SV Remshalden 2 die nächsten Punkte einzufahren.
Wir freuen uns über eure Unterstützung am 21.02. gegen den SV Remshalden.
Anpfiff ist um 20:00 Uhr in der heimischen Halle Ost in Kornwestheim.
Wir wünschen allen Fans, Familien und Freunden ein schönes Faschingsfest 🎭
Cheers,
eure M2
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