SV Salamander Kornwestheim Handball
logo mit
SVK Igel Handball
logo mitHandball

"Nichts ist unmöglich in dieser Liga"

Der SVK-Trainer Hans Christensen rechnet mit einem Sieg in Östringen. Nur noch zwei Spieltage stehen in der 3. Liga Süd auf dem Plan-und der SV Kornwestheim steht aktuell auf einem Abstiegsplatz. Nur ein Auswärtssieg am heutigen Samstagabend um 19 Uhr in der Stadthalle in Östringen beim Gastspiel beim Tabellenachten SG Kronau/Östringen 2 wird das Team von Trainer Hans Christensen daher wohl weiterbringen. Denn hinter den Kornwestheimern wartet die um zwei Punkte schlechtere TSG Haßloch auf einen Ausrutscher des SVK, während vor der Christensen-Sieben der SV 64 Zweibrücken punktgleich am rettenden Ufer steht. Möglich ist somit noch alles. Die Statistik spricht heute allerdings nicht für einen Sieg des SVK. Die Reserve des Bundesliga-Tabellen-führers Rhein-Neckar-Löwen hat seine jüngsten fünf Heimspiele allesamt gewonnen. Der letzte Punktverlust in eigener Halle datiert vom 16. Januar. Da gab es eine 27:29-Heimniederlage der "Kröstis" gegen die TGS Pforzheim. Der SVK hat hingegen bereits das Hinspiel in der Osthalle gegen die SG im Dezember mit 23:28 deutlich verloren. Nun könnte man meinen, dass es die Gastgeber eigentlich locker angehen lassen können. Mit 28:28 Punkten ist für die Sieben von Trainer Klaus Gärtner weder nach oben noch nach unten noch irgendetwas möglich. Das war allerdings - die SVK-Fans erinnern sich noch gut daran - auch am 10. Mai 2014 so. Da trafen die Kornwestheimer im letzten Saisonspiel in der Osthalle auf die "Kröstis" und hätten sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen entledigen können. Der Ausgang ist bekannt: Das Team aus dem Rhein-Neckar-Raum wurde seinem Namen gerecht, alle Spieler kämpften wie die Löwen, der SVK unterlag mit 30:32 und musste sich anschließend über den Umweg Relegation retten. "Es soll ja auch so sein, dass sich alle Mannschaften bis zum letzten Spiel reinhängen und spielen, was sie können", sagt SVK-Trainer Hans Christensen. "Das erwarten wir schließlich auch von den Teams, die gegen Zweibrücken und Haßloch spielen." Von den Statistiken will der SVK-Coach ansonsten nichts wissen: "Das spielt alles keine Rolle. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und gewinnen." Dass sich die Nordbadener in ihrem letzten Heimspiel der Runde mit einem Heimsieg vom Publikum verabschieden wollen, weiß er auch. Ebenso ist Christensen bekannt, dass Kronau/Ostringen mit Michel Abt den mit bisher 212 Saisontreffern erfolgreichsten Schützen der Liga in den Reihen hat, wie auch zwei herausragende Torhüter und mit David Ganshorn (81 Saisontore) einen überdurchschnittlichen Kreisläufer. "Es wird schwer. Aber nichts ist unmöglich in dieser Liga", stellt Christensen fest. "Wenn wir einen richtig guten Tag haben, dann können wir dort gewinnen und hoffen, dass Zweibrücken gleichzeitig Punkte gegen Leutershausen liegen lässt." Bis auf den verletzten Fabian Kugel stehen dem SVK alle Spieler zur Verfügung.

Christensen: „Wir sind noch nicht tot“

Marvin Flügel (im Wurf) und der SVK brauchen am letzten Spieltag ein Wunder. (Foto: Ralf Porkert)

