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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Männer 1

Mit 100 Prozent zu zwei weiteren Pluspunkten

Zehn Punktspielsiege in Folge können die Handballer des SV Kornwestheim in der Baden-Württemberg-Oberliga bereits vorweisen, was dazu führt, dass der Bart im Gesicht von Trainer Hans Christensen weiter munter sprießen kann. Der Däne will sich erst bei einer Niederlage seines Teams wieder rasieren. Ist der Bart aus seiner Sicht mit der Partie am Sonntagabend ab 18 Uhr bei der SG Heidelsheim/Helmsheim in Gefahr? „Der Bart ist immer gefährdet, weil es zu Beginn jedes Spiels 0:0 steht und man nie weiß, was passiert“, antwortet Hans Christensen. Im jüngsten Heimspiel gegen den TSV Weinsberg sei beispielsweise in der ersten Halbzeit sichtbar gewesen, dass „wir Probleme bekommen, wenn wir nicht 100 Prozent geben und voll konzentriert spielen“. Nach einem 12:13-Rückstand zur Halbzeit hatte der Tabellenführer aber am Ende noch deutlich mit 29:22 gewonnen.
Ähnlich ist es auch im Oktober beim Hinspiel des SVK gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim gelaufen. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber nicht überragend gespielt und mit 11:9 nur knapp geführt, am Ende aber doch noch mit 26:16 klar gewonnen. Die Steigerungsmöglichkeiten der Kornwestheimer in der zweiten Spielhälfte haben einen Grund. „Es zeichnet uns aus, dass wir für alle Positionen Spieler haben, die eine ähnliche Qualität auf die Platte bringen wie die Startformation“, erklärt Christensen. Somit gebe es bei Auswechslungen keinen Bruch im SVK-Spiel. Selbst dem Liga-Torjäger Nummer 1, Peter Jungwirth, konnte der SVK-Coach gegen Weinsberg problemlos zwischendurch eine Pause zum Erholen gönnen, als sich abzeichnete, dass der Rechtsaußen nicht seinen besten Tag erwischt hatte. „Und wir können sogar einen überragenden Torhüter auswechseln und dann hält der andere noch besser.“
Die Spielgemeinschaft aus den zwei Ortsteilen der 20 Kilometer nördlich von Karlsruhe gelegenen Stadt Bruchsal steht derzeit unter den 16 Oberliga-Mannschaften auf Platz 12. Allerdings hat die Truppe von Trainer Jens Ostheimer, der am Saisonende von Sandro Catak abgelöst wird, in den jüngsten drei Heimspielen erfolgreich aufgespielt mit einem 32:29-Sieg gegen den TSV Blaustein, einem 32:32 gegen die TSG Söflingen und einem 29:21 gegen den TV Willstätt. „Die Mannschaft spielt schon länger zusammen. Das ist eine gute Truppe“, weiß Hans Christensen. Die besten Torschützen der Bruchsaler sind Benjamin Boudgoust (92 Saisontore), Yannick Beer (74 Tore, davon zuletzt acht beim Gastspiel bei der SG Heddesheim), Maximilian Vollmer (72) und Michael Förster (59).