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SV Kornwestheim Handball: Spielberichte Männer 1

SVK fährt mit einer gewissen Lockerheit nach Willstätt

Der SV Kornwestheim biegt auf die Zielgerade in Richtung Aufstieg ein. Nächste Etappe auf dem Weg des Tabellenführers in die 3. Liga ist das Auswärtsspiel beim TV Willstätt am Sonntagnachmittag um 17 Uhr. „Das wird nicht einfach. Willstätt steht mit dem Rücken zur Wand und muss gewinnen, um nicht komplett abzurutschen“, sagt SVK-Trainer Hans Christensen über den derzeitigen Tabellenelften der Baden-Württemberg-Oberliga. Seine Mannschaft hingegen könne komplett befreit aufspielen.
Kein Wunder: Ein Vorsprung von mittlerweile neun Punkten auf den Zweiten TSV Neuhausen schafft doch eine gewisse Lockerheit. „Drei Siege sind es noch bis zum sicheren Aufstieg, vier bis zur sicheren Meisterschaft“, rechnet Christensen vor. Deshalb sei es inzwischen kein Beinbruch mehr, wenn sein SVK einmal ein Spiel verliere. Allerdings will der Coach die notwendigen Punkte so schnell wie möglich holen.
Jetzt wartet der TV Willstätt. Gegen das Team aus dem Ortenaukreis hat der SVK in der Hinrunde einen wichtigen 28:26-Heimsieg eingefahren. Vorangegangen war die erste und bislang einzige Saisonpleite bei der HSG Konstanz 2. Vom Christensen-Team war eine Reaktion gefordert, und die Mannschaft lieferte. Rückraum-Allrounder Dominic Schaffert, der nach einem Kreuzbandriss wohl die gesamte Saison vollends ausfällt, war damals mit sechs Toren bester Schütze für den SVK.
Auf Willstätter Seite traf der linke Rückraumspieler Marco Schlampp gar siebenmal. „Er ist einer, den man nicht komplett vom Tor weghalten kann“, weiß Christensen. Auch Kristian Eskericic auf der halbrechten Rückraumposition sei nur schwer zu kontrollieren. Ein besonderes Augenmerk müsse sein Team zudem auf Mittelmann Dane Markovic legen, der das Spiel der Willstätter lenke. „Der Kader entspricht nicht dem Tabellenplatz des TV“, betont Hans Christensen. Woran es bei den Badenern hapere, sei allerdings nicht seine Aufgabe zu beurteilen.
In Reihen des SV Kornwestheim sind – abgesehen von den Langzeitverletzten Hans Jungwirth und Dominic Schaffert – wohl alle Akteure einsatzbereit. Nur Christopher Tinti und Jakob Jungwirth plagen sich noch mit kleineren Wehwehchen. „Aber das sind ganz normale Malheure“, sagt Christensen. Der Coach selbst konnte unter der Woche krankheitshalber keine Trainingseinheit des SVK leiten.
Übrigens hat der Übungsleiter noch einen ganz besonderen Ansporn. Er will mit dem SVK die überragende Aufstiegssaison der TGS Pforzheim egalisieren, die vor Jahren ebenfalls mit nur drei Minuspunkten Meister wurde. „Das wäre noch ein