Die Handballer des SV Kornwestheim stehen kurz vor dem Abstieg aus der 3. Liga. Nach der 25:27 (13:13)-Niederlage beim Tabellenachten SG Kronau-Östringen 2 gibt es nur noch einen äußerst dünnen Strohhalm, an den sich das Team von Coach Hans Christensen als mittlerweile Vorletzter klammern kann. „Wir sind noch nicht tot“, sagt der Trainer dennoch und verweist auf das abschließende Saisonspiel in eigener Halle gegen den Tabellendritten TV Hochdorf. Mit Zweibrücken und Haßloch liegen noch zwei weitere Mannschaften mit dem SVK bei 22:36 Punkten. Es müsste am kommenden Wochenende ergebnismäßig also alles perfekt für die Kornwestheimer laufen. Trotz alledem: Gegen Hochdorf könne sein Team befreit aufspielen, denn „viel weiter runter können wir nicht mehr“, so Christensen. Stimmt. Was aber auch daran liegt, dass Schlusslicht Herrenberg mit 14:44 Zählern schon längst abgestiegen ist. Bei der SG Kronau-Östringen 2 verschlief der SVK den Beginn total. „Wir haben viele Fehler gemacht, waren völlig neben der Spur“, sagt Christensen. So lag sein Team nach einer Viertelstunde mit 4:10 zurück. Doch Kornwestheim berappelte sich bis zur Halbzeit, kam durch Tore von Hendrik Schoeneck, zweimal Peter Jungwirth und einmal Hans Jungwirth erst auf 8:10 heran und in der 26. Minute durch einen weiteren Treffer von Hans Jungwirth sogar zur 13:12-Führung. Mit 13:13 ging es in die Halbzeitpause. In der 35. Minute lag der SVK nach Toren von Hendrik Schoeneck und Kevin Wolf sogar erstmals mit zwei Treffern vorn (16:14), nur wenig später hieß es 17:15. „Und dann haben wir wieder einen Totalausfall“, ärgert sich Christensen. Die Hausherren zogen wieder bis auf 17:20 vorbei, bevor Kornwestheim sich erneut besann und durch zwei Schoeneck-Tore und einen erfolgreichen Abschluss von Marvin Flügel zum 20:20 kam (45.). Die Chance zur Führung blieb allerdings ungenutzt. „Zu viele technische Fehler“, hatte Christensen in dieser Situation ausgemacht. So sollte es nichts werden mit dem ach so wichtigen Auswärtssieg. Auch weil die offensive Deckungsvariante in der Schlussphase zwar zahlreiche Ballgewinne brachte, sie aber viel zu selten in Tore umgemünzt wurden. „Das war Pech, Unvermögen, alles in einem“, konstatiert der Trainer. Am Ende blieben die Punkte also im Badischen, während der SVK endgültig mit dem Rücken zur Wand steht. Ob sich an der Lage im letzten Heimspiel noch etwas ändert, ist ungewiss. „Es ist das letzte Spiel der Runde, das wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Christensen. Vielleicht ist es aber auch das letzte Spiel des SVK in der 3. Liga.

Großer Kampfgeist und hohe Fehlerquote

Der SVK kommt beim vorletzten Auswärtsspiel der Saison in Pfullingen nicht über ein 29:29 hinaus. Noch zwei Spieltage stehen für die Handballer in der 3. Liga Süd aus. Und das Team des SV Kornwestheim rangiert nach dem 29:29 (14:12)-Unentschieden in Pfullingen noch immer auf dem drittletzten Tabellenplatz. Sechs Sekunden haben am Ende nicht mehr für einen erfolgreichen Angriff des SVK in der Kurt-App-Halle gereicht. Die Kornwestheimer waren zwar noch einmal in Ballbesitz, im Netz landete das Spielgerät aber nicht. Die Anzeigetafel blieb nach 6o Spielminuten beim 29:29 stehen - und die Spieler waren wieder geknickt. Trainer Hans Christensen schüttelte enttäuscht den Kopf. Gute Torchancen für einen Sieg hatte die SVK -Sieben beim Auswärtsspiel in der Echazstadt bereits zu Beginn der Partie zahlreich vergeben. Mehrfach donnerte der Ball an die Latte und den Pfosten oder landete gar gänzlich neben den Kasten. Selbst Alleingänge der Kornwestheimer blieben erfolglos. Gerade einmal drei Treffer wies in den ersten zehn Minuten das Konto der Gäste auf. Doch die Hausherren spielten keineswegs bedeutend besser. Dennoch wurden die Abschlussschwierigkeiten der Kornwestheimer bestraft. Nach 19 Minuten führten die Pfullinger 6:9. Zwar kamen die SVKler durch Treffer von Christopher Tinti, Kevin Wolf, Hendrik Schoeneck und Peter Jungwirth wieder heran. Zur Halbzeit lag das Team von Coach Christensen aber noch mit 12:14 hinten. Die zweite Spielhälfte begann wie die erste. Bei den Kornwestheimern klappte es nicht mit den Torerfolgen, und die Hausherren setzten sich um vier Tore ab. Doch die Sieben aus der Sala-manderstadt zeigte sich kämpferisch. In der 45. Minute gelang Simon Lorenz der verdiente 21:21-Ausgleichstreffer. Es war wieder alles offen. Beide Mannschaften gaben alles und kämpften in der Folge um den Siegtreffer. Die letzten Spielminuten wurden zur Zitterpartie. 70 Sekunden vor Spielende wehrte SVK-Torhüter Felix Beutel beim Spielstand von 28:28 einen Wurf gekonnt ab. Im Gegenzug verwandelte Peter Jungwirth einen Siebenmeter zur 29:28-Führung für die Kornwestheimer. Sechs Sekunden vor Spielende fiel dann jedoch der Ausgleichstreffer durch Florian Möck. "Wir haben uns super zurückgekämpft. Doch so viele Fehler wie in der ersten Hälfte dürfen einfach nicht passieren", lautete das Resümee von Trainer Hans Christensen. Das Spiel spiegele die gesamte Saison wider, durch die sich der Kampfgeist und die vielen Fehler wie ein roter Faden ziehen. Letztendlich waren sich Christensen und VfL-Trainer Till Fernow einig, dass das Unentschieden gerecht ist. Rein rechnerisch ist mit diesem Remis noch nichts verloren, da die direkten Konkurrenten SV 64 Zweibrücken und TSG Haßloch ebenfalls Punkte liegen ließen. "Der eine Punkt ist noch einigermaßen im Rahmen", meint Christensen. Nichtsdestotrotz bleibt der SVK damit weiter auf einem potenziellen Abstiegsplatz.

