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    SV Salamander Kornwestheim Handball
Keine anstehenden Spiele

KWZ, Marius Venturini, 25.04.2014

Die zweiwöchige Pause hat uns gutgetan“, versichert Mirko Henel, Trainer der Drittliga-Handballmänner des SV Kornwestheim. Auch er selbst hat die Osterunterbrechung zur dringend nötigen Erholung genutzt, war zu Besuch bei den Eltern. „Gegen Zweibrücken haben wir auf der letzten Rille gespielt“, so der Coach. Gegen den Tabellenletzten sprang in eigener Halle dann auch lediglich ein 29:29-Unentschieden heraus – in einer Begegnung, die der SVK nach einer desaströsen ersten Halbzeit genau so gut hätte verlieren können.
So war Henel vor 14 Tagen mit dem einen Punkt auch entsprechend zufrieden. Und nach dem morgigen Auswärtsspiel beim Tabellenführer HSC Bad Neustadt (19.30 Uhr) würde er sich über einen Zähler wahrscheinlich noch mehr freuen. „Da prallen zwei Welten aufeinander“, so der Übungsleiter, „ein Team, gespickt mit Profis – und wir.“ Seine Einschätzung fußt auf dem Hinspielergebnis: mit 30:19 wurde seinem Team damals die Grenze aufgezeigt. Immerhin nach ausgeglichener erster Hälfte.
Die Klasse der Bad Neustädter kommt nicht von ungefähr: mit dem oft spektakulär agierenden US-Nationalspieler Gary Hines im Rückraum sowie Emil Feuchtmann-Perez (Henel: „Der beste Mittelmann der Liga“) ist der Tabellenführer top besetzt. Die Liste ließe sich unter anderem mit Rückraumspieler Goran Djuricin und Jan Wicklein als bestem Schützen des HSC fortführen.
All diese Qualität nimmt jedoch auch jeglichen Erfolgszwang von den Spielern des SVK. Die Mannschaft steht momentan auf Tabellenplatz elf und ist nur noch um Haaresbreite vom sicheren Klassenerhalt entfernt. „Wir fahren vollkommen ohne Druck nach Bad Neustadt“, so Henel, „und wer weiß, vielleicht nehmen sie uns auch auf die leichte Schulter.“ Natürlich schenke man die Partie aber nicht schon im Vorfeld ab. Fakt sei: „Von der Leistung her ist es das schwierigste, vom Druck her aber das leichteste Spiel der Saison.“
Ein Hoffnungsschimmer könnte sein, dass der Tabellenführer noch eine Woche länger Pause hatte als der SVK und so möglicherweise erst wieder in den Rhythmus kommen muss. Dass Bad Neustadt nicht unverwundbar ist, bewies zuletzt Anfang April die Reserve der SG Kronau/Östringen (7.) beim 29:29-Unentschieden.