Lurchis zeigen Moral bei der Niederlage in Bittenfeld
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Die Drittliga-Lurchis melden nicht für Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga

Beim SV Salamander Kornwestheim ist das Bedauern groß: Der Verein wird nicht an der Aufstiegsrunde zur potenziellen Teilnahme an der 2. Handball-Bundesliga teilnehmen.
Nach einer herausragenden Saison unter Cheftrainer Alexander Schurr und einer überaus starken Leistung der gesamten Mannschaft stand der Verein mit der immer näher rückenden Meldung zur Aufstiegsrunde in den vergangenen Wochen vor einer schweren Entscheidung. „Die Arbeit unseres Trainerteams ist hervorragend und die Leistung der Mannschaft grandios. Das war zu Saisonbeginn so nicht zu erwarten“, unterstreicht Sportlicher Leiter Pascal Welz.
Umso schwerer fiel der Entschluss, keine Meldung für einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga abzugeben. „Wir haben uns die Situation ganz genau angeschaut, doch aufgrund mehrerer Faktoren ist es aktuell einfach nicht möglich“, erklärt Abteilungsleiter Mirko Henel. In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Szenarien und Möglichkeiten durchdacht, der Etat intensiv geprüft und verschiedenste Kalkulationen angestellt – stets mit demselben Ergebnis: Die Anforderungen der 2. Liga sind derzeit für den Verein zu hoch. Der durchschnittliche Etat eines Zweitligisten liegt aktuell bei über einer Million Euro, wovon der SV Kornwestheim noch sehr weit entfernt ist.
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Der SV Kornwestheim setzt weiter konsequent auf die eigene Nachwuchsarbeit: Mit Fynn Fichter, Lukas Zeeh und Raphael Haller wurden drei vereinseigene A-Jugendspieler in den erweiterten Kader der Drittliga-Mannschaft der Lurchis für die kommende Saison berufen. Einen großen Wehrmutstropfen gibt es allerdings dabei: Lukas Zeeh hat sich das Kreuzband gerissen und fällt damit zunächst längerfristig aus.