Die SVK-Handballer und die Jungfrau Maria

Hans Christensen hofft auf ein Wunder und einen Sieg in Pfullingen. Nach der 23:24-Niederlage am Dienstagabend gegen den vorherigen Tabellenvorletzten SV 64 Zweibrücken sind die Handball-Herren des SV Kornwestheim extrem niedergeschlagen gewesen. Denn nun stehen sie drei Spieltage vor Saisonende in der 3. Liga Süd auf einem Abstiegsplatz und müssen folglich am morgigen Samstag um 20 Uhr ihr Auswärtsspiel beim Aufsteiger VfL Pfullingen unbedingt gewinnen, um noch eine realistische Chance auf den Klassenverbleib zu haben. Noch heute ärgert sich SVK-Trainer Hans Christensen nicht nur über die Heimniederlage, sondern auch über den Treffer von Hendrik Schoeneck mit dem Abpfiff, der nicht mehr als Tor anerkannt wurde. "Ich bin mir nach intensivem Videostudium 100-prozentig sicher, dass der Ball im Tor war, bevor der Zeitnehmer abgepfiffen hat", sagt der Coach. "Wir haben auch mitgestoppt. Es waren weniger als zwei Sekunden, bis der Ball hinter der Linie war. Wenn uns jetzt am Ende ein Punkt fehlen wird, ist das richtig bitter." Der SVK erwägt, Einspruch einzulegen. Den Spielern bleibt allerdings keine Zeit zum Grübeln, da am Samstagabend bereits die nächste Aufgabe ansteht. "Wir müssen jetzt die letzten drei Spiele gewinnen, dann haben wir zumindest den drittletzten Platz sicher", sagt Christensen. Wenn der SV 64 Zweibrücken in den letzten drei Spielen einen Punkt abgibt, ist für den SVK sogar noch Rang 13 drin. Ob der 14. Platz die Chance ermöglicht, sich wie bereits vor zwei Jahren über ein Relegationsturnier noch zu retten oder direkt zum Abstieg in die Oberliga führt, steht derzeit noch nicht fest. "Es gibt aber auf jeden Fall keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir müssen weiter arbeiten und auf ein Wunder hoffen." Wunder gebe es schließlich immer wieder. "Die Jungfrau Maria wurde auch plötzlich schwanger und keiner hat damit gerechnet." In Pfullingen habe sein Team jedenfalls "definitiv" die Chance auf einen Sieg. Das Team aus der Echazstadt im Landkreis Reutlingen hat bisher in eigener Halle mit fünf Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz. "Der VfL hat eine junge Truppe, die auf einem ähnlichen Level ist wie wir", sagt Hans Christensen. "Die Tagesform und die Nerven werden entscheiden." Bis auf Fabian Kugel sind alle SVKler einsatzbereit.

