Teamleistung und Nervenstärke sichern der Frauen 2 zwei wichtige Punkte
Der SV Salamander Kornwestheim 1894 hat sich in einem intensiven und hart umkämpften Auswärtsspiel bei der HSG Odenwald-Bauland mit großem Kampfgeist und Nervenstärke zwei wichtige Punkte gesichert.
Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams mit viel Tempo und Einsatz agierten. Nach einer Viertelstunde lag die HSG Odenwald-Bauland knapp mit 5:4 in Führung. Kornwestheim ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, stabilisierte die Abwehr zunehmend und fand im Angriff immer bessere Lösungen. Besonders über das Zusammenspiel mit den Kreisläuferinnen kamen die SVK'lerinnen immer wieder zu guten Torchancen. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Kornwestheim mehr Kontrolle über das Spielgeschehen und belohnte sich kurz vor der Pause mit der 12:11-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich zunächst wieder die Gastgeberinnen leichte Vorteile erarbeiteten. Die HSG Odenwald-Bauland ging mit einem knappen Vorsprung in die Schlussviertelstunde, doch Kornwestheim bewies Moral und großen Teamgeist.
In den letzten 15 Minuten zeigte der SV Salamander eine beeindruckende Aufholjagd. Angetrieben von einer starken Defensivleistung und konsequent ausgespielten Angriffen kämpfte sich das Team Tor um Tor heran. Die dramatische Schlussphase krönte schließlich Lea Kotzur, die 17 Sekunden vor Spielende mit ihrem Treffer die Partie zugunsten der Kornwestheimerinnen drehte.
Mit großem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit sicherte sich die Lurchis am Ende einen umjubelten 27:26-Auswärtssieg.
Es spielten: Monja Albrecht (6), Jule Bogolin (6), Vanessa Durian (5), Lea Karamanlis (4), Sina Ladenburger (3), Lea Kotzur (2), Katrin Schumacher (1), Iman Bensdira, Amelie Braun, Larissa Garau, Giulia Petrecher, Klara Schneider, Maya Widera
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