28:24-Sieg gegen den TSV Rot-Malsch
Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte zeigte die erste Frauenmannschaft in der zweiten Hälfte der Partie gegen den TSV Rot-Malsch am vergangenen Samstagabend ihr Können und belohnte sich mit einem 28:24-Sieg. Dabei war von Anfang an klar, dass die Malscherinnen mit vollem Kampfgeist in die Partie gehen würden, da diese sich mitten im Abstiegskampf befinden.
Der erste Treffer des Spiels gelang den Gästen per Siebenmeter. Im Anschluss zeigte sich ein häufiges Problem der Lurchis – die mangelnde Chancenverwertung. So gelang es den Lurchis nicht, sich für die gute Abwehrleistung zu belohnen. Erst in der sechsten Spielminute konnte Rieke Braun per Siebenmeter den ersten SVK-Treffer zum 1:2 erzielen. Doch weiterhin hatte man im Angriff große Probleme, so dass sich die Gäste auf 1:4 absetzen konnte. Erst in der neunten Spielminute fiel durch Jana Klisch das erste Feldtor der Lurchis. Noch war der Knoten aber nicht geplatzt. Weiterhin liefen die Lurchis einem Rückstand hinterher. Weder in Abwehr noch Angriff gelang es die Fähigkeiten richtig abzurufen. Hinzu kamen zwei vergebene Strafwürfe der Lurchis. Zusätzlich geschwächt wurde das Team zur Mitte der ersten Halbzeit als Torhüterin Gianna Piampiano einen Siebenmeter der Gäste entschärfte, dabei aber umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Erst durch eine Überzahlsituation ab der 22.Minute gelang dem SVK ein 3:0-Lauf und damit der Ausgleich zum 11:11. Nun stand die Abwehr wieder besser. Nina Rück, die aufgrund einer Verletzung gegen die HSG Walzbachtal zunächst geschont wurde, übernahm im Innenblock das Kommando und motivierte ihr gesamtes Team zu bedingungsloserer Abwehrleistung. Nur noch drei Treffer gelang dem TSV in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte, während die Lurchis durch Nina Haug mit einer knappen 14:13-Führung in die Pause gehen konnten.
Die positive Endphase der ersten Hälfte setzte sich in Halbzeit zwei fort. Keine drei Minuten benötigten die Lurchis um sich auf 17:13 abzusetzen. Vorallem konnte man sich dabei auf die starke Abwehr verlassen und über die gewonnenen Bälle ins Tempospiel kommen. Auch Luana Seiler glänzte nun mit mehreren Paraden aus dem Rückraum. Etwas gebremst wurde der Lauf des Jungwirth-Teams durch eine Zeitstrafe, in der man zwar eigentlich nicht chancenlos war aber sich mit technischen Fehlern das Leben unnötig schwer machte. Doch richtig ausnutzen konnte der TSV diese kurze Schwächephase auch nicht, nach wie vor blieben die Lurchis mit vier Toren in Führung. Schnell war diese Phase der Unsicherheit wieder überstanden. Der SVK verteidigte ballorientiert und konnte so zur 42.Minute durch Maren Stortz erstmals mit 22:16 in Führung gehen, die höchste Führung des Tages. Weiter ausbauen konnte der SVK die Führung allerdings nicht. Einige Abspracheprobleme im Angriff und vergebene Torchancen zwangen Trainer Hans Jungwirth nach fünf torlosen Minuten für die Lurchis zur Auszeit. Kurz aufkeimende Hoffnungen der Gäste auf eine mögliche Ausholjagd erstickten die Kornwestheimerinnen im Keim. Man fand im Angriff wieder zu mehr Tiefe und baute die Führung bis zur 56. Minute wieder auf sechs Treffer aus, obwohl man unter anderem zwei weitere Siebenmeter liegen ließ. Der TSV verkürzte nur noch zum Endstand von 28:24.
Weiterhin belegen die Lurchis nach diesem Sieg den dritten Tabellenplatz in der Oberliga Baden-Württemberg. Es bleibt zu hoffen, dass die Verletzungen von Gianna Piampiano und Jana Klisch, die nach einem Stoß im letzten Wurf des Spiels unglücklich auf dem Kopf landete, nicht allzu schlimm ausfallen und die Lurchis nicht noch mehr verletzungsbedingte Ausfälle hinnehmen müssen.
Das nächste Spiel bestreiten die Oberliga-Frauen am kommenden Samstag, dem 14.03, um 20:15 Uhr beim TV Flein. Gegen diesen musste man im Herbst eine verdiente Niederlage hinnehmen, doch dieses Mal soll das anders aussehen. Um den Druck auf den TSV Birkenau hochzuhalten, muss zwingend ein Sieg her. Die Lurchis werden alles in ihrer Macht stehende tun, um die Punkte mit nach Kornwestheim zu nehmen. Über Unterstützung von den Zuschauerrängen würde man sich freuen!
Es spielten: Seiler, Piampiano – Heibel (2), A.Haug, Müller, Rück (3), Klisch (3), Heim (1), Abdiji, Knoll (1), Wittauer (2), Stortz (3), N.Haug (5/1), Braun (8/4)
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