Nur eine Sekunde fehlt zum Punktgewinn

Der SV Kornwestheim verliert das Kellerderby gegen Zweibrücken 23:24. Auf einen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der 3. Liga hatte der SV Kornwestheim am Dienstagabend beim Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenvorletzten SV 64 Zweibrücken gehofft. Stattdessen steckt die Sieben von Trainer Hans Christensen nun noch tiefer im Schlamassel. Mit der 23:24 (13:11)-Heimniederlage sind die Gäste aus der Westpfalz in der Tabelle am SVK vorbei gezogen. Drei Spieltage vor Saisonende stehen nun die Kornwestheimer auf einem Abstiegsrang und haben den Klassenverbleib nicht mehr in der eigenen Hand. Das erste Endspiel um den Ligaverbleib wurde für alle Beteiligten zum Wechselbad der Gefühle. Das galt vor allem für die Sekunden nach dem Spielende. Denn zwei Sekunden vor dem Abpfiff hatte der SVK noch einmal einen Freiwurf zugesprochen bekommen. Hendrik Schoeneck setzte den Ball dann auch zum vermeintlichen 24:24-Ausgleich in die Maschen. Daher jubelten zunächst die Kornwestheimer, wenigstens noch einen Punkt gerettet zu haben. Kurz später jubelten aber nur noch die Gäste aus Zweibrücken, denn der Ball hatte die Torlinie erst Sekundenbruchteile nach dem Abpfiff überquert. "Mir war schon nicht klar, warum die Schiedsrichter zwei Sekunden nachspielen ließen, nachdem die Uhr schon abgelaufen war", meinte Zweibrückens Trainer Stefan Bullacher nach dem Spiel. Er räumte aber auch ein, dass beide Mannschaften den Sieg verdient gehabt hätten. "Beide haben aufopferungsvoll gekämpft. Und beide Vereine gehen ihren Weg mit Spielern aus der eigenen Jugend und wenig Kohle. Daher wünsche ich uns beiden den Klassenerhalt mehr als vielen anderen Mannschaften in der Liga." Der SVK war bei dem Kellerderby auch lange Zeit auf einem guten Weg. Vor 360 Zuschauern, darunter auch die erste Fußballmannschaft des SVK um die Trainer Markus Fendyk und Predrag Sarajlic, die ihr Training eigens ausfallen ließen, um die Handballer zu unterstützen, begannen beide Teams nervös. Es dauerte fast sechs Minuten, bis das erste Tor fiel -per Sieben-meter von Peter Jungwirth, nachdem zuvor SVK -Torwart Tobias Tauterat einen Siebenmeter von Junioren-Nationalspieler Robin Egelhof gehalten hatte. Nach dem 2:2 in der 8. Minute setzten sich die Kornwestheimer mit vier Toren von Hendrik Schoeneck auf 6:3 (14.) ab. Zwei Minuten vor der Pause betrug der Vorsprung beim 13:9 sogar vier Tore, ehe Zweibrücken noch zum 13:11 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel war für die Gastgeber zunächst auch noch alles im grünen Bereich. In der 37. Minute führte der SVK mit 16:13, nach einer Dreiviertelstunde immerhin noch mit 19:17. Dann jedoch taten sich die Angreifer zunehmend schwerer mit der offensiven und aggressiven Abwehr der Gäste. So wurde aus einer 20:19-Führung in der 48. Minute nach mehreren vergebenen Torchancen des SVK ein 20:22-Rückstand in der 54. Minute. Zwar parierte der eingewechselte Torwart Felix Beutel in der 57. Minute noch bravourös einen Siebenmeter von Nils Wöschler und ermöglichte dadurch den 23:23-Ausgleich durch Peter Jungwirths Siebenmeter (58.). Zumal wenig später das 23:24 durch Robin Egelhof fiel, nutzte aber auch eine weitere Glanztat von Beutel, der einen Siebenmeter und den Nachwurfvon Aris Wöschler parierte, nichts mehr. "Es gibt keinen Grund zum Heulen. Jeder Spieler hat gekämpft und alles gegeben. Die Jungs haben Respekt verdient", sagt SVK-Coach Hans Christensen. "Wir müssen wieder aufstehen. Jetzt haben wir noch drei Spiele und die wollen wir gewinnen. Wir geben nicht auf." SV Kornwestheim Tauterat (1. bis 52. Minute), Beutel (ab der 53. Minute)-Schoeneck (6), P. Jungwirth (6/4), Wolf (4), Kolatuschkin (2), Pflugfelder (2), Schaffer! (1), Tinti (1), Gabriel (1), Schopf, Lorenz

Für Christensen zählt nur ein Heimsieg

Marc Pflugfelder (am Ball) und Dominic Schaffert haben den verletzten Linksaußen Fabian Kugel zuletzt gut vertreten.
(Foto: Archiv/Ralf Porkert)

Das erste Endspiel für den Verbleib in der 3. Liga Süd haben die Handball-Herren des SV Kornwestheim vor gut einer Woche beim Tabellenschlusslicht SG H2Ku Herrenberg deutlich mit 31:24 gewonnen. Am heutigen Dienstagabend müssen die Schützlinge von Trainer Hans Christensen jedoch ab 20 Uhr in der heimischen Sporthalle Ost nachlegen, wenn es gegen Tabellenvorletzten SV 64 Zweibrücken geht, der allerdings nur zwei Zähler weniger auf dem Konto hat als der SVK. Im Falle einer Heimniederlage würden die Kornwestheimer somit selbst auf einen Platz zurückfallen, der am Saisonende den Abstieg bedeutet. Daher zählt für Hans Christensen heute auch nichts anderes als ein Sieg seines Teams. „Wir brauchen zwei Punkte.“ Wie das Ergebnis zustande kommt, ist ihm dabei ziemlich gleichgültig. „Wenn wir das Spiel nicht für uns entscheiden können, haben wir es auch nicht verdient, in der dritten Liga zu bleiben.“ Trotz des Erfolgsdrucks seien weder er noch die Spieler nervös, behauptet der SVK-Trainer. „Ein bisschen angespannt können wir schon sein, aber nicht nervös. Wir müssen nur unsere Leistung bringen.“ Personelle Sorgen haben die Kornwestheimer keine mehr. Abgesehen vom verletzten Fabian Kugel sind alle Akteure einsatzbereit. Und den Linksaußen haben schon zuletzt Marc Pflugfelder und Dominic Schaffert gut vertreten. Nicht sonderlich erfreut ist Hans Christensen über den ungewohnten Spieltermin am Dienstagabend. „Ich hätte das Spiel lieber am Samstagabend gehabt. Da kommen mehr Zuschauer.“ Die Verlegung des Spiels wurde notwendig, weil die Gäste aus Zweibrücken mit Robin Egelhof über einen Spieler der deutschen Junioren-Nationalmannschaft verfügen, die von Freitag bis Sonntag in Litauen drei EM-Qualifikationsspiele gegen Russland, Kosovo und Litauen ausgetragen hat. Um dem 18-jährigen Rückraumspieler auch die Teilnahme am Ligapunktspiel zu ermöglichen, hat der Handballverband den SVK dazu verpflichtet, der Verlegung zuzustimmen. Dafür wird am Dienstag allerdings bei den Gästen vermutlich Spielmacher Florian Enders berufsbedingt fehlen. Dass sie so oder so nicht zu unterschätzen sind, haben die Gäste aus der Westpfalz vor allem in ihren jüngsten drei Heimspielen bewiesen. Da folgte auf ein 34:29 gegen Haßloch und ein 34:33 gegen Horkheim zuletzt ein 30:28-Sieg gegen Ligaprimus HSG Konstanz. SVK-Trainer Christensen weiß: „Zweibrücken hat eine dynamische, schnelle und aggressive Mannschaft. Die spielen schnell nach vorne und mit hohem Risiko. Das wird ein heißer Tanz.“ Gegen Konstanz hat Robin Egelhof mit elf Toren geglänzt. „Mal schauen, wie fit er nach der Reise mit der Nationalmannschaft ist“, sagt Christensen. Er weiß aber: „Bei Zweibrücken ragt in jedem Spiel ein anderer heraus. Das macht sie so unberechenbar.“ In der Torjägerliste folgen auf Egelhof (133 Saisontreffer) und Enders (103) mit Benjamin Zellmer (81), Aris Wöschler (80), Nils Wöschler (65) und Tim Burkholder (57) weitere treffsichere Spieler. Aber Christensen betont: „Das spielt alles keine Rolle. Wir brauchen zwei Punkte.“

Christensen-Sieben hat es wieder in der eigenen Hand

Der SVK um Denis Gabriel (am Ball) hat Herrenberg zum Abstieg und sich selbst vorerst ans rettende Ufer geschossen.
(Foto: Ralf Porkert)

In der 3. Liga Süd steht mit der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen der erste von insgesamt drei Absteigern fest. Mit einem verdienten Sieg in der Markweg-Sporthalle hat der SV Kornwestheim den ehemaligen Zweitligisten aus dem Landkreis Böblingen in die Baden-Württemberg-Oberliga geschickt und klettert in der Tabelle selbst an der TSG Haßloch vorbei auf den viertletzten Platz. Die zwei Punkte waren für die Truppe von Trainer Hans Christensen um so wichtiger, da der Tabellenvorletzte SV 64 Zweibrücken ebenfalls am Samstagabend gewann. Mit einer Niederlage in Herrenberg wäre der SVK somit Vorletzter geworden. „Jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand“, atmete SVK-Abteilungsleiterin Daniela Assmann nach dem Abpfiff auf. Sie hatte mit rund 50 weiteren aus Kornwestheim angereisten Zuschauern einen lautstarken Gästefanblock unter den 400 Besuchern gebildet. Am Dienstag, 12. April, gastiert ausgerechnet der Tabellenvorletzte SV 64 Zweibrücken zum nächsten Heimspiel des SVK in der Osthalle. Danach verbleiben nur noch drei Spieltage in dieser Saison. Dass die Kornwestheimer konzentriert und nervenstark auftreten können, wenn es darauf ankommt, haben sie in Herrenberg bewiesen. In der ersten Halbzeit machte die Christensen-Sieben von der ersten bis zur letzten Minute in Angriff und Abwehr nur wenige Fehler. Dabei hatte der SVK-Trainer Formationen aufs Feld geschickt, die so noch nie so zusammen trainiert hatten, wie Hans Christensen nach der Partie eingestand. Aber der Coach hatte sich richtig entschieden. Bei einer geschlossen guten Mannschaftsleistung ragten Rückraumspieler Kevin Wolf mit acht Toren an seiner ehemaligen Wirkungsstätte, Torwart Tobias Tauterat mit insgesamt 21 Paraden und Kreisläufer Marco Kolotuschkin mit unbändigem Kampfgeist heraus, der ihm allerdings drei Zeitstrafen und somit bereits in der 44. Minute die Rote Karte einbrachte. Der SVK begann stark und führte nach drei Minuten mit 3:1. Das Glück des Tüchtigen hatten die Gäste, als Felipe Soteras-Merz in der 8. Minute beim Spielstand von 5:3 einen Siebenmeter-Wurf an den Pfosten setzte. Zumal in der Folgezeit Marc Pflugfelder an Herrenbergs Torwart Marco Azevedo Marquez und Peter Jungwirth am Torpfosten scheiterte, kam der Tabellenletzte in der 11. Minute beim 5:5 noch einmal zum Ausgleich. Aus dem 8:7 in der 15. Minute machten die Gäste aber binnen vier Minuten eine 12:7-Führung. Und aus dem 13:10 nach 25 Minuten wurde bis zur Pause noch ein 17:10 für den SVK. Der frustrierte SG-Spieler Claudio Schneck lieferte sich in dieser Phase abseits des Spielgeschehens eine Rangelei mit Dominic Schaffert und musste zwei Minuten zuschauen. Kurz vor der Halbzeit hielt Tauterat noch einen Siebenmeter von Christian Dürner. Auch die ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit liefen für den SVK noch perfekt, der auf 21:12 erhöhte. Danach gelang den Kornwestheimer jedoch im Angriff sieben Minuten lang nichts mehr. Immer wieder scheiterten die SVKler am eingewechselten SG-Torhüter Linus Mathes. So kam Herrenberg wieder bis auf drei Tore beim 21:18 heran. „In der Phase haben sich die Spieler ein paar Unkonzentriertheiten geleistet. Dann fangen sie an nachzudenken, zumal wir derzeit auch nicht mit so viel Selbstvertrauen ausgestattet sind“, erklärt Christensen. Die Gäste fingen sich aber rechtzeitig wieder und zogen vom 23:19 (47.) wieder ohne Gegentor bis auf 28:19 (51.) davon. Näher als bis auf fünf Tore kam der Absteiger nicht mehr heran. Aus Sicht von Herrenbergs Trainer Nico Kiener war Kevin Wolf der Matchwinner: „Er hat das Spiel in die Hand genommen und seine Mitspieler hervorragend in Szene gesetzt. Als Kevin nicht auf dem Feld war, sind wir herangekommen. Als er wieder reinkam, war das Spiel des SVK wieder strukturierter.“ Die SG H2Ku Herrenberg will ihre letzten Drittliga-Spiele bereits als Vorbereitung für die nächste Runde nutzen. „Wir haben eine Mannschaft, die in der vierten Liga oben angreifen kann“, sagt Kiener.

Für beide das vielleicht wichtigste Saisonspiel

Im Kampf gegen den Abstieg aus der 3. Liga Süd wird am morgigen Samstag der Endspurt eingeläutet, wenn um 20 Uhr in der Markweghalle in Herrenberg das Punktspiel zwischen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen und dem SV Kornwestheim beginnt. Für die Herrenberger, die schon seit Monaten Tabellenletzter sind, wäre mit einer Heimniederlage der Abstieg in die Oberliga bereits am fünftletzten Spieltag besiegelt. Aber auch die Kornwestheimer sollten sich in dieser Partie keine Niederlage erlauben, zumal sie auf Platz 14, den sie derzeit belegen, die Herrenberger in die vierte Liga begleiten würden. „Wir müssen gewinnen – ohne Wenn und Aber“, sagt SVK-Trainer Hans Christensen. Falls sein Team in Herrenberg und dann beim nächsten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV 64 Zweibrücken keine Punkte einfahre, dann „haben wir es auch nicht verdient, in der dritten Liga zu bleiben“. Der Coach weiß aber auch: „Es wird am Samstag ein sauschweres Spiel.“ Dass die Mannschaft aus dem Landkreis Böblingen noch längst nicht aufgegeben hat, verdeutlichen schon die Ergebnisse der jüngsten Heimspiele der Truppe von Trainer Nico Kiener. Zuletzt holten die Herrenberger gegen den Tabellendritten SG Nußloch mit 35:35 noch einen Punkt, nachdem sie in der zweiten Halbzeit bereits mit 18:24 zurück gelegen hatten. Davor gab es mit dem 29:26 gegen die SG Köndringen/Teningen und dem 30:30 gegen Zweibrücken weitere Punktgewinne für die SG H2Ku. Die letzte Heimniederlage in der Markweghalle ist bereits zwei Monate her. „Die Herrenberger werden versuchen, ihre letzte rechnerische Chance auf den Klassenverbleib zu nutzen“, ist sich Hans Christensen sicher. „Auch weil es ein Derby ist, werden sie richtig Gas geben und versuchen, uns zu schlagen.“ Für die Tatsache, dass die Herrenberger nach ihrer Zweitliga-Vergangenheit und vielen Jahren im gesicherten Mittelfeld der 3. Liga nun abgeschlagen am Tabellenende stehen, hat Christensen keine eindeutige Erklärung. Der Abgang des Spitzenspielers Jona Schoch zum TV Neuhausen und die Verletzungsmisere in der laufenden Runde hätten sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Ansonsten verfüge die SG mit den Torleuten Marco Azevedo-Marques und Linus Mathes sowie den Feldspielern Felipe Soteras-Merz, Christian Dürner, Christian Rau, Ingo Krämer und Lukas Fischer gleich über mehrere herausragende Akteure. Beim 35:35 gegen Nußloch gelangen allein Felipe Soteras-Merz elf Tore. Und die Qualität, bis zur letzten Sekunde zu kämpfen, zeigte die SG gerade gegen Nußloch wieder deutlich. „Da wird einiges auf uns zukommen“, weiß der SVK-Trainer. Mit entscheidend für den Ausgang des Spiels wird laut Christensen neben der Tagesform unter anderem sein, welche Spieler ihre Nerven am besten im Griff haben und bereit sind, „zehn Prozent mehr zu geben und zehn Meter weiter zu laufen“. Der SVK-Trainer fordert: „Wir müssen unser Spiel machen, unsere Torchancen nutzen und nicht so viel verschießen wie bei der 20:29-Niederlage gegen Leutershausen.“ Personell sieht es bei beiden Mannschaften derzeit gut aus. Die Kornwestheimer Spieler haben über die Osterpause ihre Blessuren auskuriert, womit die komplette Besetzung zur Verfügung steht. Allein Florian Assmann plagt sich noch mit einer Erkrankung herum. Auf der Kreisläufer-Position setzt der Trainer in Herrenberg aber sowieso auf Marco Kolotuschkin und Hans Jungwirth.

Trotz Abschlussschwäche: Trainer sieht Schritt nach vorn

Hans Jungwirth (am Ball) bleibt gegen Leutershausen ohne Tor. (Foto: Christine Biesinger)

Hans Christensen brachte nach dem Spiel auf den Punkt, was jeder in der Osthalle gesehen hatte: „Wir haben einfach die Tore nicht gemacht.“ Bei der 20:29 (9:16)-Niederlage gegen den Tabellenzweiten SG Leutershausen verwarf der SVK Versuch um Versuch. Dabei scheiterte der 14. der 3. Liga wahlweise an der eigenen Ungenauigkeit, am starken Block oder an Gästetorhüter Alexander Hübe. „Es hat nicht am Kampf und auch nicht am Spielerischen gelegen, sondern schlicht und einfach an der Chancenverwertung“, fasste Christensen zusammen. Der SV Kornwestheim, der ohne die verletzten Christopher Tinti, Denis Gabriel und Fabian Kugel angetreten war, blieb lediglich in der Anfangsphase an Leuters­hausen dran. Zum Zeitpunkt von Hendrik Schoenecks Treffer zum 5:6 in der 10. Minute betrug der Abstand letztmalig weniger als zwei Tore. Immer wieder bereitete der massive Mittelblock der Nordbadener den SVKlern große Probleme. Und bei Tempogegenstößen, die sich dem Christensen-Team ein ums andere Mal offenbarten, war zu oft Endstation beim SG-Schlussmann. „Wenn wir solche Abschlüsse nicht zu 100 Prozent verwandeln, können wir kein Spiel gewinnen“, so der Coach. Schon in der 19. Minute hieß es 6:11. Da hatte Christensen schon längst eine Auszeit genommen und entschied sich nur kurz darauf für einen Torwartwechsel. Für Felix Beutel, der diesmal begonnen hatte, rückte in der 23. Minute Tobias Tauterat zwischen die Pfosten. Obwohl der Trainer nach dem Spiel betonte: „Defensiv haben wir es eigentlich ganz ordentlich gemacht.“ Allerdings bereitete den Gastgebern die Offensivwucht der SG sehr wohl häufig sichtbare Schwierigkeiten. „Man darf über alledem auch nicht vergessen, dass eben auch der Tabellenzweite hier zu Gast war“, so Christensen. Nur: Das Spiel in der Hinrunde hatte der SVK noch mit 31:29 gewonnen. Beim Stand von 9:16 ging es schließlich in die Halbzeitpause. Und hätte Kornwestheim eine Überzahl unmittelbar nach Wiederanpfiff besser ausgespielt, vielleicht hätte es noch einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben. Doch von zwei Siebenmetern landete nur einer im Tor (Kevin Wolf, 32.). Und in der Folge hielt die SG den Abstand stabil bei fünf Treffern. So ging es immer weiter: Peter Jungwirth, erneut Kornwestheims Top-Scorer mit sechs Toren, erzielte das 12:17 (36.), Hendrik Schoeneck wenig später das 13:18 (37.). Für mehr reichte es zu keinem Zeitpunkt, dafür spielte der SVK auch im zweiten Durchgang zu unpräzise – verfolgt wurde das Ganze unter anderem auch von Ex-Coach Mirko Henel, der sich die Partie gemeinsam mit Kornwestheims Abteilungsleiterin Daniela Assmann vom Spielfeldrand aus ansah, dabei aber nicht viel Freude am Spiel seiner ehemaligen Schützlinge hatte. Tim Schopf gelang in der 56. Minute der letzte Treffer für seinen SVK, Leutershausens Hannes Volk stellte in der 58. Minute den 20:29-Endstand her. Und Hans Christensen hatte trotz des Ergebnisses auch lobende Worte für sein Team übrig: „Mir war wichtig, dass die Mannschaft einen Schritt nach vorne macht, und diesen Schritt habe ich im kämpferischen Bereich gesehen.“ Die Punkte für den Klassenverbleib müsse seine Mannschaft nicht gegen Leutershausen holen. Wichtiger seien da die kommenden Schlüsselspiele in Herrenberg und zu Hause gegen Zweibrücken. Der Spielbetrieb der 3. Liga pausiert über Ostern. „Vielleicht können die Jungs ja ein bisschen den Kopf freibekommen“, hofft Christensen. Am Samstag, 2. April, geht es dann zur H2Ku Herrenberg. Dort soll es dann auch wieder klappen mit der Chancenverwertung. Denn: „Den Ball ins Tor zu kriegen, ist das Wichtigste.“

Kampf gegen die schlechten Vorzeichen

Gelingt dem SV Kornwestheim mit Hendrik Schoeneck (im Wurf) und Marco Kolotuschkin erneut ein Überraschungserfolg gegen Leutershausen? (Foto: Archiv/Baumann)

Eigentlich haben wir keine Chance“, sagt Hans Christensen, Trainer der Kornwestheimer Drittliga-Handballer, vor dem Heimspiel gegen die Zweitplatzierte SG Leutershausen (Samstag, 20 Uhr). Aber natürlich weiß der Coach ganz genau, dass die Vorzeichen auch vor dem Hinspiel alles andere als gut gewesen waren. Mit drei Niederlagen in Folge im Gepäck reiste sein Team damals nach Nordbaden – und gewann prompt mit 31:29. Darauf angesprochen, meint Christensen bloß trocken: „So kann’s gehen.“ Fest steht, dass sich die Situationen ähneln. Diesmal wartet der SVK, derzeit auf Abstiegsrang 14, zwar erst seit zwei Begegnungen auf ein Erfolgserlebnis. Zu den beiden Pleiten gehörte allerdings sowohl in der Hin- als auch der Rückrunde eine desaströse Leistung gegen Balingen 2 inklusive des entsprechenden Ergebnisses. Im Abstiegskampf käme den Kornwestheimern also ein Sieg gegen das Top-Team aus Leutershausen gerade recht. Auch wenn Hans Christensen, der in solchen Fällen gerne von „Bonus-Spielen“ spricht, sagt: „Wir müssen nicht unbedingt gewinnen. Denn danach kommen noch fünf Spiele.“ Der Trainer weiß um die fehlende Konstanz in seinem Team, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte bisherige Saison zieht. „Es ist egal, gegen wen wir spielen. Wenn wir unser Ding machen und konzentriert sind, können wir jeden Gegner schlagen.“ Und wenn nicht? „Dann können wir auch gegen jeden verlieren.“ So erschreckend einfach ist das manchmal beim SV Kornwestheim. Beim Blick auf den morgigen Gegner liegt der Fokus klar auf Jochen Geppert. Der zentrale Rückraumspieler der SG rangiert mit 154 Treffern derzeit auf Rang sechs der Torschützenliste der 3. Liga Süd, zwei Plätze hinter Kornwestheims Rechtsaußen Peter Jungwirth (159 Treffer). Doch war es in der Hinrunde ein anderer Leutershausener Akteur, der dem SVK das Leben schwer machte: Valentin Spohn, der aus dem linken Rückraum kommend acht Treffer erzielte. Geppert hatte vier Tore beigesteuert. „Auch Kreisläufer Hannes Volk ist richtig gut“, so Christensen, „überhaupt ist es eine starke, recht junge Mannschaft.“ Die zudem mit zwei klasse Torhütern gesegnet sei. Und das Personal beim SVK? „Sieben Spieler werde ich schon zusammenbekommen, vielleicht auch acht oder neun“, sagt Christensen. Was sich zunächst verdächtig nach einer taktischen Übertreibung anhört, ist bitterernst gemeint: Simon Lorenz, Fabian Kugel, Denis Gabriel, Hendrik Schoeneck, Christopher Tinti und Marvin Flügel plagten sich unter der Woche entweder mit Krankheit oder Blessuren. Positionsbezogen hat Christensen somit lediglich bei den Torhütern sowie den Kreisläufern keine Sorgen. Aber wie es nun mal so ist mit den Vorzeichen: Nicht immer sagen sie das tatsächliche Ergebnis voraus